SPS IPC Drives 2015 Siemens gewährt Einblick in die Industry-Produktkiste

Redakteur: Sariana Kunze

Die SPS IPC Drives 2015 steht vor der Tür. Im Vorfeld der Messe gibt Siemens bereits zehn Produktneuheiten bekannt. In der Frankenhalle will Siemens unter dem Motto "On the way to Industrie 4.0 – Driving the Digital Enterprise" die digitale Zukunft der Industrie zeigen.

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Siemens päsentiert seine Produktneuheiten auf der SPS IPC Drives 2015: Zum Beispiel können Unternehmen mit den Simatic Migration Services ihre Automatisierungssysteme durch den Umstieg auf aktuelle Simatic Technologien zukunftssicher machen.
Siemens päsentiert seine Produktneuheiten auf der SPS IPC Drives 2015: Zum Beispiel können Unternehmen mit den Simatic Migration Services ihre Automatisierungssysteme durch den Umstieg auf aktuelle Simatic Technologien zukunftssicher machen.
(Siemens)

Mit den Simatic Migration Services können Unternehmen ihre Automatisierungssysteme durch den Umstieg auf aktuelle Simatic Technologien von Siemens zukunftssicher machen, die Verfügbarkeit erhöhen und die Lebensdauer ihrer Anlagen verlängern. Die Services sind branchenübergreifend für alle produzierenden Gewerbe mit diskreter Automatisierung geeignet. Dabei können Unternehmen die Migration vollständig von Siemens-Experten durchführen lassen. Den schnellen und einfachen Umstieg ermöglichen standardisierte Migrationsangebote, die von der Beratung und Konzeption über Umsetzung, Test und Inbetriebnahme bis hin zur Übergabe mit Schulung des Personals reichen. Durch exakte Planung werden die Risiken der Migration und die geplante Stillstandszeit während der Umrüstung auf ein Minimum reduziert. Die Services lassen sich flexibel an die Anforderungen der Unternehmen anpassen. Möglich sind sowohl eine Teil- als auch eine Komplettmigration von Anlagen und Maschinen.

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Im Rahmen der Dienstleistung unterstützen Siemens-Experten Anwender bei der Software-Migration von Step 7- oder Protool- sowie WinCC Flexible-Projekten auf TIA Portal-Projekte. Je nach Bedarf werden auch Frequenzumrichter und Motion Control Systeme modernisiert. Durch die Simatic Migration Services profitieren Unternehmen von einer reibungslosen Migration, einer langfristigen Ersatzteilverfügbarkeit, einer schnelleren Fehlerbehebung durch integrierte Diagnosefunktionen sowie reduzierten Stillstandzeiten. Moderne Simatic-Technologie und Netzwerkinfrastrukturen schaffen eine horizontale und vertikale Durchgängigkeit in der Kommunikation. Relevante Informationen stehen jederzeit anlagenweit zur Verfügung.

Ausbau der offenen Cloud Plattform voran

Siemens treibt den Ausbau seiner offenen Plattform „Siemens Cloud for Industry“ als Basis neuer digitaler Geschäftsmodelle für Industrieunternehmen voran: Die neue Connector Box ist ein Simatic IPC basiertes Cloud Gateway, welches die einfache und sichere Erfassung und Übertragung von Maschinen- und Anlagendaten in die Cloud ermöglicht.
Siemens treibt den Ausbau seiner offenen Plattform „Siemens Cloud for Industry“ als Basis neuer digitaler Geschäftsmodelle für Industrieunternehmen voran: Die neue Connector Box ist ein Simatic IPC basiertes Cloud Gateway, welches die einfache und sichere Erfassung und Übertragung von Maschinen- und Anlagendaten in die Cloud ermöglicht.
(Siemens)

Siemens treibt den Ausbau seiner offenen Plattform "Siemens Cloud for Industry" als Basis neuer digitaler Geschäftsmodelle für Industrieunternehmen voran: Die Connector Box ist ein Simatic IPC basiertes Cloud Gateway, welches die einfache und sichere Erfassung und Übertragung von Maschinen- und Anlagendaten in die Cloud ermöglicht. Damit lassen sich beispielsweise Daten von Steuerungen oder Antriebsystemen von Siemens und anderen Anbietern erfassen und übertragen. Diese Funktionalität wird zukünftig auch in den kommunikationsfähigen Produkten des industriellen Siemens-Portfolios integriert sein. Die Daten werden anschließend auf der Plattform, die Technologien der SAP Hana Cloud Platform nutzt, zur Auswertung bereitgestellt. Zur Analyse bietet Siemens mit dem Visual Analyzer und dem Fleet Manager leistungsstarke Web-Dienste. Anwender können damit den Zustand von Maschinen und Anlagen beurteilen und optimieren. Darüber hinaus können Nutzer künftig die als offenes Ökosystem konzipierte Siemens Cloud for Industry einsetzen, um selbst Web-Dienste zu entwickeln. Diese können sie als Basis für eigene digitale Services einsetzen, etwa im Bereich vorausschauende Instandhaltung, Energiedatenmanagement oder Ressourcenoptimierung. Zu den Nutzern gehören beispielsweise OEMs (Original Equipment Manufacturer). Die Plattform ermöglicht es ihnen, auf Basis ihrer Maschinendaten digitale Serviceleistungen zu entwickeln und anzubieten. Durch Datenanalysen können sie so unter anderem weltweit verteilte Maschinenflotten für Servicezwecke überwachen und deren Stillstandszeiten reduzieren. Derzeit befindet sich die Siemens Cloud for Industry in der Pilotphase. Mit dem Ausbau der Plattform treibt Siemens die Digitalisierung der Industrie voran.

