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Verbindungstechnik Sechs Trends, die Industrie 4.0 kennzeichnen

| Autor / Redakteur: Ralf Klein * / Kristin Rinortner

In vielen Unternehmen herrschen differenzierte Ansichten, was man unter Industrie 4.0 verstehen kann und was nicht. Der Beitrag skizziert Lösungen und sechs wesentliche Trends.

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Bild 3: Das preLink-System ist ein Beispiel für flexible Verkabelungslösung im Rahmen von Industrie 4.0.
Bild 3: Das preLink-System ist ein Beispiel für flexible Verkabelungslösung im Rahmen von Industrie 4.0.
(Bild: Harting)

Der Weg zur vierten industriellen Revolution ist nicht immer ganz klar erkennbar. In vielen Unternehmen und Gremien herrschen noch differenzierte Ansichten, was genau unter Industrie 4.0 zu verstehen ist. Harting bietet als Technologiegruppe und Wegbereiter Lösungen für diese rasante Entwicklung an, und fasst sie zur besseren Verständlichkeit in sechs erkennbare Trends zusammen.

Produkte und Lösungen von Harting Electronics unterstützen im Zusammenspiel die intelligente Produktion von morgen.

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Die Digitalisierung aller Lebensbereiche ist in der modernen Gesellschaft angekommen. Es gibt fast niemanden mehr, der nicht über Smartphone oder andere Mobilgeräte mit seinen Mitmenschen und der Umwelt vernetzt ist. Eine Entwicklung, die nicht nur im Alltag rasant voranschreitet. Immer mehr Endgeräte und Produkte, die miteinander kommunizieren, halten auch in der industriellen Produktion Einzug.

Diese zunehmende Digitalisierung, also das Zusammenwachsen der beiden großen Bereiche Software/ IT und der klassischen Automatisierung, wird unter dem Begriff Industrie 4.0 immer bekannter und populärer. Aber was genau steckt hinter diesem Begriff? In vielen Firmen, gerade im kleinen und mittelständischen Bereich, gibt es noch Unklarheiten und verschiedene Auffassungen darüber.

Um diese mitunter diffus erscheinende Entwicklung klarer und deutlicher fassbar zu machen, hat die Technologiegruppe, unter Betrachtung der aktuellen Entwicklungen in der Industrie, sechs klare Trends identifiziert. Sie stehen stellvertretend für die verschiedenen Entwicklungsbereiche von Software und Hardware, und bieten Orientierung, wo der Weg hingehen kann.

Modularisierung – Zukunftssichere Verbindungslösungen: leistungsstark, kompakt, schnell und höchst flexibel: Modulare Ansätze nehmen an Bedeutung zu. Der starre Aufbau einer Massenproduktion wird aufgebrochen und in Richtung Maßanfertigung verschoben. Schnelle Wechsel und Anpassungen der Produktionsanlagen, können durch modulare Komponenten Zeit sparen.

Identifikation – Auto-ID-Lösungen, die mehr bieten: Condition Monitoring kann unkompliziert und kostengünstig mit RFID-Sensor-Transponder-Systemen realisiert werden. Sie helfen, Verschleiß frühzeitig zu melden und Ausfallzeiten zu reduzieren. Während früher Waren und Werkstücke „unsichtbar“ in einer Produktion unterwegs waren, können sie nun mittels RFID mit ihrer Umwelt kommunizieren und selbst mitteilen, wie sie verarbeitet werden sollen.

Integration – Intelligente Geräte und Softwarelösungen: Problemlose Kommunikation von Objekten mit Drittsystemen, z.B. einer SPS vom Webshop in den Shop Floor – Flexible Softwarelösungen, maßgeschneidert auf jeden Anwendungsanspruch.

Digitalisierung – Reale Produktion und virtuelle Steuerung wachsen zusammen: Als Beispiel hierfür steht das Energiemanagement HAIIC MICA für die Produktionseffizienz und Condition Monitoring.

Miniaturisierung – Komponenten und Lösungen, reduziert in Maßen und Gewicht mit maximalen Fähigkeiten: Die Vernetzung im Feld wird immer dichter, gleichzeitig sollen Komponenten immer kleiner und leistungsfähiger werden. Dies betrifft auch Rechnersysteme und Steckverbinder.

Customisation – Maßgeschneiderte Lösungen: Individuelle Systemlösungen und Produkte, die perfekt passen. Offene Softwareplattformen kommen Kundenwünschen genauso nach, wie maßgeschneiderte Hardware-Konfektionen.

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