Cybersicherheit Sichere Industrienetzwerke als Rückgrat für eine geschützte Produktion

Quelle: Siemens 2 min Lesedauer

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Für Industrie 4.0 und die Wettbewerbsfähigkeit eines Betriebs werden immer mehr Daten benötigt. Die Anlagen werden dadurch immer vernetzter. Das birgt jedoch auch Risiken.

Sinec Security Guard ist eine cloudbasierte Cybersecurity-Software, die Risikotransparenz und Sicherheitsmanagement für OT-Komponenten bietet.(Bild:  Siemens)
Sinec Security Guard ist eine cloudbasierte Cybersecurity-Software, die Risikotransparenz und Sicherheitsmanagement für OT-Komponenten bietet.
(Bild: Siemens)

Siemens hat im Rahmen der Hannover Messe über aktuelle Entwicklungen in der Industrial Cybersecurity berichtet. Laut einer Mitteilung braucht es höhere Anstrengungen in der Sicherheit, wenn IT und OT weiter zusammenwachsen sollen. Um speziell Industrienetzwerke in der Produktion abzusichern, hat Siemens in den vergangenen Monaten mehrere neue Software-Tools auf den Markt gebracht.

Traditionelle Abwehrkonzepte am Limit

„Digitale Transformation und Cybersecurity sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Die Abwehr von Bedrohungen und Angriffen ist eine Grundvoraussetzung für das Digital Enterprise", sagt Axel Lorenz, CEO Process Automation bei Siemens. „Ohne durchgehend geschützte Industrienetzwerke riskieren Industrieunternehmen Produktionsausfälle. Die Integrität und Verfügbarkeit der Netzwerke sichern nicht nur laufenden Operationen, sondern schützen auch sensible Unternehmensdaten vor unbefugten Zugriffen.“

Zu diesem Zweck setzt Siemens auf das mehrstufige Defense-in-Depth-Konzept – erweitert um Zero-Trust-Prinzipien. Das Defense-in-Depth-Konzept entspricht den Empfehlungen der IEC 62443. Traditionelle Abwehrkonzepte stoßen hier an ihre Grenzen.

Zero-Trust-Prinzip für OT

Das sogenannte Zero-Trust-Sicherheitskonzept ist ein weiterer Baustein für sichere Kommunikation, das sich auf die Verifizierung und Autorisierung kommunizierender Einheiten konzentriert. Da viele OT-Geräte jedoch nicht über die dafür notwendige Funktionalität verfügen, ist für eine umfassende Sicherheit eine Kombination aus Zero-Trust-Prinzipien, Firewalls und perimeterbasierten Netzwerken erforderlich. Auf diese Weise können Schnittstellen zu anderen Netzwerken überwacht und durch Firewalls und demilitarisierte Zonen (DMZ) geschützt werden.

Um potenzielle Schwachstelle in OT-Netzwerken zu jeder Zeit aufspüren zu können, hat Siemens mit der Sinec-Softwarefamilie ein komplementäres Tool-Set für Anlagenbetreiber konzipiert. Der Sinec Security Inspector ermittelt den Sicherheitsstatus einzelner Komponenten oder ganzer Produktionsnetzwerke. Sinec Security Monitor analysiert den Netzwerkverkehr und erkennt Anomalien mit einer passiven, nicht-intrusiven, kontinuierlichen Sicherheitsüberwachung in der Produktion. Das neuste Tool im Portfolio ist der Sinec Security Guard, eine cloud-basierte Software-as-a-Service, die Schwachstellen automatisch abgleicht und ein Sicherheitsmanagement ermöglicht, das für industrielle Betreiber auch ohne dediziertes Cybersecurity-Know-how optimiert ist.

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