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Bildverarbeitung Selbstständige Vision App-basierte Sensoren und Kameras

| Redakteur: Rebecca Näther

Mit IDS NXT präsentiert IDS Imaging Development Systems eine neuartige Generation Vision App-basierter Sensoren und Kameras, die selbstständig oder mit PC-Unterstützung verschiedenste Bildverarbeitungsapplikationen erledigen können. Ein passendes Entwicklungskit ermöglicht es Anwendern, beliebig viele Apps zu erstellen und diese ähnlich einfach wie bei einem Smartphone auf den Sensoren oder Kameras zu installieren und auszuführen.

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Die App-basierten Sensoren und Kameras können selbständig oder mit PC-Unterstützung verschiedenste Bildverarbeitungsapplikationen erledigen.
Die App-basierten Sensoren und Kameras können selbständig oder mit PC-Unterstützung verschiedenste Bildverarbeitungsapplikationen erledigen.
(Bild: IDS Imaging Development Systems)

So sollen sich maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Aufgabenstellungen einfach realisieren lassen. Der Anwender entscheidet, ob die Geräte Codes lesen, Schriftzeichen, Gesichter oder Nummernschilder erkennen oder ob sie Objekte finden, vermessen, zählen oder identifizieren.

TOF-Sensor misst Abstände zu Objekten millimetergenau

Den Auftakt der neuen Gerätegeneration bildet IDS NXT vegas. Dieses erste Modell ist mit einem lichtempfindlichen 1,3 Megapixel CMOS-Bildsensor und einer integrierten LED Beleuchtung ausgestattet. Ein TOF-Sensor misst millimetergenau die Abstände zu Objekten. Dadurch erkennt er eigenständig Abstandsänderungen und kann darauf triggern. Die integrierte, verschleißfreie Flüssiglinse mit Autofokus justiert in Millisekunden nach und soll dem System auch bei variablen Objektabständen immer scharfe Bilder liefern.

Mit SOC und integriertem Flash-Speicher ausgestattet

Zum weiteren Ausstattungsumfang des kleinen und 185 g leichten Modells zählen außerdem ein SOC (System-on-a-Chip) mit geringer Leistungsaufnahme sowie ein integrierter Flash-Speicher (1 GB) für die Archivierung von Fehlerbildern, Systemlogs, Benutzereinstellungen und Vision Apps. Der staubdichte, spritzwassergeschützte und vibrationsfeste Sensor wartet zudem mit industrietauglichen M12-Rundsteckverbindern für GigE-Anschluss, Spannungsversorgung (12 bis 24 VDC), Trigger, Flash, je zwei digitale Ein-/Ausgänge und RS232 auf. Letztere Schnittstelle erlaubt in Verbindung mit dem standardisierten REST Web-Interface eine direkte Kommunikation mit einer SPS oder anderen Maschinensteuerungen.

Gerätestatus oder Netzwerkeinstellungen jederzeit abrufbar

Über ein kontrastreiches, gut ablesbares OLED-Display und einen Folientaster mit One-Button-Bedienung können jederzeit der Gerätestatus oder die Netzwerkeinstellungen abgerufen werden.

Vision-App-basierter Sensor schnell konfiguriert

Über den Gigabit-Ethernet-Anschluss ist der Vision-App-basierte Sensor in wenigen Minuten konfiguriert und einsatzbereit. Anwender verwenden dazu das Windows NXT Cockpit oder ein iOS Tablet mit der IDS NXT Mobile App.

Apps erweitern als Anwendungsprogramme die Funktionalität der Sensoren und Kameras

Die NXT vegas Vision Apps können mit dem vom Hersteller angebotenen Software Development Kit (SDK) und der integrierten Bildverarbeitungsbibliothek Halcon erstellt werden und lassen sich vergleichbar einfach wie bei einem Smartphone auf den Sensoren und Kameras installieren. Dort laufen die Apps als Anwendungsprogramme und erweitern so die Funktionalität der Geräte. Sie stellen neben der NXT Systemsoftware einen variablen Funktionsumfang zur Verfügung und verarbeiten Bildinformationen, die vom Bildsensor bereitgestellt werden. Zur Steuerung und Kommunikation mit der Hardware nutzen die Vision Apps die Bibliotheken des NXT Software-Frameworks.

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