Report Sechs Zukunftstrends für die Tech-Branche

Quelle: NTT Data 1 min Lesedauer

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Das Jahr 2026 steht im Zeichen von „Mass Intelligence“. Aber was bedeutet das? Und wie können Unternehmen sich darauf vorbereiten? Ein neuer Report klärt auf.

Unternehmen priorisieren zunehmend Investitionen in Tools, die auf Lernen, Anpassungsfähigkeit und autonomes Handeln ausgerichtet sind.(Bild: ©  Gorodenkoff - stock.adobe.com)
Unternehmen priorisieren zunehmend Investitionen in Tools, die auf Lernen, Anpassungsfähigkeit und autonomes Handeln ausgerichtet sind.
(Bild: © Gorodenkoff - stock.adobe.com)

NTT Data hat seinen Technology Foresight Report 2026 veröffentlicht und darin sechs strategische Zukunftstrends für die Tech-Branche herausgearbeitet. Laut einer Mitteilung rückt der Report insbesondere das Leitmotiv der „Mass Intelligence“ in den Fokus, also die breite Verankerung von künstlicher Intelligenz in Wirtschaft und Gesellschaft mit dem Ziel, menschliches Leistungsvermögen gezielt zu skalieren.

Für Industrie- und Automatisierungsentscheider markiert dies eine Verschiebung: Weg von isolierter Automatisierung, hin zu orchestrierter Autonomie, heißt es weiter. KI-Agenten agieren zunehmend eigenständig, bleiben jedoch an menschlichen Zielvorgaben und ethischen Leitplanken gebunden. Autonomie wird damit zum kollaborativen Modell, in dem Mensch und Maschine ihre jeweiligen Stärken kombinieren.

Die jährlich erscheinende Analyse von NTT Data untersucht, wie Unternehmen durch den gezielten Einsatz digitaler Technologien, KI und disruptiver Innovationen wachsen. (Bild:  NTT Data)
Die jährlich erscheinende Analyse von NTT Data untersucht, wie Unternehmen durch den gezielten Einsatz digitaler Technologien, KI und disruptiver Innovationen wachsen.
(Bild: NTT Data)

Ein weiterer Trend ist die Entwicklung emotional bewusster KI-Systeme, so NTT Data. Durch die Analyse von Tonfall, Gestik und Mimik passen Systeme ihre Interaktion dynamisch an. Für Unternehmen eröffnet dies neue Möglichkeiten in Service, Schulung und kollaborativen Produktionsumgebungen, in denen Vertrauen und Akzeptanz entscheidend sind.

Sicherheit als zentraler Faktor

Mit wachsender Autonomie gewinne zudem vertrauenswürdige Intelligenz an Bedeutung. Transparente Algorithmen, Zero-Trust-Architekturen und adaptive Cybersecurity-Konzepte sollen Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und regulatorische Konformität gewährleisten. Dies seien zentrale Faktoren für den industriellen Einsatz.

Parallel entwickle sich die Infrastruktur zur „Informed Infrastructure“, die Workloads über Edge- und Cloud-Umgebungen hinweg intelligent orchestriert und dabei Kosten, Performance und Nachhaltigkeit in Echtzeit ausbalanciert. Hinzu komme der Aufbau souveräner Chip-Ökosysteme als strategischer Hebel für Resilienz und technologische Unabhängigkeit.

Abschließend stellt der Report einen Paradigmenwechsel von reiner Effizienz hin zu Suffizienz fest: Weniger Komplexität, gezielter Ressourceneinsatz und KI-gestützte Optimierung sollen nachhaltige Wertschöpfung ermöglichen. Für die Industrie bedeutet das, Innovationsstrategien ganzheitlich auszurichten.

Der NTT Data Foresight Report 2026 ist auf der offiziellen Website des Unternehmens erhältlich.

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