Anlagen per Mobilfunk überwachen

Mit der Simatic RTU3030C erweitert Siemens sein Angebot an Fernwirkstationen (Remote Terminal Units/RTU) um eine kompakte Fernwirkeinheit mit autarker Energieversorgung.
Mit der Simatic RTU3030C erweitert Siemens sein Angebot an Fernwirkstationen (Remote Terminal Units/RTU) um eine kompakte Fernwirkeinheit mit autarker Energieversorgung.
(Siemens)

Mit der Simatic RTU3030C erweitert Siemens sein Angebot an Fernwirkstationen (Remote Terminal Units/RTU) um eine kompakte Fernwirkeinheit mit autarker Energieversorgung. Mit ihr lassen sich Messstellen in weitverteilten Anlagen unabhängig von einer vorhandenen Energieversorgung und ohne eine drahtgebundene Kommunikationsinfrastruktur überwachen. Anwender haben per Mobilfunk Zugriff auf wichtige Prozessdaten wie Pegel, Durchfluss, Füllstand, Temperatur oder Druck von entfernten Messstellen. Die Fernwirkeinheit arbeitet komplett autark und versorgt sich über Batterien oder ein Solarpanel mit Strom. Dadurch ist sie flexibel in unterschiedlichen Anwendungsfeldern wie Wasser- und Abwasserwirtschaft, Landwirtschaft oder der Bestandsüberwachung einsetzbar. Anwender können das Gerät beispielsweise für das Erkennen von Lecks oder zur Überwachung von Pumpstationen, Wasserspeichern, Füllständen in Tanks und Silos oder von Bewässerungssystemen in der Landwirtschaft einsetzen. Das robuste Design ermöglicht den Einsatz unter rauen Umgebungsbedingungen (-40 bis 70°C). Ein zusätzliches Schutzgehäuse in Schutzart IP68 sichert sogar bei Überflutungen einen zuverlässigen Betrieb. Fernwirktechnische Anlagen erstrecken sich oft über weit verteilte Gebiete. Oft fehlt es an den Messstellen an einer Kommunikations- und Stromversorgungsinfrastruktur. Hier setzt die energieautarke Fernwirkeinheit Simatic RTU3030C an. Sie erfasst Messdaten von angeschlossenen Sensoren und überträgt diese an eine zentrale Leitstelle. Die RTU lässt sich mit bis zu zwei leistungsstarken Industrie-Batterien oder über einen Akku (mit einem Solarpanel kombinierbar) betreiben. Zudem können Anwender bei Bedarf eine 12-24 Volt Gleichstromquelle einsetzen. Die Stromversorgungsmöglichkeiten sind beliebig kombinierbar.

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Die RTU3030C lässt sich im Schlaf-, Aktualisierungs-, Kommunikations- und Servicemodus betreiben. Im Schlafmodus liegt der Leistungsbedarf bei unter 2 Milliwatt (mW), was einen zuverlässigen Betrieb über mehrere Jahre ermöglicht. Die Messwertübertragung zur Zentrale erfolgt mit dem integrierten UMTS-Modem über das Mobilfunknetz – mit einer gesicherten OpenVPN-Verbindung oder verschlüsselten E-Mails. Die Kommunikation kann zeit- oder ereignisgesteuert erfolgen und lässt sich individuell für jeden Prozesswert konfigurieren. Überschreitungen von festgelegten Schwellwerten meldet die RTU3030C sofort – auch im Schlafmodus – per SMS oder E-Mail, damit das Service-Personal schnell reagieren kann. Für Wartungseinsätze können Anwender die RTU3030C in den Servicemodus schalten und so zum Beispiel die Batterien ohne Datenverlust tauschen. Anwender können die Simatic RTU3030C bequem mithilfe eines Standard-Webbrowsers konfigurieren und die Firmware aktualisieren. Zudem kann sie über das Software-Paket TeleControl Server Basic an das Leitsystem Simatic PCS 7 oder Simatic WinCC angebunden werden. Auch die direkte Anbindung an Simatic PCS 7 TeleControl oder Simatic WinCC/TeleControl ist über die Fernwirkprotokolle IEC 60870-5-104 und DNP3 möglich. Die Unterstützung unterschiedlicher Fernwirkprotokolle erlaubt so eine flexible Anbindung an beliebige SCADA-Systeme.

