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Servoantrieb Servoantrieb spart Platz im Schaltschrank

Redakteur: Gudrun Zehrer

Rockwell Automation bringt mit dem Allen-Bradley Kinetix 5700 einen neuen Servoantrieb auf den Markt. Der Einsatz mehrerer voneinander getrennter Servoantriebe bei großen Maschinen mit hoher Achsanzahl und hohem Energieverbrauch ist damit nicht mehr erforderlich. Mit dem Kinetix 5700 steht dem Maschinenbau eine einheitliche Plattform zur Verfügung.

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(Rockwell)

Der Servoantrieb Kinetix 5700 bietet duale Servoachsen, einen großen Leistungsbereich von 1,6 bis 60 kW sowie eine zeitsparende Technologie zum Tuning. Anstelle von mehreren Servoantrieben können Maschinenbauer mit dieser neuen Plattform ihren Platzbedarf im Schaltschrank um bis zu 70 Prozent reduzieren. Zudem verringert sich der Verdrahtungsaufwand um mehr als 60 Prozent, gleichzeitig vereinfachen sich Konfiguration und Inbetriebnahme.

Servoantrieb beschleunigt Inbetriebnahme großer Maschinen

„Der Servoantrieb Kinetix 5700 eröffnet Maschinenbauern eine neue Dimension an Vereinfachung, Leistung und Platzersparnis, um ihre Maschinen schneller in Betrieb zu nehmen und auf den Markt zu bringen“, erklärt James Grosskreuz, Global Product Manager bei Rockwell Automation. „Zudem profitieren die Endanwender von leistungsstarken Maschinen, die einfacher in der Instandhaltung und flexibler in der Umstellung sind.“

Regelung in Echtzeit mit Load-Observer-Technologie

Der Servoantrieb Kinetix 5700 verwendet zur Regelung in Echtzeit die Load-Observer-Technologie (Überwachung wechselnder Massenträgheitsverhältnisse). Damit entfällt die Notwendigkeit, jede Achse individuell manuell zu tunen. Maschinenbauer können damit eine leistungsstarke, gebrauchsfertige Servomotorsteuerung bereitstellen. Gleichzeitig lässt sich die Inbetriebnahmezeit großer Maschinen um Tage, Wochen oder sogar Monate verkürzen, so die Herstellerangaben.

Sobald eine Maschine betriebsbereit ist, erkennt und beseitigt die Tracking-Notch-Filter-Technologie Resonanz-Frequenzen. Darüber hinaus werden automatisch Tuningmaßnahmen vorgenommen, um die Maschinenleistung zu optimieren. Das reduziert die Notwendigkeit regelmäßiger Anpassungen des Tunings und verhindert Maschinenausfälle.

Verdrahtungsaufwand um bis zu 60 Prozent verringern

DSL-Feedback-Ports bieten Unterstützung für die Servomotoren Kinetix VPL mit der Einkabeltechnologie. Dadurch können Maschinenbauer die Verdrahtung für Motor- und Bremsleistung sowie zur Rückführung in nur ein Kabel verbauen und den Verdrahtungsaufwand um bis zu 60 Prozent verringern.

Servoantrieb kombiniert Asynchronmotorsteuerung mit Servomotorsteuerung

Darüber hinaus kombiniert der Kinetix 5700 eine leistungsstarke Asynchronmotorsteuerung mit einer Servomotorsteuerung. Dies reduziert die Maschinenkomplexität und verringert gleichzeitig Zeit und Kosten für die Integration. Die Rockwell Software Studio 5000 Logix bietet Designer eine Entwicklungsumgebung zur Konfiguration des Servoantriebs Kinetix 5700 sowie zur Integration mit den Logix-Antrieben für Antriebs- und Sicherheitsanwendungen.

Ethernet/IP-Leitung mit integrierter Sicherheitsfunktionalität

Im Bereich Sicherheitstechnik unterstützt der Servoantrieb sowohl die festverdrahtete als auch die integrierte Sicherheitsfunktionalität über Ethernet/IP. Hierbei werden sicherheitsrelevante Daten über dieselbe Ethernet/IP-Leitung geleitet, die auch zur Steuerung und für die Diagnose verwendet wird. Die integrierte Sicherheitsfunktionalität trägt dazu bei, den Verdrahtungsaufwand zu reduzieren. Dies spart wiederum Zeit und Geld bei der Installation und beseitigt potenzielle Fehlerquellen. Die integrierte Sicherheitsfunktionalität erleichtert zudem die Änderungen bei Sicherheitszonen und -konfigurationen für Endanwender. Ein fest verdrahtetes Sicherheitssystem ist hierdurch nicht mehr erforderlich.

SPS IPC Drives: Halle 9, Stand 205

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