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Mensch-Maschine-Schnittstelle So lassen sich Maschinen einfach bedienen

Autor / Redakteur: Jörn Dauer* / Ute Drescher

Ausgereifte Ergonomie und ein intuitives Bedienkonzept – im Consumer-Bereich überzeugen diese Vorteile längst. Auch bei Maschinen und Anlagen im Produktionsumfeld machen sie den entscheidenden Unterschied.

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Visualisierungslösung mit einfachem Bedienkonzept: Im Einsatz in der Lenze-Messemaschine, die auf der HMI 2014 präsentiert wurde.
Visualisierungslösung mit einfachem Bedienkonzept: Im Einsatz in der Lenze-Messemaschine, die auf der HMI 2014 präsentiert wurde.
(Bild: Lenze)

Ein ausgereiftes Bedienkonzept zeichnet sich dadurch aus, dass sich Maschinen einfach und sicher nutzen lassen und dies auf intuitive, übersichtliche Weise – ein bisher kaum adressierter Mehrwert der Maschine. Um diesen Mehrwert zu generieren, bedarf es nicht nur einzelner Visualisierungskomponenten, sondern eines abgestimmten und leistungsfähigen Zusammenwirkens von innovativem Design, leistungsfähigem Engineering-Tool und einer anspruchsvollen Hardware. Lenze, Spezialist für Motion Centric Automation, stellt sich bei seiner neuen Prozessvisualisierung den Anforderungen moderner Bedienkonzepte, um das Bedienen der Funktionen von Maschinen und Anlagen ergonomisch und intuitiv zu gestalten und rundet damit sein Automatisierungssystem nach oben hin ab. Mit diesem Ausbau folgt man konsequent der Philosophie, den Maschinenbauer bei der Lösung seiner Aufgaben ganzheitlich zu unterstützen und Entwicklungszeiten zu reduzieren.

Die Anforderung bei jeder Prozessvisualisierung ist es, eine einfache Mensch-Maschine-Schnittstelle zu schaffen, die dem Anwender alle benötigten Funktionen zur Erledigung seiner Tätigkeit bereitstellt und es ihm auf diese Weise einfacher macht. Durch die Veränderung der Produktionssysteme werden Aufgaben aus den höheren Ebenen der Produktionsplanung nach unten auf die Maschinenebene verlagert: Der Maschinenbediener muss in der Zukunft wesentlich umfassendere Entscheidungen treffen und direkt mit der Maschine kommunizieren können. Mensch und Technik müssen sich gegenseitig verstehen. Dafür benötigt der Bediener ein gutes Werkzeug und Assistenzsysteme, die ihm die Arbeit erleichtern, ihn vor Fehlbedienung schützen und schon frühzeitig auf anstehende Tätigkeiten hinweisen.

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Anforderungen an den Maschinenbauer

In Bezug auf die Prozessvisualisierung geistern aktuell Schlagworte wie Usability, HTML5, Multitouch, Apps & Co durch die Fachpresse. Doch was genau sind die Anforderungen, die sich für den Maschinenbauer in diesem Kontext ergeben – und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Die zunehmende Komplexität bei gleichzeitiger Reduzierung der Entwicklungszeit von Maschinen ist das Spannungsfeld, in dem sich der Maschinenbauer von heute bewegt. Eine weitere Herausforderung ist die steigende Anforderung an die Produktion durch die zunehmende Individualisierung von Produkten. Hierdurch steigt die Anzahl der Einrichtzyklen und die Produktivität der Maschine sinkt. Um dem gerecht zu werden, müssen Maschinen möglichst einfach zu bedienen sein. Diesem Trend trägt Lenze mit seinem neuen Konzept zur Prozessvisualisierung Rechnung. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden mit optimierten Nutzen von multitouchfähigen Bediengeräten, einer neuen Version der Visualisierungssoftware Visi-Win sowie individuellen und ausgereiften Bedienkonzepten. Durch ein auf den Anwendungsfall gesamtheitlich optimiertes Konzept wird die Maschinenbedienung einfach und intuitiv.

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