Das Messprinzip der Lasertriangulation ist auf Basis einer einfachen geometrischen Beziehung aufgebaut. Lasertriangulationssensoren werden bevorzugt für sehr schnelle Messungen mit hoher Genauigkeit und Auflösung eingesetzt. Eine Laserdiode sendet einen Laserstrahl aus, der auf das Messobjekt gerichtet ist. Eine Optik auf einem Empfangselement nimmt die reflektierte Strahlung auf. Der Abstand zum Messobjekt kann jetzt über eine Dreiecksbeziehung von der Laserdiode, dem Messpunkt auf dem Objekt und dem Abbild auf dem Empfangselement bestimmt werden. Je nach Objektoberfläche ist die reflektierte Strahlung intensiver oder weniger intensiv. Das optische Prinzip erlaubt je nach Bauart Messabstände von einigen Millimetern bis über einen Meter. Der Durchmesser des Lichtflecks auf der Oberfläche des Messobjekts bleibt dabei klein. Laseroptische Wegsensoren messen aus verhältnismäßig großem Abstand zum Objekt und mit einem sehr kleinen Lichtfleck, der Messungen von kleinsten Teilen erlaubt. Der Abstand zum Messobjekt lässt Messungen gegen kritische Oberflächen zu, beispielsweise im Lebensmittelbereich.
* Erich Winkler, Produktmanagement Lasertriangulationssensoren, Micro-Epsilon Messtechnik, Ortenburg