Sensoren Sensorik-Trends für Nutzfahrzeuge und mobile Maschinen

Autor / Redakteur: Thomas Hensler / Dipl. -Ing. Ines Stotz

Immer mehr Elektronik trägt in modernen Nutzfahrzeugen und mobilen Arbeitsmaschinen dazu bei, dass die in der Regel teuren Maschinen ihre Aufgaben mit hoher Effizienz erledigen – d.h. geringem Energie-, Material- und Zeitaufwand. Das funktioniert nur mit entsprechend leistungsfähigen Sensoren, die jedoch ständig Wind und Wetter ausgesetzt sind und darum außergewöhnlich robust, langlebig und zugleich leistungsfähig sein müssen.

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Die robusten F99-Neigungssensoren sind die optimale Wahl für Anwendungen, in denen es gilt, Fahrzeuge waagerecht zu halten oder Neigungswinkel und Schräglagen zu überwachen. Sie sind auch mit CANopen verfügbar
Die robusten F99-Neigungssensoren sind die optimale Wahl für Anwendungen, in denen es gilt, Fahrzeuge waagerecht zu halten oder Neigungswinkel und Schräglagen zu überwachen. Sie sind auch mit CANopen verfügbar
( Archiv: Vogel Business Media )

In Nutzfahrzeugen und mobilen Maschinen gilt es, die unterschiedlichsten Betriebsabläufe rationell zu meistern. Dabei spielen Sensoren eine wichtige Rolle. Sie versorgen Steuergeräte mit Informationen über Dreh- und Kippwinkel, Stellungen von Greifern, Pedalen, Gabeln, Verdichtungszylindern, detektieren die Anwesenheit von Anbaugeräten und vieles mehr. Ganz oben auf der Anforderungsliste an Mobile-Equipment-Sensoren stehen Zuverlässigkeit und Qualität, denn Fahrzeuge sind naturgemäß unterwegs und ein Serviceteam kann nicht – wie in stationären Fabrikanlagen – binnen weniger Minuten zur Stelle sein. Bei Sensorausfall ist dann allenfalls noch ein eingeschränkter Notbetrieb möglich. Die Geräte sind permanent wechselnden Einflüssen wie Hitze, Kälte, Regen, Streusalz, Meerwasseratmosphäre, ätzenden Chemikalien sowie stärksten Erschütterungen und Vibrationen ausgesetzt.

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Berührungsloses Wirkprinzip ist Trumpf

Neben vielen Verbesserungen und Weiterentwicklungen in der Fahrzeugtechnik ist daher bei der Sensorik ein klarer Trend in Richtung zum berührungslosen Wirkprinzip zu erkennen. Verschleißfrei arbeitende Sensoren gewährleisten lange Laufzeiten und erhöhen die Verfügbarkeit der Geräte und Maschinen. Ob induktiv, kapazitiv, magnetisch, optoelektronisch oder mit Ultraschall-Technologie, im Portfolio von Pepperl+Fuchs findet man stets den geeigneten Sensor für allgemeine und spezielle Aufgabenstellungen rund um den Nutzfahrzeug- und Mobile-Equipment-Bereich.

Je nach Situation zeichnen sich die Systeme hier durch einige zugeschnittene Eigenschaften aus. Der Spannungsbereich von 10 bis 60 V unterstützt gängige Bordnetzspannungen von 12, 24 und 48 V, Anschlussleitungen sind in ölbeständigen Ausführungen und mit dickeren Kabelquerschnitten von 0,5 oder 0,75 mm² lieferbar und nicht zuletzt liegt einer der Schwerpunkte auf erhöhter Störfestigkeit und Elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV). Aus diesem Grund tragen etliche Highlights des Mobile-Sensorprogramms die e1-Zulassung, die verbindlich bei Fahrzeugen vorgeschrieben ist, die für den öffentlichen Straßenverkehr vorgesehen sind und eine allgemeine Betriebserlaubnis benötigen.

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