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ABB Schweiz setzt auf Murrelektronik
ABB Schweiz, ein Unternehmen der international tätigen ABB-Gruppe, ist Hersteller von Energie- und Automationstechnik. Viele seiner Kunden sind Energieversorgungs-Unternehmen, die durch die Zusammenarbeit mit ABB ihre Leistung verbessern und zugleich Umweltbelastungen vermindern können. So setzt auch deren Produktlinie für Erregersysteme zukünftig auf das Redundanzmodul MB Redundancy Balance von Murrelektronik.
Bei allen von der Produktlinie konzipierten Kraftwerken sind die Spannungsversorgungen (24 V DC) redundant aufgebaut. Das trägt beispielsweise zur Erhöhung der Betriebssicherheit bei der Erregung von Generatoren in Kraftwerken bei. Diese muss auch gewährleistet sein, weil der Ausfall einer Steuerspannung in einem Kraftwerk dramatische Folgen nach sich ziehen kann. Unter Umständen müsste ein Kraftwerk vom Netz genommen oder gar abgestellt werden. Ausfallkosten in Millionenhöhe wären nicht auszuschließen.
Höhere Lebensdauer und weniger Energiekosten
Das Modul ermöglicht den Erregersystemen, die redundant aufgebauten Netzgeräte gleichmäßig und konstant zu belasten. Das erhöht die Lebensdauer der Geräte und sorgt für mehr Planbarkeit in der Wartung. Die Tatsache, dass der Eigenverbrauch der Redundanzmodule gegenüber herkömmlichen Diodenmodulen deutlich geringer ist, macht sich auf die Dauer in gesunkenen Energiekosten bemerkbar.
Einfach und ohne Fehler integrieren
Bereits seit vielen Jahren setzt die ABB-Produktlinie für Erregersysteme auf die intelligente Lastkreiskontrolle MICO von Murrelektronik zur Überwachung ihrer 24VDC-Steuerspannung. Diese Module sind perfekt auf MB Redundancy Balance abgestimmt. Diese lassen sich beispielsweise über ein praktisches Brücksystem in ein bestehendes MICO-Stromversorgungskonzept integrieren, ohne Verdrahtungsaufwand und ohne die Gefahr von Verdrahtungsfehlern – einfacher geht es kaum.
MICO ist bei ABB ein wichtiger Bestandteil der Stromversorgungsysteme, da es die Zuverlässigkeit und die Fehlertoleranz der Erregersysteme in den von ABB konzipierten Kraftwerken erhöht hat.
„24 Volt Erdfehler und Kurzschlüsse haben, seitdem wir MICO einsetzen, nachweislich nicht mehr zu einem Totalausfall des Systems geführt“, sagt Tobias Keller, Vice President Excitation Products and Technology bei ABB Schweiz. Und auch bei der Kostenbetrachtung schneidet es gut ab. Keller dazu: „Kurzfristig haben wir durch den Wechsel von herkömmlichen Leitungsschutzautomaten zu MICO einen Produktkostenanstieg verzeichnet. Durch die deutlich niedrigeren ‚Total Operation Costs‘ wurde dieser aber mehr als kompensiert.“ Das zeigt: Eine gesamtheitliche und strategische Betrachtung zahlt sich aus.
* Manuel Senk, Produktmanager Interface & MICO, Alexander Hornauer, Corporate Marketing; beide Murrelektronik, Oppenweiler
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