AMA Verband für Sensorik und Messtechnik

Sensorik und Messtechnik wächst in 2015 weiter

| Redakteur: Sariana Kunze

Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik, stellte auf dem AMA Fachpressetag in Nürnberg die aktuellen Zahlen der Branche vor. Laut Simmons, erwirtschaftete die Branche Sensorik und Messtechnik ein solides Umsatzwachstum und erhöhte die Investitionen.
Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik, stellte auf dem AMA Fachpressetag in Nürnberg die aktuellen Zahlen der Branche vor. Laut Simmons, erwirtschaftete die Branche Sensorik und Messtechnik ein solides Umsatzwachstum und erhöhte die Investitionen. (AMA)

Mitte Februar gab Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik, das Gesamtergebnis der Branche Sensorik und Messtechnik für 2015 auf dem AMA Fachpressetag bekannt. Das zurückliegende Jahr konnte mit fünf Prozent Umsatzplus und einer gestiegenen Exportquote von 50 Prozent abgeschlossen werden. Auch Methoden der Industrie 4.0 werden zunehmend in eigenen Unternehmen eingesetzt.

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) befragte seine Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung. Die Branche blickt auf ein solides Wirtschaftsjahr zurück und prognostiziert für das laufende Jahr eine weiterhin positive Entwicklung mit einem Umsatzwachstum von fünf Prozent. Die AMA Mitglieder investierten sechs Prozent mehr als im Vorjahr und planen für das Geschäftsjahr 2016 mit einem weiteren Investitionsanstieg um sechs Prozent. Zudem rechnet die Branche mit einem weiteren Personalausbau von zwei Prozent im laufenden Jahr.

Deutsche Sensorik und Messtechnik im Ausland gefragt

Deutliche Verschiebungen gab es in der Exportquote, die im zurückliegenden Jahr um acht Prozentpunkte auf 50 Prozent stieg und damit deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres liegt. Dabei stiegen die Exporte ins europäische Ausland um fünf Prozentpunkte auf 29 Prozent. Die Exporte ins nicht europäische Ausland betrugen insgesamt 21 Prozent, stiegen um vier Prozentpunkte, verglichen mit den Vorjahresergebnissen.

Der AMA Verband befragte in diesem Jahr seine Mitglieder erstmals zum Einsatz von Methoden der Industrie 4.0 im eigenen Unternehmen. Die Antworten der Mitglieder ergaben, dass bereits 42 Prozent eine Umsetzung im eigenen Unternehmen planen. Vierzehn Prozent geben an, den Einsatz solcher Methoden bereits implementiert zu haben. Rund 44 Prozent der Unternehmen zeigen sich unentschlossen und planen derzeit noch nichts in dieser Richtung. „Unsere Branche zeigt sich einmal mehr als Erfolgsgarant. Trotz Marktturbulenzen in Russland und China und den daraus resultierenden korrigierten Wachstumsprognosen mancher erfolgsverwöhnter Anwenderbranche blieb der weltweite Bedarf an Sensoren und Messtechnik stabil und wächst weiter“, erläutert Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik, die neueste Verbandsstatistik. „Die Aussagen zur Planung und zum Einsatz der Methoden von ‚Industrie 4.0‘ im eigenen Unternehmen deuten zudem auf eine zukunftsfähige strategische Ausrichtung unserer überwiegend mittelständischen Mitgliedsunternehmen hin.“

Umsatzwachstum von weiteren fünf Prozent in Planung

Die Branche der Sensorik und Messtechnik präsentierte sich im Jahr 2015 als stabile Wachstumsbranche. AMA Mitglieder rechnen im laufenden Jahr mit einem Umsatzwachstum von fünf Prozent, planen die Investitionen um sechs Prozent zu erhöhen und prognostizieren einen Personalausbau um weitere zwei Prozent. Die Methoden der Industrie 4.0 halten Einzug sowohl in der eigenen Fertigung, als auch in der Wertschöpfungskette der Produkte und Dienstleistungen der Branche.

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