Datensicherheit Sechs Fragen für Unternehmen zur Einführung von KI

Quelle: Forcepoint 2 min Lesedauer

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Viele Betriebe haben den Vorteil von künstlicher Intelligenz bereits erkannt. Doch die Einführung der neuen Technologie kann schnell heikel werden.

Bei der Einführung von KI muss einiges beachtet werden. (Bild:  Shuo - stock.adobe.com)
Bei der Einführung von KI muss einiges beachtet werden.
(Bild: Shuo - stock.adobe.com)

Das Unternehmen Forcepoint hat sechs Fragen formuliert, die sich ein Betrieb vor der Einführung von generativer künstlicher Intelligenz stellen soll. Laut einer Mitteilung geht es dabei vor allem um Datenschutz und die Datensicherheit.

  • Welche Tools dürfen genutzt werden? Für die Einführung von KI-Tools schlägt Forcepoint vor, dass im Unternehmen dafür verschiedene Fachbereiche zusammenarbeiten. Diese sollten Tools vorschlagen und Anforderungen formulieren. Sicherheitsteams, Datenschutzverantwortliche und Rechtsexperten können anschließend die Risiken bewerten. Dabei sollten sie vor allem auf Datenschutzverletzungen achten, etwa durch Angebote außerhalb der EU.
  • Gibt es KI-Richtlinien? Unternehmen sollten ihren Mitarbeitern klare Vorgaben an die Hand geben. Dafür sei es wichtig, diese Richtlinien genau zu definieren, etwa für welche Mitarbeiter und Abteilungen und für welche Tools und Anwendungsbereiche sie gelten. Auch die Verantwortlichkeiten und Haftungsfragen sollten geklärt sein.
  • Wurden Mitarbeiter geschult? Viele Mitarbeiter nutzen bereits KI-Tools und sind sich nicht bewusst, welche Risiken sie dabei eingehen. In Schulungen können sie dafür Erfahrungen sammeln, so Forcepoint.
  • Lässt sich die KI-Nutzung auf Tools und Mitarbeiter beschränken? Es gibt verschiedene Services, mit denen Unternehmen die Einhaltung ihrer KI-Richtlinie technisch gewährleisten können. Zu diesen Services zählen etwa Cloud Access Security Broker (CASB), Zero Trust Network Access (ZTNA) und Secure Web Gateway (SWG). Sie stellen laut Forcepoint sicher, dass nur geprüfte und freigegebene Tools genutzt werden, und das auch nur von autorisierten Mitarbeitern.
  • Kann der Abfluss schützenswerter Daten verhindert werden? Datensicherheitslösungen können verhindern, dass vertrauliche oder personenbezogene Daten an eine nicht genehmigte KI weitergegeben werden. Sie wachen über Dateneingaben sowie Uploads und können bei Sicherheitsverletzungen einschreiten. So sollen Finanzdaten oder wertvolles geistiges Eigentum wie Quellcode oder Konstruktionszeichnungen geschützt werden. Ein Data Security Posture Management (DSPM) hilft, Sichtbarkeit herzustellen und sensible Daten unternehmensweit zu erkennen, zu klassifizieren und potentielle Datensicherheitsrisiken proaktiv zu beheben, so Forcepoint.
  • Wie lässt sich Richtlinien-Wildwuchs verhindern? Forcepoint empfiehlt einen zentralen Regelsatz, um voneinander abweichende Regelungen zu verhindern. Dies helfe auch dabei, Datenschutz- und Sicherheitsverletzungen nicht nur bei KI-Tools zu verhindern, sondern über alle Kanäle hinweg, über die Daten das Unternehmen verlassen können, etwa Cloud-Services, SaaS-Dienste, Web, E-Mail, externe Speichermedien und Endgeräte.

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