Induktive Sensorik

Sensoren für’s Extreme

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Als Festanschlag verwendbar

Als ganz wichtigen Punkt hebt er hervor, dass die Sensoren in massiven Edelstahlgehäusen bis 7 mm Wandstärke verbaut werden. „Das ist das Zehnfache, des bisher am Markt üblichen.“ Sie können somit auch extremen mechanischen Beanspruchungen widerstehen und sind sogar als Festanschlag verwendbar.

Die Montage kann völlig flexibel erfolgen. Sogar ein unterbündiger Einbau in Stahlträger ist ohne Einfluss auf den Schaltabstand möglich. „Die einzigartige Fähigkeit, unerwünschte Störkonturen auszublenden, sogar wenn diese einen Teil der Apertur abdecken, eröffnet neue konstruktive Gestaltungsmöglichkeiten“, freut sich Ralf Schmidt auf zukünftige Anwendungsfälle.

Interessant ist auch, dass sich die innovativen Sensoren, je nach Software, als autoadaptive Überwachungsgeräte verwenden lassen: Als Drehüberwachung in einer Maschine werden beispielsweise statische Informationen ausgeblendet und nur dynamische Bedämpfungen einer vordefinierten Frequenz angezeigt.

Der Aufbau der IC-Prox-Elektronik ist zudem kompakter als bei herkömmlichen induktiven Sensoren mit Ferritkern. So sind sie einfach und platzsparend in kundenspezifische Vollbuntmetall-, Volledelstahl- oder Kunststoff-Gehäuse integrierbar. „Zu unseren Kompetenzen gehört die Entwicklung und passgenaue Integration von Elektronik in schwierigen industriellen Anwendungen“, weist der Geschäftsführer in dem Zusammenhang hin.

Schaltabstände bis zum Dreifachen des Industriestandards

Schließlich machen die beiden Experten noch eine weitere Besonderheit deutlich: Die IC-Prox-Technologie ermöglicht auch beim Einsatz im Stahlgehäuse Schaltabstände bis zum Dreifachen des Industriestandards. Dabei garantieren sie einen Korrekturfaktor von 1 bei allen Materialien, wie Eisen, Kupfer und Aluminium. Außerdem stören sich die Sensoren, bei denen die gesamte Intelligenz im Sensorgehäuse bereits integriert ist, nicht gegenseitig. Sie benötigen deshalb auch keine Schirmung.

Dass die IC-Prox-Sensoren sich nicht nur in den Testaufbauten eindrucksvoll bewährt haben, beweist ihr Praxiseinsatz in der Automobilindustrie bei VW, Daimler, Ford und Nissan. Hier überwachen sie etwa in klassischer Weise das Handling von Karosserieteilen in Pressen und Schweißanlagen, sie finden aber auch auf neuartige Weise Verwendung: als Doppelblech- und Schweißzangenüberwachung oder gar nahtlos integriert in Zieh- und Spannwerkzeugen. „Unsere Technologie ist vielfältig verwendbar, die Anpassung auch an anspruchsvolle Applikationen ist nun wesentlich weniger von Störeinflüssen bestimmt“, betonen die beiden IControls-Geschäftsführer und fassen zusammen: „Die nahtlose Integration unserer innovativen Sensortechnologie kann die Funktionalität, Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz von Maschinen und Anlagen entscheidend verbessern.“

Sensor+Test: Halle 12, Stand 453

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