Servoantrieb für Anspruchsvolle

Siemens erweitert sein umfassendes Antriebsportfolio für Servoapplikationen um den Servogetriebemotor Simotics S-1FG1, der passgenau auf das Umrichtersystem Sinamics S120 abgestimmt ist. Die durchgängige Einbindung dieses Antriebssystems in Totally Integrated Automation (TIA) erlaubt eine einfache Projektierung und Inbetriebnahme.
Siemens erweitert sein umfassendes Antriebsportfolio für Servoapplikationen um den Servogetriebemotor Simotics S-1FG1, der passgenau auf das Umrichtersystem Sinamics S120 abgestimmt ist. Die durchgängige Einbindung dieses Antriebssystems in Totally Integrated Automation (TIA) erlaubt eine einfache Projektierung und Inbetriebnahme.
(Siemens)

Siemens erweitert sein umfassendes Antriebsportfolio für Servoapplikationen um den Servogetriebemotor Simotics S-1FG1, der passgenau auf das Umrichtersystem Sinamics S120 abgestimmt ist. Die durchgängige Einbindung dieses Antriebssystems in Totally Integrated Automation (TIA) erlaubt eine einfache Projektierung und Inbetriebnahme. Vorkonfektionierte Motion-Connect Signal- und Leistungsleitungen ermöglichen die unkomplizierte und fehlerfreie Verbindung der Komponenten. Durch die elektronischen Typenschilder der Komponenten und die Anbindung der Motoren über die Systemschnittstelle Drive-Cliq lässt sich das System schnell in Betrieb nehmen. Das Servoantriebssystem von Siemens eignet sich für den Einsatz in einer Vielzahl von Anwendungen wie in Druck- und Verpackungsmaschinen, Regalbediengeräten, Bandanlagen und Dosierpumpen. Siemens erweitert sein umfassendes Antriebsportfolio für Servoapplikationen um den Servogetriebemotor Simotics S-1FG1, der passgenau auf das Umrichtersystem Sinamics S120 abgestimmt ist Der kompakte Servogetriebemotor Simotics S-1FG1 zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad und ein geringes Verdrehspiel für dynamische und präzise Bewegungsabläufe aus. Verfügbar ist Simotics S-1FG1 in den Ausführungen Stirnrad-, Flach-, Kegelrad- und Stirnradschneckengetriebe – je nach Getriebeart und Baugröße in bis zu 25 Übersetzungen. Die Schrägverzahnung der Zahnräder verleiht den Getrieben eine hohe Laufruhe und reduziert die Geräuschentwicklung. Das in die Motorwelle eingesteckte Ritzel ermöglicht durch seinen kleinen Durchmesser ein hohes Übersetzungsverhältnis in der ersten Getriebestufe. Damit können teilweise zweistufige anstatt dreistufige Getriebe eingesetzt werden.

Das Umrichtersystem Sinamics S120 ist aufgrund seiner umfangreichen integrierten Funktionalität und der skalierbaren Achszahl für eine Vielzahl anspruchsvoller Motion Control-Anwendungen einsetzbar. Durch performante Einzel- und koordinierte Mehrachsantriebe mit Vektor- oder Servoregelung können maßgeschneiderte Lösungen für mehr Produktivität und Flexibilität realisiert werden. Der Umrichter ist in vier verschiedenen Aufbauformen erhältlich: Blocksize, Booksize, Chassis und Schrankgerät. Die Leistungsteile beziehungsweise. Motormodule der Bauform Booksize wurden im Bereich von drei bis 30 Ampere überarbeitet. Für deutliche Platzeinsparungen im Schaltschrank in der Breite sowie Höhe sorgen zusätzliche dreifach überlastfähige Leistungsteile sowie die Integration der Motoranschlusstechnik in das Motormodul. Die konzipierte Anschlusstechnik ermöglicht eine schnelle, einfache und zuverlässige Montage sowie Verdrahtung. Das optimierte Schirmkonzept sowie die verbesserte thermische Trennung zwischen Leistungshalbleiter und Elektronik stellen ebenfalls eine erhöhte Robustheit sicher.

