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Sensorintelligenz Sick verzeichnet Umsatzwachstum von 7,4 Prozent

| Redakteur: Sariana Kunze

Der Sick-Konzern konnte das Geschäftsjahr 2016 mit einem Umsatzwachstum von 7,4 Prozent auf 1.361,2 Mio. Euro abschließen. Der Sensorhersteller wuchs in allen Vertriebsregionen – vor allem in der Fabrik- und Logistikautomation – und baute weiter den Bereich Sensorintelligenz aus.

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Dr. Robert Bauer, Vorsitzender des Vorstands von Sick, will das Unternehmen weiter im Bereich Sensorintelligenz ausbauen.
Dr. Robert Bauer, Vorsitzender des Vorstands von Sick, will das Unternehmen weiter im Bereich Sensorintelligenz ausbauen.
(Bild: Sick)

Im vergangenen Geschäftsjahr hat der Sick-Konzern eine positive Entwicklung verzeichnen können. Nach einem verhaltenen Start konnten Umsatz und Auftragseingang im Jahresverlauf stetig gesteigert werden. Der Umsatz erhöhte sich um 7,4 Prozent auf 1.361,2 Mio. Euro. Auch der Auftragseingang bewegte sich auf Rekordniveau; er wuchs um 10,1 Prozent auf 1.398,9 Mio. Euro. „Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds, politischer Unsicherheiten und negativer Währungseffekte konnten wir ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum erzielen“, erklärte Markus Vatter, Vorstand für Finanzen, Controlling & IT bei Sick. „Unsere weltweite Präsenz hat erheblich hierzu beigetragen: Wir sind in allen Vertriebsregionen gewachsen. Vor allem in den Geschäftsfeldern Fabrik- und Logistikautomation legte der Umsatz zu.“ Der anhaltend hohe Bedarf an Produktivitätsfortschritten bei Fabrik-, Logistik- und Prozessabläufen war weltweit spürbar. In Europa, Amerika und Asien zeigte sich auf Kundenseite großes Interesse an Sensorlösungen für die Automatisierung im Fabrikumfeld. Zudem bewegte sich dort im Bereich Logistikautomation die Nachfrage nach automatisierten Anlagen für Paketservices auf hohem Niveau. Im Geschäftsfeld Prozessautomation machte sich allerdings das schwierige Marktumfeld in der Stahl-, Zement-, Minen-, Öl- und Gasindustrie bemerkbar. Der Umsatz blieb hier hinter den Erwartungen zurück.

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Sick investiert 143 Mio. Euro in F&E

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) entwickelte sich gut: Mit 147,9 Mio. Euro übertraf das EBIT den Vorjahreswert um 14,6 Prozent. Insbesondere das Umsatzwachstum, der maßvolle Umgang mit Sachkosten sowie der erhebliche Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge trugen dazu bei. Die EBIT-Marge bezogen auf den Umsatz erhöhte sich folglich auf 10,9 Prozent (Vorjahr: 10,2 Prozent). Nach Abzug der Steuerbelastung ergibt sich ein Jahresergebnis in Höhe von 104,0 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 14,5 Prozent gegenüber Vorjahr (dort: 90,8 Mio. Euro). Infolgedessen stieg die Netto-Umsatzrendite auf 7,6 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent).

Die F&E-Tätigkeiten wurden im vergangenen Geschäftsjahr weiter intensiviert. Im Bereich F&E wurden 143,4 Mio. Euro (Vorjahr: 129,0 Mio. Euro) aufgewendet. Dies entspricht 10,5 Prozent des Umsatzes (Vorjahr: 10,2 Prozent). Durchschnittlich 964 Mitarbeiter – ein Plus von 11,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr – haben dazu beigetragen, innovative Ideen in marktfähige Produkte zu überführen. Insbesondere an den ausländischen Standorten wurden die F&E-Kapazitäten ausgebaut. Dort erhöhte sich die Beschäftigtenzahl gegenüber dem Vorjahr durchschnittlich um 13,6 Prozent auf 134.

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