Analyse Sinkende Auslieferungen schwächen Robotermarkt 2024

Quelle: Interact Analysis 1 min Lesedauer

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Vor allem die Probleme in der Automobilindustrie machen dem Robotermarkt zu schaffen. Für das kommende Jahr soll es jedoch wieder bergauf gehen.

Vor allem in den westlichen Industrienationen ist die Auslieferung von Robotern zurückgegangen. (Bild:  kinwun - stock.adobe.com)
Vor allem in den westlichen Industrienationen ist die Auslieferung von Robotern zurückgegangen.
(Bild: kinwun - stock.adobe.com)

Der Branchenexperte Interact Analysis hat die Prognosen für den Robotermarkt 2024 veröffentlicht. Die aktuelle Analyse von Interact Analysis prognostiziert für das Jahr 2024 einen leichten Rückgang der globalen Auslieferungen von Industrierobotern um 0,2 Prozent, nach einer stagnierenden Entwicklung im Jahr 2023. Laut einem Blogpost wird diese Entwicklung auf schwächere Verkaufszahlen in der Automobilindustrie in den USA und Europa sowie auf eine anhaltend geringe Nachfrage in China zurückgeführt.

Hoffnungsschimmer: Erholung ab 2025

Trotz dieser Herausforderungen wird für 2025 eine schrittweise Erholung erwartet, angetrieben durch steigende Investitionen in Maschinen und eine allgemeine Erholung des globalen Fertigungssektors. Dennoch könnten hohe Lagerbestände und eine schwache Auftragseingangslage in vielen Branchen die Roboternachfrage in der ersten Jahreshälfte 2025 dämpfen. Ab 2026 wird ein Wachstum der Industrieroboter-Auslieferungen von über 7 Prozent prognostiziert.

Besonders hervorzuheben ist laut den Branchenexperten das Segment der kollaborativen Roboter (Cobots), für das trotz des globalen wirtschaftlichen Abschwungs im Jahr 2024 ein Anstieg der Auslieferungen um 15,9 Prozent erwartet wird. Allerdings führt der zunehmende Wettbewerb zu sinkenden Preisen, was das Umsatzwachstum in diesem Bereich auf 11 Prozent begrenzt.

Regionale Unterschiede im Fokus

Regional betrachtet wird für die Region Amerika ein Rückgang der Roboter-Auslieferungen um 6,6 Prozent im Jahr 2024 prognostiziert, hauptsächlich bedingt durch eine schwache Nachfrage aus der Automobilindustrie. In der Region Asien-Pazifik wird hingegen ein Anstieg um 2,3 Prozent erwartet, wobei China mit einem Plus von 3,3 Prozent und der übrige asiatisch-pazifische Raum (ohne Japan und Südkorea) mit 4,9 Prozent zum Wachstum beitragen. Für die Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) wird ein Rückgang der Auslieferungen um 9,2 Prozent im Jahr 2024 vorausgesagt.

Langfristig wird für den Zeitraum von 2024 bis 2028 ein durchschnittliches jährliches Wachstum der Industrieroboter-Auslieferungen von 6,1 Prozent in Amerika, 6,2 Prozent in Asien-Pazifik und 5,6 Prozent in der EMEA-Region erwartet, heißt es weiter.

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