Für Genaue: Spielfreie Flender-Kupplungen

Mit den spielfreien Kupplungen Flender Bipex-S und Sipex erweitert Siemens sein Portfolio: Sie finden in erster Linie in Produktions- und Werkzeugmaschinen sowie in der Automatisierungstechnik Anwendung.
Mit den spielfreien Kupplungen Flender Bipex-S und Sipex erweitert Siemens sein Portfolio: Sie finden in erster Linie in Produktions- und Werkzeugmaschinen sowie in der Automatisierungstechnik Anwendung.
(Siemens)

Mit den neuen spielfreien Kupplungen Flender Bipex-S und Flender Sipex vervollständigt Siemens sein Kupplungs-Portfolio. Beide Kupplungs-Varianten ermöglichen den Einsatz in Produktions- und Werkzeugmaschinen sowie in der Automatisierungstechnik. Sie sind in verschiedenen Baugrößen verfügbar und lassen sich in integrierten Antriebssystemen verbauen, häufig in Kombination mit Servomotoren. Die drehelastischen Elastomerkupplungen Bipex-S werden bei Anwendungen eingesetzt, die für Schwingungen und Stöße anfällig sind; die Sipex-Metallbalgkupplungen bei Antrieben, die eine absolut winkeltreue Drehmomentübertragung erfordern. Hochpräzise Applikationen im Werkzeugmaschinenbau, in der Steuerungstechnik oder in weiterverarbeitenden Industrien stellen große Anforderungen an die Leistungsfähigkeit, Qualität und Genauigkeit von Kupplungen sowie an deren Prozesssicherheit. Spielfreie Kupplungen sind die modulare Schnittstelle mit zuverlässiger Kraftübertragung zwischen Motor und Antriebsmaschine. Zudem kompensieren sie Versätze zwischen den gekoppelten Aggregaten. Die spielfreien, durchschlagssicheren und schwingungsdämpfenden Bipex-S-Kupplungen zeichnen sich durch eine hohe Leistungsdichte und elektrisch isolierende Eigenschaften aus, die vor Kriechströmen schützen. Sie ermöglichen eine hohe Positioniergenauigkeit und reduzieren den Verschleiß der Anlage durch geringe Spitzenlasten und Schwingungen. Die axiale Steckbarkeit lässt eine Blindmontage zu. Im Falle eines kompletten Elastomerverschleißes erfüllen die Klauen der Kupplungsnaben Notlaufeigenschaften.

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Die äußerst torsionssteifen Sipex-Kupplungen ermöglichen eine winkeltreue Drehmomentübertragung und daraus resultierend die höchste Positioniergenauigkeit. Sie sind wartungs- und verschleißfrei, verringern ungeplante Ausfallzeiten von Anlagen und Maschinen und steigern damit die Anlagenverfügbarkeit. Die guten Rundlaufeigenschaften der Kupplungen sind die Voraussetzung dafür, dass sie sich besonders für hohe Drehzahlen eignen. Geringe Rückstellkräfte, kaum Lagerbelastung der gekoppelten Maschinen und eine gute Leistungsdichte runden die positiven Eigenschaften ab. Die spielfreien Flender-Kupplungen Bipex-S- und Sipex sind jeweils in sechs Nabenvarianten verfügbar und ermöglichen so eine gute Anbindung an die Wellenenden der gekoppelten Aggregate. Sie haben ein geringes Massenträgheitsmoment, benötigen nur wenig Bauraum, sind leicht zu montieren und eignen sich sehr gut für den Einsatz in integrierten Antriebssystemen. Verwendung finden beide Kupplungsbaureihen in der Steuerungs-, Automatisierungs- und Medizintechnik sowie im Produktions- und Werkzeugmaschinenbau. Dort werden sie beispielsweise in Positionierantrieben, Schrittmotoren, Lineareinheiten und Handling-Automaten verbaut.

Flexibler durch Stromversorgungssystem

Siemens erweitert sein Stromversorgungssystem Sitop PSU8600 um weitere Grundgeräte, Puffermodule und zusätzliche Funktionen.
Siemens erweitert sein Stromversorgungssystem Sitop PSU8600 um weitere Grundgeräte, Puffermodule und zusätzliche Funktionen.
(Siemens)

