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Safety-to-Cloud-Lösung Smart Safety Solution übermittelt zyklische SD-Interface-Sensordaten

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Die Schmersal Gruppe bietet eine Safety-to-Cloud-Lösung an. Alle Sicherheitszuhaltungen und Sicherheitssensoren von Schmersal, die mit einem SD-Interface ausgestattet sind, sowie einige Sicherheitslichtgitter können über die Sicherheitssteuerung PSC1 oder ein SD-Gateway sowie über ein Edge-Gateway Daten in eine beliebige Cloud übertragen.

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Die Safety-to-Cloud-Lösung: Diagnoseinformationen können auf Bildschirmen visualisiert und über mobile Endgeräte wie Tablets oder Handys abgerufen werden.
Die Safety-to-Cloud-Lösung: Diagnoseinformationen können auf Bildschirmen visualisiert und über mobile Endgeräte wie Tablets oder Handys abgerufen werden.
(Bild: K.A. Schmersal)

Das SD („Serielle Diagnose“)-Interface dient der Übertragung nicht-sicherer Daten von Sicherheitssensoren und -zuhaltungen in der sicheren Reihenschaltung. Mit der Smart Safety Solution können damit alle zyklischen SD-Interface-Sensordaten in die Cloud übermittelt werden.

Edge-Gateway leitet Daten im OPC UA-Format weiter

Eine Verknüpfung dieser zyklischen SD-Daten innerhalb der Cloud bietet dem Anwender umfangreiche Diagnosemöglichkeiten, dazu zählen z.B. Schaltzyklen, die Zustandssituation der Sicherheit, Grenzbereichswarnungen, Abstandswarnungen und vieles mehr. Das Edge-Gateway leitet die Daten im OPC UA-Format weiter, einem standardisierten Protokoll für die M2M-Kommunikation.

Visualisierung der Daten über Dashboards

Diese Diagnoseinformationen können auf Bildschirmen visualisiert und über mobile Endgeräte wie Tablets oder Handys abgerufen werden. Damit wird eine standortunabhängige Kontrolle von Fertigungsprozessen ermöglicht. Für die Visualisierung der Daten über Dashboards wird z.B. die gängige Cloud-Plattform Microsoft Azure eingesetzt, die eine Vielzahl von nützlichen Funktionalitäten für die Darstellung der Daten bietet, z.B. in Form von Tabellen, Diagrammen oder Grafiken.

Smart Safety Solution für vorausschauende Instandhaltung

„Indem wir mit der Smart Safety Solution eine durchgängige Kommunikation von Diagnoseinformationen vom Sensor bis zur Cloud ermöglichen, ebnen wir den Weg für die vorausschauende Wartung und Instandhaltung“, so Siegfried Rüttger, Projektleiter Industrie 4.0 bei der Schmersal Gruppe. Die Anwender können sich beispielsweise anzeigen lassen, wie häufig eine Maschine angelaufen ist und die Anzahl der Betriebsstunden und den voraussichtlichen Verschleiß von Komponenten errechnen, sodass ein frühzeitiger Austausch möglich ist und so Stillstandszeiten von Maschinen vermieden werden. Auch Sicherheitslichtgitter lassen sich in das System integrieren. Wenn zum Beispiel Verschmutzungen an den Sensoren der Lichtgitter auftreten und das Signal infolgedessen schwächer wird, kann eine Warnmeldung übermittelt werden, sodass frühzeitig korrektive Maßnahmen eingeleitet werden können, bevor das Lichtgitter sicher abschaltet.

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