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E/A-Module Smart bis zum Sensor und Aktor im Feld

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Eaton erweitert die Einsatzmöglichkeiten von SmartWire-DT außerhalb des Schaltschranks. Mit den IP67 Ein-/Ausgangsmodulen können Anwender nun Sensoren und Aktoren im Feld direkt in das Kommunikationssystem einbinden. So stehen Maschinenbauern hohe Freiheitsgrade und verbesserte Diagnoseinformationen für IP67-Systemarchitekturen zur Verfügung.

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Mit den neuen IP67 E/A-Modulen können Maschinenbauer nun Sensoren und Aktoren von beliebigen Herstellern über M12-Steckverbindungen in ein SmartWire-DT-Netz einbinden.
Mit den neuen IP67 E/A-Modulen können Maschinenbauer nun Sensoren und Aktoren von beliebigen Herstellern über M12-Steckverbindungen in ein SmartWire-DT-Netz einbinden.
(Eaton/Peter Obenaus)

Sowohl der Bau neuer Anlagen als auch das Umrüsten existierender Maschinen lässt sich mit reduziertem Verkabelungsaufwand und Materialeinsatz realisieren. Von der Projektierung über die Konstruktion bis zu Montage und Demontage profitiert der Anwender in vielen Fällen von deutlichen Systemvereinfachungen, so der Hersteller.

Anbindung von Sensoren und Aktoren an die Maschinensteuerung

Über das SmartWire-DT-Netzwerk lassen sich maximal 99 Teilnehmer verteilt über eine Strecke von bis zu 600 m direkt mit der Steuerung verknüpfen. An die neuen IP67 Ein-/Ausgangsmodule können Anwender zum einen die Sensoren aus Eatons Portfolio anbinden, das von mechanischen Positionsschaltern bis hin zu hochfunktionalen induktiven, optoelektronischen und kapazitiven Sensoren reicht. Da die Module mit einer standardisierten M12-Schnittstelle ausgerüstet ist, besteht jedoch darüber hinaus die Möglichkeit, alle am Markt üblichen Sensoren und Aktoren mit M12-Stecker direkt in das SmartWire-DT-Netzwerk einzubinden. Bei Sensoren mit eigener Versorgung lässt sich durch Messung der Stromaufnahme überprüfen, ob der Sensor angeschlossen ist. Folglich ist der Anwender in der Lage, auf einfache Weise seine Installation zu überprüfen. Zudem signalisiert das Modul vor Ort optisch aus jeder Einbauposition seinen Netzwerkstatus und ob eventuell eine Diagnosemeldung vorliegt.

Digitale und analoge Ein- und Ausgänge beliebig kombinierbar

Die Vorteile dieser Architektur werden bei vielerlei Anwendungen deutlich: Kommen unterschiedliche Sensoren und Aktoren in digitaler oder analoger Ausführung zum Einsatz, so erlaubt die Verwendung von SmartWire-DT E/A-Modulen die optimale Zuordnung. Denn jeder Sensor oder Aktor wird individuell angeschlossen. Bei verteilten Anwendungen wie Förderbändern ist eine Installation der benötigten Sensoren auf einer Länge von 600 m möglich. Die direkte Zuordnung des Moduls an den Sensor verkürzt hier drastisch die bisher notwendige Verkabelung. Der Maschinenbauer kann nun sehr flexibel die benötigten Kabel führen und an den jeweils gewünschten Positionen einzelne Sensoren oder Aktoren installieren. Dabei lassen sich digitale und analoge Ein/Ausgänge beliebig kombinieren.

Besteht später die Notwendigkeit, zusätzliche Sensoren anzuschließen, wird an der gewünschten Stelle einfach eine neue Einheit installiert. Investieren müssen Maschinenbauer dabei nur in die für die Funktionalität tatsächlich benötigte Peripherie. Für den optimalen Einsatz enthält das Produktsortiment hierzu Ausführungen zum Anschluss von ein, zwei oder vier Sensoren.

Die Einheit wird über Schrauben befestigt oder über handelsübliche Installationsclips auf der Hutschiene oder auf Montageprofilen.

Bei der Integration von SmartWire-DT in Automatisierungskonzepte haben Anwender generell die Wahl: Entweder sie setzen eine beliebige SPS über Gateways (Profibus-DP, CANopen, Modbus-TCP, EthernetIP, Profinet, Powerlink und Ethercat) ein oder sie verwenden eine von Eatons Steuerungen mit integrierter SmartWire-DT-Schnittstelle, wie die HMI/PLCs der XV100-Reihe.

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