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Industrierouter Security-Chip macht industrielle Kommunikation sicher

Redakteur: Gudrun Zehrer

MB Connect Line stellte einen Industrierouter mit integriertem Security-Chip vor. Aufgrund hardware-basierter Speicherung der Zertifikate und Verschlüsselung verbessert er die Sicherheit. Sowohl die Datenkommunikation als auch die Router selbst sind damit weniger angreifbar.

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Mit dem Security-Chip lassen sich die Benutzerdaten gegen Ausspähung und Manipulation schützen.
Mit dem Security-Chip lassen sich die Benutzerdaten gegen Ausspähung und Manipulation schützen.
(Bild: MB Connect Line)

Ein Security-Chip (Secure Element) soll als sicherer Safe für Passwörter, Zertifikate und Schlüssel dienen, damit diese weder auslesbar noch manipulierbar sind – auch nicht durch einen Hardware-Hack.

Prozessdaten in verschlüsseltem Container abgelegt

Die Daten von Prozessen und Anwendungen, beispielweise Fernwartungsverbindungen oder das Webinterface, sind jeweils in einem verschlüsselten Container abgelegt, die gegeneinander und nach außen abgesichert sind. Damit lassen sich die Benutzerdaten gegen Ausspähung und Manipulation schützen.

Sicherheit des Routers über Secure Boot

Für die Sicherheit des Routers selbst sorgt ein fest programmierter Bootloader (Secure Boot), der nur signierte Firmware-Updates passend zu dem hinterlegten Sicherheitszertifikat akzeptiert (Secure Firmware). Eine neue Firmware wird nur gestartet, wenn die Prüfung erfolgreich war – andernfalls startet der Router mit der bisherigen Firmware. Galvanisch getrennte digitale Ein- und Ausgänge sowie ein erweiterter Temperaturbereich von -25 °C bis 75 °C runden die Neuentwicklung ab. Alle Kundenapplikationen laufen unverändert, die Geräte sind kompatibel zu den bestehenden Routern des Herstellers.

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