Siemens erweitert sein Stromversorgungssystem Sitop PSU8600 um weitere Grundgeräte, Puffermodule und zusätzliche Funktionen. Neue Puffermodule ermöglichen Überbrückungszeiten bei Netzausfällen von bis 20 Sekunden (bei 40 Ampere Laststrom) und damit eine höhere Verfügbarkeit. Durch den Anschluss eines vierten Erweiterungsmodul (CNX8600) bietet die Stromversorgung bis zu 20 Ausgänge. Sowohl die Ausgänge der Grundgeräte wie auch der Erweiterungsmodule lassen sich in einem vergrößerten Spannungsbereich von 5 bis 28 Volt einstellen. Bei Sonderspannungen können Anwender dadurch externe Netzgeräte einsparen. Das 40-A-Grundgerät gibt es jetzt auch mit nur einem Ausgang. Zudem bietet Siemens zwei kompakte 20-A-Varianten in 80 mm Breite mit einem Ausgang sowie mit 4 Ausgängen à 5 Ampere bei einer Breite von 100 mm. Anwender können den integrierten Webserver einfach über einen Schalter aktivieren, Stromversorgungsdaten über mobile Geräte wie Smartphones auslesen und so beispielsweise die Inbetriebnahme beschleunigen. Zwei neue Puffermodule BUF8600 auf Basis von hochkapazitiven Doppelschichtkondensatoren (sogenannte UltraCaps) ermöglichen längere Überbrückungszeiten bei Netzausfällen. Bei 24 V und 40 A Laststrom puffert das 60 mm breite Puffermodul 4 Sekunden, das 125 mm breite bis zu 10 Sekunden. Bei kleinerem Laststrom sind entsprechend längere Pufferzeiten möglich. Bis zu 2 Puffermodule können – auch kombiniert – in den Systemverbund integriert werden. Damit sind Pufferzeiten von 80 Sekunden bei beispielsweise 10 A möglich – das ist meist ausreichend, um einen PC sicher herunterzufahren.Anwender können den integrierten Web Server anstatt über das TIA Portal nun einfach mit einem DIP-Schalter am Grundgerät ein- und ausschalten. Damit können sie Betriebs- und Diagnosedaten auch ohne Programmiergerät über mobile Geräte wie Tablet-PCs, Smartphones oder Notebooks auslesen und dadurch die Inbetriebnahme und die Fehlersuche beschleunigen.

Die 2014 eingeführte Sitop PSU8600 ist die erste Stromversorgung, die sich vollständig in Totally Integrated Automation (TIA) einbinden lässt, was die Projektierung im TIA Portal und in Step 7, die Konfiguration und den Betrieb deutlich vereinfacht. Über die integrierten Profinet-Schnittstellen stehen umfassende Betriebs- und Diagnoseinformationen zur Verfügung, die direkt über Simatic S7 ausgewertet und in WinCC visualisiert werden können. Für die schnelle Einbindung in Anwenderprogramme sind standardisierte Step7-Funktionsbausteine für Simatic-Steuerungen und vorgefertigte WinCC-Faceplates als kostenlose Downloads einsetzbar. Die Sitop PSU8600 eignet sich insbesondere für Branchen mit hohen Anforderungen an Zuverlässigkeit und Integration, wie die Automobil-, Nahrungsmittel- oder Pharmaindustrie sowie den Anlagen- und Sondermaschinenbau.

DC/DC-Steller bis 120 Kilowatt

Beim Sinamics DCP DC Power Converter erweitert Siemens das Leistungsspektrum von bisher 30 auf 120 Kilowatt. Durch die hohe Schaltfrequenz können kleinere Drosseln eingesetzt und dadurch das Gerät sehr platzsparend aufgebaut werden. Der Anwender profitiert davon, dass Sinamcis DCP als kombinierter Hoch-/Tiefsetzsteller an die jeweilige Spannung am Ein-, beziehungsweise Ausgang angepasst werden kann. Damit kann er Batterien und Supercaps laden oder auch die gespeicherte Energie einem Zwischenkreis zur Verfügung stellen.
Beim Sinamics DCP DC Power Converter erweitert Siemens das Leistungsspektrum von bisher 30 auf 120 Kilowatt. Durch die hohe Schaltfrequenz können kleinere Drosseln eingesetzt und dadurch das Gerät sehr platzsparend aufgebaut werden. Der Anwender profitiert davon, dass Sinamcis DCP als kombinierter Hoch-/Tiefsetzsteller an die jeweilige Spannung am Ein-, beziehungsweise Ausgang angepasst werden kann. Damit kann er Batterien und Supercaps laden oder auch die gespeicherte Energie einem Zwischenkreis zur Verfügung stellen.
(Siemens)

