Verbindungstechnik

Sechs Trends, die Industrie 4.0 kennzeichnen

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Vernetzung von Sensoren, Aktoren und Smart Devices

Die vierte industrielle Revolution bringt eine immer dichtere Vernetzung von Sensoren, Aktoren und Smart Devices im Feld mit sich. Die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation sowie die Digitalisierung ehemals anonymer Werkstücke, bedingen immer mehr Schnittstellen und Verbindungen. Komponenten müssen immer kleiner und leistungsfähiger werden, die Bedienung soll schneller und einfacher von der Hand gehen. Aus Industrie 4.0 und den damit einhergehenden modularen Produktionsaufbau resultieren höhere Steckzyklen und Datenraten auch für die Steckverbinder.

Der Trend zur Miniaturisierung zieht sich durch alle drei Lebensadern der Industrie – Power, Signal und Data. Im Bereich der Stromversorgung war auf der Hannover Messe 2016 der L-kodierte Leistungssteckverbinder M12 Power zu sehen. Er soll 7/8-Zoll-Lösungen ablösen und meistert in einem wesentlich kleineren Format die Stromversorgung für energiehungrige Anwendungen. Dies können Feldverteiler, I/O-Boxen oder kleine Servoantriebe sein. Durch diese Miniaturisierung können Gehäuse kleiner ausgelegt und mit einheitlichen M12-Anschlüssen versehen werden.

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Eine weitere erfolgreiche Miniaturisierung im Produktportfolio des Unternehmens sind die Leiterplattensteckverbinder har-flex. Im Rastermaß 1,27 mm übertragen sie, beispielsweise als Gehäuseanschluss, zuverlässig Signale und sind bei gleicher Leistung wesentlich kleiner als bisherige Leiterplattensteckverbinder. Mit der aktuellen THR-Variante, welche ebenfalls auf der Hannover Messe ausgestellt wurde, bietet har-flex durch zusätzliche Befestigungen auf der Leiterplatte eine hohe Stabilität auf kleinstem Raum.

Im Bereich der Modularisierung punkten Stecksysteme, die einhändig schnell und sicher zu bedienen sind und diverse Steckgesichter in einem identischen Gehäuse anbieten.

Für solche Ansprüche ist das PushPull-System gedacht. Es ist robust, kann in Sekundenschnelle gesteckt oder gezogen werden und ist mit allen gängigen Steckgesichtern für Power, Signale und Daten erhältlich.

Der Ansatz der Industrie 4.0 geht klar weg von der Massenproduktion, hin zur Echtzeit-Maßfertigung nach Kundenwunsch. Dies bedingt auch ein häufigeres Umrüsten von Maschinen, die bisher meistens nur ein einziges Mal für eine lange Betriebsdauer verkabelt wurden. In Zukunft werden Anlagenteile immer stärker in selbstständige einzelne Module getrennt, die beliebig miteinander kombiniert werden. Hier unterstützt ein schnelles und modulares System wie PushPull.

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