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Sensor Sensorknoten-Netzwerk mit zwei integrierten MEMS-Sensoren

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Swift stellt ein Sensorknoten-Netzwerk mit zwei integrierten MEMS-Sensoren vor. Mit einem internen triaxialen Beschleunigungssensor mit einer Abtastfrequenz von 100Hz und einem wählbaren Messbereich von ±0,5g bis ±6g und einem internen triaxialen Drehratensensor (Gyrometer) mit einer Abtastfrequenz von 100Hz und einem wählbaren Messbereich von ±100°/s bis ±1000°/.

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(Swift)

Die Daten werden direkt vom Microcontroller entgegengenommen und können mit allen bekannten Online-Auswertungsmethoden von Swift verarbeitet werden. Für den genannten Sensorknoten und alle Geräte der Match-II-ADV sowie XDV-Serie ist ein Zusammenschluss zu einem noch leistungsfähigeren räumlich verteilten Mess-Netzwerk, bei gleichzeitiger Vervielfachung der erfassbaren Kanälen möglich.

Via CAN-Netzwerk über mehrere 100 m verbunden

Die Recorder und der Sensorknoten werden dazu über ein CAN-Netzwerk miteinander verbunden und sind gemeinsam von einem ausgewählten Netzwerkknoten (Gateway) ansprechbar. Über dieses Gateway können alle Mess-Systeme im Netzwerk direkt angesprochen, konfiguriert sowie gesteuert werden.

Der Zugang zu diesem Gateway kann vor Ort über USB stattfinden oder es können alle Mess-Systeme im Netzwerk auch über eine einzige Remote-Link-Verbindung über Ethernet, WLAN, WAN oder GSM ferngesteuert werden. Zusätzlich zu den einfachen Steueraufgaben übernimmt das Netzwerk außerdem weitere Aufgaben:

  • Synchrone Steuerung(Start/Stopp) aller Netzwerkknoten über das Gateway
  • Zeitliche Synchronisation der Recorder, Genauigkeit im Micro-Sekundenbereich
  • Zeitsynchroner Austausch von Triggerereignissen zwischen den Knoten

Das CAN-Netzwerk erlaubt eine räumliche Verteilung der Knoten über mehrere 100 m. Für die Verbindung der Recorder wird lediglich ein vieradriges, geschirmtes Kabel benötigt. Je nach verwendetem Gerät können dann an einem Knoten lokal bis zu acht unterschiedliche Sensoren angeschlossen werden. Durch die Netzwerkstruktur vereinfacht sich also auch der Verkabelungsaufwand erheblich. Natürlich können die Recorder auch weiterhin als Einzelgeräte eingesetzt werden, wodurch ein Höchstmaß an Flexibilität gewährleistet ist.

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