Beim Sinamics DCP DC Power Converter erweitert Siemens das Leistungsspektrum von bisher 30 auf 120 Kilowatt. Durch die hohe Schaltfrequenz können kleinere Drosseln eingesetzt und dadurch das Gerät sehr platzsparend aufgebaut werden. Der DC/DC-Steller deckt einen Spannungsbereich bis 920 Volt DC ab und kann per 4-Fach Parallelschaltung eine Gesamtleistung von bis zu 480 Kilowatt bereitstellen. Durch die UL-Zertifizierung erfüllt er auch die Voraussetzungen für den amerikanischen Markt. Da er die Drives- und Photovoltaik-Norm erfüllt, kann Sinamics DCP auch in diesen Anwendungen eingesetzt werden.Mit dem DC/DC-Steller Sinamics DCP können Energiespeichersysteme beispielsweise mit Batterien oder Superkondensatoren (Supercaps) realisiert werden. Der Anwender profitiert dabei von mehreren Vorteilen: Als kombinierter Hoch-/Tiefsetzsteller kann Sinamics DCP an die jeweilige Spannung am Ein-, beziehungsweise Ausgang angepasst werden. Damit kann er Batterien und Supercaps laden oder auch die gespeicherte Energie einem Zwischenkreis zur Verfügung stellen. Da die Steuer- und eine Bedieneinheit ebenfalls im Gerät verbaut sind, ist ein autarker Betrieb möglich. Durch die Überlastfähigkeit von bis zu 150 % des Nennstroms lassen sich auch hochdynamische Anwendungen realisieren. Zur Einbindung in ein Industrienetz steht eine Profinet-Schnittstelle zur Verfügung.

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Einsetzen lässt sich der DC/DC-Steller Sinamics DCP in Energiespeichersystemen von Photovoltaik- oder Windkraftanlagen sowie in Pressenapplikationen, dieselbetriebenen Hafenkränen, Regalbediengeräten oder Schnellladestationen von eCars. Bereits erfolgreich verbaut ist Sinamics DCP im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in einem Hybridsystem, bestehend aus einer Batterie mit 50 Kilowattstunden und einem PV-Feld. Die erzeugte Energie wird teilweise in der Batterie gespeichert, oder in Spitzenlastzeiten ins öffentliche Netz eingespeist. In einer weiteren Installation bei Augsburg wird die von einer Photovoltaik-Anlage erzeugte Energie über Sinamics DCP in einer Batterie gespeichert. Diese wird im Fall eines Netzausfalls für den unterbrechungsfreien Weiterbetrieb der Anlage genutzt.

Cabinet-Umrichter-Leistungsspektrum bis 560 Kilowatt

Bei den 400 Volt-Versionen des Sinamics G120P Cabinet Umrichters bietet Siemens nun eine Leistungserweiterung auf 560 Kilowatt. Die integrierten Spezialfunktionen für Pumpen-, Lüfter- und Kompressoren (PLK)-Anwendungen reduzieren die Engineering-Zeit um bis zu 30 %. Durch das robuste Design ist der Umrichter auch für den Einsatz in rauen Industrie-Umgebungen geeignet.
Bei den 400 Volt-Versionen des Sinamics G120P Cabinet Umrichters bietet Siemens nun eine Leistungserweiterung auf 560 Kilowatt. Die integrierten Spezialfunktionen für Pumpen-, Lüfter- und Kompressoren (PLK)-Anwendungen reduzieren die Engineering-Zeit um bis zu 30 %. Durch das robuste Design ist der Umrichter auch für den Einsatz in rauen Industrie-Umgebungen geeignet.
(Siemens)

Bei den 400 Volt-Versionen des Sinamics G120P Cabinet Umrichters bietet Siemens nun eine Leistungserweiterung auf 560 Kilowatt. Die integrierten Spezialfunktionen für Pumpen-, Lüfter- und Kompressoren (PLK)-Anwendungen, wie zum Beispiel Pumpen-Kaskadierung, Mehrzonenregelung, Entrauchungs-Modus, sowie die vollständige Einbindung in das TIA Portal (Totally Integrated Automation), reduzieren die Engineering-Zeit um bis zu 30 Prozent. Das anschlussfertige Schrankgerät verfügt über ein breites Optionsspektrum, aus dem der Kunde einfach per Katalog auswählen kann. Angeboten werden alle gängigen Filteroptionen, mechanische Optionen und Schutzartenerhöhungen. Die Dokumentation ist in mehreren Sprachen möglich und die Schränke werden anschlussfertig auf Palette geliefert. Durch das robuste Design ist der Umrichter auch für den Einsatz in rauen Industrie-Umgebungen geeignet. Die neue Gerätereihe verfügt über einen nach dem neuen europäischen Energie-Effizienz-Standard EN 50598 ausgewiesenen sehr hohen Wirkungsgrad von über 98 % und ist daher sparsam im Energieverbrauch. Hieraus ergeben sich deutliche Einsparungen bei den Betriebskosten und auch eine Verbesserung der CO2-Bilanz. Je nach Betriebsart werden vielfältige Energieverbrauchsoptimierungen angeboten, zum Beispiel eine dedizierte Absenkung des magnetischen Flusses im angetriebenen Elektromotor, optimierte Ausgangspulse oder ein sparsamer Stand-by-Betrieb. Viele dieser Optimierungen vermindern zudem den Anlagenverschleiß. Durch das robuste Design sowie die wartungsfreie Auslegung des Umrichters eignet er sich für den Einsatz auch in sehr rauen industriellen Umgebungen und bietet dort einen zuverlässigen und unterbrechungsfreien Betrieb. Neben der Verwendung im klassischen Industrieumfeld eignet sich die Produktreihe insbesondere auch für den Einsatz in der Wasser- oder Gebäudetechnik. Das Umrichter-Schrankgerät ist speziell auf Einfachanwendungen wie beispielsweise PLK-Applikationen zugeschnitten. Die benutzergeführte Inbetriebnahme über das in die Schranktür integrierte Intelligent Operator Panel (IOP)-Bediengerät ist sehr einfach und schnell. Für die Parametrierung stehen überdies die bewährten Bedientools der Sinamics-Baureihe zur Verfügung.

