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Business-Travel-Studie Smart Devices im Handgepäck: Geschäftsreisende finden sich produktiv

| Redakteur: Karin Pfeiffer

Smartphone, Tablet, Ladegerät & Co: Geschäftsreisende nehmen immer mehr technische Geräte mit und fühlen sich dadurch auch viel produktiver. Das belegt die Geschäftsreisen-Studie von Carlson Wagonlit Travel, die auch regionale Unterschiede herauskristallisiert. Eins ist weltweit überall gleich: Ohne Smartphone mag kaum einer mehr aus dem Haus. Der Remote-Zugriff auf die Prozesse reist also inzwischen mit.

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Geschäftsreisende setzen in puncto Kontaktpflege regional unterschiedliche Prioritäten. Aber rund um den Erdball gleich: Wer beruflich unterwegs ist, fühlt sich produktiver mit seinen Smart Devices im Gepäck.
Geschäftsreisende setzen in puncto Kontaktpflege regional unterschiedliche Prioritäten. Aber rund um den Erdball gleich: Wer beruflich unterwegs ist, fühlt sich produktiver mit seinen Smart Devices im Gepäck.
(Bild: CWT)

Business Traveller rund um die Welt nehmen technische Geräte vor allem mit, um unterwegs ihre Geschäfte fortführen zu können. Das zeigen die Ergebnisse der „CWT Connected Traveller Study“. Für die Studie hat CWT Carlson Wagonlit Travel mehr als 1.900 Geschäftsreisende befragt. Demnach haben Reisende durchschnittlich vier verschiedene Gerätetypen wie etwa Mobiltelefon, Tablet, Laptop, Ladegerät, Reiseadapter oder Kopfhörer dabei. Davon ist Smartphone der Reisebegleiter, „ohne den sie nicht leben können“. Mehr als 80 Prozent der Reisenden weltweit nutzen ihr Mobilfunkgerät, um unterwegs Geschäfte fortzuführen.

Technologien fördern Produktivität der Geschäftsreisenden

Der Nutzen wird offenbar als vielfältig empfunden: 88 Prozent der Reisenden glauben, dass auch die Geschäftsreisen selbst durch die neuen Technologien besser gesteuert werden können. Das führt bei einer Mehrheit der Reisenden (78 Prozent) dazu, dass sie Möglichkeiten für geschäftliche Reisen gerne wahrnehmen und diese als sinnvoll für ihre Aufgaben einstufen (72 Prozent), so die Studienautoren.

Die Geschäftsreisenden verfügen heute über sehr viel Erfahrung und nutzen dieses Wissen für die Reiseplanung. Mehr als die Hälfte der Reisenden verlässt sich auf Erfahrungen früherer Reisen während der Reiseplanung, zusätzlich zu Webseiten von Hotels (54 Prozent) und Airlines (50 Prozent). Airline- und Hotel-Apps (45 Prozent) sind neben Karten-Apps (41 Prozent) die meist genutzten Apps der Reisenden.

„Geschäftsreisende können dank der technischen Möglichkeiten viel produktiver sein, als noch vor fünf Jahren“, sagt Simon Nowroz, Chief Marketing Officer, bei Carlson Wagonlit Travel. „Denken wir allein an die Fortschritte bei den Leerlaufzeiten zwischen Flug, Taxi und Hotel. Heute können sich die Geschäftsreisenden einloggen und arbeiten – im Flugzeug oder egal wo sie gerade sind. Mit der anhaltenden Entwicklung der Tablets sowie der zahlreichen Apps fühlen sich die Reisenden immer mit der Außenwelt verbunden, während Sie unterwegs sind.“

Die Studie zeigt auch, dass geschäftliche Beziehungen und die Produktivität durch Geschäftsreisen offenbar gestärkt werden. Neun von zehn Geschäftsreisenden geben an, dass sie durch die Reisen neues Wissen und neue Perspektiven erworben haben. 80 Prozent sehen durch Geschäftsreisen ihre Produktivität gestärkt. Außerdem überwiegen für neun von zehn der Befragten die positiven Aspekte des Reisens, sowohl für den Aufbau geschäftlicher Beziehungen (93 Prozent), als auch im privaten Umfeld (77 Prozent).

Geschäftsreisende sorgen sich um zwei Dinge

Mehr als zwei Drittel der Reisenden findet, das Reisen sicherer geworden ist. Dennoch ist fast die Hälfte um ihre eigene Sicherheit besorgt. Das bewegt immer mehr Reisende (68 Prozent) dazu, manchmal oder immer eine Reiseversicherung abzuschließen. Außerdem haben Geschäftsreisende Schwierigkeiten ihre Alltagsgewohnheiten aufrechtzuerhalten. Mehr als die Hälfte der Reisenden sieht ihre Sportmöglichkeiten und Aktivitäten, die das körperliche Wohlbefinden fördern, durch die Reisetätigkeit unterbrochen.

Die Studie zeigt auch die Unterschiede in der Kontaktaufnahme mit Kollegen oder der Familie. Während die Reisenden mit ihren Familien und Freunden über Telefon (44 Prozent), Skype (24 Prozent) und Textnachrichten (17 Prozent) kommunizieren, dominiert bei Geschäftskollegen die E-Mail (44 Prozent), gefolgt von Telefon (24 Prozent) und Textnachrichten (14 Prozent).

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