Digitaler Zwilling Siemens erweckt das industrielle Metaversum zum Leben

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Digital Twin Composer von Siemens versetzt Unternehmen in die Lage, industrielle KI, Simulationen und physikalische Echtzeitdaten zu nutzen, um Entscheidungen virtuell, schnell und in großem Maßstab zu treffen. 

Pepsi digitalisiert ausgewählte Produktionsstätten und Lagerhäuser in den USA mithilfe von Digital Twin Composer.(Bild:  Siemens)
Pepsi digitalisiert ausgewählte Produktionsstätten und Lagerhäuser in den USA mithilfe von Digital Twin Composer.
(Bild: Siemens)

Siemens hat mit dem Digital Twin Composer eine neue industrielle Metaverse-Technologie vorgestellt, die physische KI mit einem umfassenden digitalen Zwilling verbindet und virtuelle Entscheidungen in industriellem Maßstab ermöglicht. Laut einer Mitteilung richtet sich die neue Softwarelösung an Industrieunternehmen, die industrielle KI, Simulationen und physikalische Echtzeitdaten zusammenführen wollen, um Produkte, Prozesse und Fabriken schneller, sicherer und effizienter zu entwickeln und zu betreiben.

Der Digital Twin Composer baut großskalige, fotorealistische 3D-Umgebungen auf, in denen 2D- und 3D-Digital-Twin-Daten aus dem Siemens-Portfolio mit realen Betriebsdaten kombiniert werden. Die zugrunde liegenden Szenarien entstehen mithilfe der Nvidia-Omniverse-Bibliotheken und decken den gesamten Lebenszyklus von Produkten, Anlagen und Produktionsprozessen ab. Anwender erhalten laut dem Unternehmen kontextbezogene Echtzeit-Einblicke und können Entwürfe, Layouts oder Abläufe virtuell testen und optimieren, lange bevor physische Änderungen umgesetzt werden.

Ein Praxisbeispiel liefert Pepsi: Gemeinsam mit Siemens digitalisiert der Konsumgüterhersteller ausgewählte Produktionsstätten und Lagerhäuser in den USA. Hochpräzise digitale 3D-Zwillinge bilden Maschinen, Fördertechnik und Bedienerwege physikalisch genau ab und simulieren den Anlagenbetrieb sowie die Lieferkette. Innerhalb weniger Wochen konnten neue Konfigurationen validiert werden, um Kapazität und Durchsatz zu steigern. Laut Siemens lassen sich so bis zu 90 Prozent potenzieller Probleme vor der realen Umsetzung identifizieren. Bei der ersten Implementierung erreichte Pepsi eine Durchsatzsteigerung von 20 Prozent, verkürzte Entwicklungszyklen und eine Reduzierung der Investitionsausgaben um 10 bis 15 Prozent.

Digital Twin Composer ist Teil von Siemens Xcelerator und verbindet Engineering, Simulation und Betrieb in einem durchgängigen Modell. Die Lösung befindet sich nach der Vorstellung auf der CES 2026 derzeit in einer Early-Access-Phase und steht ausgewählten Kunden zur Verfügung.

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