Die Leistungsteile und Komponenten der Schrankbaureihe Sinamics G120P Cabinet können auch separat bestellt werden. Damit können Kunden den Schrankbau in Eigenregie vornehmen und zugleich auch das optimale Zusammenspiel von Sinamics Umrichtern mit Simotics-Motoren nutzen. Durch den Integrated Drive Systems (IDS)-Ansatz wird dem optimalen Zusammenspiel einzelner Komponenten im Antriebsstrang bereits während der Entwicklungsphase Rechnung getragen. Der Kunde profitiert dann bei Auswahl und Betrieb von passgenauen Komponenten bei hoher Effizienz und Zuverlässigkeit. Bei den 400 Volt-Versionen des Sinamics G120P Cabinet Umrichters bietet Siemens nun eine Leistungserweiterung auf 560 Kilowatt. Die integrierten Spezialfunktionen für Pumpen-, Lüfter- und Kompressoren (PLK)-Anwendungen reduzieren die Engineering-Zeit um bis zu 30 %. Durch das robuste Design ist der Umrichter auch für den Einsatz in rauen Industrie-Umgebungen geeignet.

Messgerät für Energiemonitoring

Die neuen Messgeräte 7KM PAC5100 und 7KM PAC5200 von Siemens überwachen zuverlässig die Netzqualität in Industrieanlagen und Gebäuden.
Die neuen Messgeräte 7KM PAC5100 und 7KM PAC5200 von Siemens überwachen zuverlässig die Netzqualität in Industrieanlagen und Gebäuden.
(Siemens)

Siemens erweitert sein Energiemonitoringsystem aus dem Sentron-Portfolio um die Messgeräte 7KM PAC5100 und 7KM PAC5200. Die neuen Geräte erfassen in Industrieanlagen oder Gebäuden neben den gesamten Energiedaten jetzt auch alle relevanten Parameter zur Beurteilung der Stromqualität. Eine gleichbleibende Stromqualität ist für den störungsfreien Ablauf vieler industrieller Betriebs- und Automatisierungsprozesse sowie für die Sicherheit von elektrischen Verbrauchern notwendig. Die neuen Messgeräte identifizieren frühzeitig mögliche interne oder externe Störeinflüsse im Stromnetz, auf die sofort reagiert werden kann. Die erfassten Daten können an das Energiemonitoringsystem von Siemens gemeldet werden. Das Energiemonitoringsystem, bestehend aus TÜV-geprüften, kommunikationsfähigen Hardware-Komponenten und der Software Powermanager zur Visualisierung und Auswertung der Daten, schafft die technische Basis für ein betriebliches Energiemanagement nach ISO 50001.Eingesetzt an der Energieeinspeisung oder an einer einzelnen Anlage, erfassen die kompakten Messgeräte 7KM PAC 5100/5200 jetzt auch Daten über die Netzfrequenz, Wirk-, Blind- und Scheinleistung, den Leistungs- und Wirkleistungsfaktor sowie Phasenwinkel, die Harmonische von Wechselspannung und Wechselstrom bis zur 40. Ordnung sowie die Verzerrung von Wechselspannung und Wechselstrom. Das Messgerät 7KM PAC5200 verfügt über Mittelwert-, Ereignis- und Störschreiberfunktionalität, Schreiber für die Qualitätsnorm EN50160 sowie einen Datenspeicher mit einer Größe von 2 Gigabyte für die Dokumentation von Langzeitdaten. Betreiber können sämtliche Aufzeichnungen direkt am Gerät auslesen und in den Standard-Datenformaten PQDif und Comtrade analysieren. Netzqualitätsereignisse werden unter anderem in ITIC(CBEMA)-Kurven wiedergegeben.

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Anhand der ermittelten Daten können Anlagenbetreiber die vertraglich festgelegte Qualität des gelieferten Stroms vom Energieversorger überprüfen und bei Bedarf die vertraglichen Bedingungen nachverhandeln. Auch können Maschinenbauer mithilfe der Geräte die Funktionalität ihrer Anlagen weltweit sicherstellen – unabhängig von länderspezifischen Schwankungen in der Stromversorgung. Die Messgeräte lassen sich schnell und einfach in Betrieb nehmen. Sie verfügen über galvanisch getrennte Spannungseingänge und sind für den Schalttafeleinbau wie auch für die Hutschienenmontage geeignet. Sie entsprechen der Schutzart max. IP40. Parametrierung, Diagnose, Auswertung und Berichterstellung erfolgen auch über den integrierten Webserver. Alle Daten werden normkonform nach IEC 61000-4-30 erfasst und sind herstellerübergreifend vergleichbar. Eine von vielen Aufzeichnungen ist die Überwachung und Analyse der Power-Quality-Norm EN50160 direkt im Gerät oder über den Webserver. Die Kommunikation mit den Geräten erfolgt über das Protokoll Modbus TCP.

Neue Möglichkeiten bei Kompaktleistungsschalter

Siemens hat seine Kompaktleistungsschalter-Reihe 3VA aus dem Sentron-Portfolio um neue Geräteausführungen und Produktfeatures erweitert.
Siemens hat seine Kompaktleistungsschalter-Reihe 3VA aus dem Sentron-Portfolio um neue Geräteausführungen und Produktfeatures erweitert.
(Siemens)

Siemens hat seine Kompaktleistungsschalter-Reihe 3VA aus dem Sentron-Portfolio um neue Geräteausführungen und Produktfeatures erweitert. Die Baureihe 3VA1 ist jetzt für einen höheren Bemessungsstrom bis 250 A verfügbar und wurde um Starterschutzvarianten erweitert. Auch die Baureihe 3VA2 bietet Siemens jetzt als Motorschutz- und Starterschutzvarianten an, die elektrische Antriebe bei Kurzschluss und Überlast schützen. Siemens verbesserte auch die Selektivitätseigenschaften der Geräte. Damit erfüllt die 3VA-Reihe in der elektrischen Energieverteilung alle Anforderungen an den Schutz von Leitungen, elektrischen Verbrauchern und industriellen Anlagen vor elektrisch verursachten Schäden und Ausfällen.Im Zuge der Portfolio-Erweiterung wurde ein neuer elektronischer Überstromauslöser (ETU) mit einer optimierten Auslösekennlinie entwickelt, die die selektive Staffelung von Kompaktleistungsschaltern 3VA2 mit nachgelagerten Sicherungen verbessert. Die Nennstromabstände zwischen Kompaktleistungsschalter und Sicherung lassen sich damit bedarfsgerecht auswählen, so dass auch Kompaktleistungsschalter mit kleineren Nennströmen verwendet und Kosten eingespart werden können. Da die Kennlinie im Vergleich zu gängigen Auslösekennlinien steiler ausgeprägt ist, schalten die Schutzgeräte im Überlastfall früher ab. Die elektrische Belastung der Betriebsmittel wird dadurch im Überlast- oder Kurzschlussfall verringert. Die neue ETU der Baureihe lässt sich zudem einfacher parametrieren, da als einziger Wert nur der Ansprechstrom des Überlastschutzes eingestellt werden muss.

Als durchgängiges, variabel anwendbares System sind die Kompaktleistungsschalter 3VA darauf ausgelegt, jeden Schritt von der Planung über die Installation bis hin zum laufenden Betrieb der elektrischen Energieverteilung optimal zu unterstützen. Dazu trägt auch das über alle Baureihen und mehrere Baugrößen einheitliche Zubehörspektrum mit mehr als 500 Komponenten bei. Mit diesen lassen sich die Schalter modular um rund 70 Funktionen erweitern und so auf nahezu alle Anforderungen anpassen. Ein Online-Produktkonfigurator sowie umfangreiche CAx-Daten wie 3D-Modelle und EPLAN-Makros erleichtern das Engineering der Schutzgeräte. Mithilfe einer integrierten Messfunktion können über die Kompaktleistungsschalter 3VA2 zudem Daten wie Strom, Spannung, Energiewerte und Anlagenzustände erfasst und über gängige Bussysteme wie Profibus und Profinet an übergeordnete Automatisierungssysteme übermittelt werden. Die Kompaktleistungsschalter tragen damit zu einer hohen Anlagentransparenz und Energieeffizienz bei. Abhängig von der Baugröße und Baureihe stehen die Kompaktleistungsschalter 3VA in ein- bis vier-poliger Ausführung zur Verfügung und sind für Bemessungsströme von 16 A bis 630 A sowie für Bemessungsspannungen bis zu 690 Volt (V) AC ausgelegt.

SPS IPC Drives: Siemens, Halle 11

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