Nachgefragt: 4 Experten zu Cloud Computing – Teil 2

So sammeln Automatisierer Daten in der Cloud

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Wer kann auf die Daten zugreifen?

( Beckhoff)

Sven Goldstein: Stößt man auf den Begriff des Cloud-Computings, so sieht man sich natürlich der Herausforderung gegenübergestellt, die in der Cloud gespeicherten Daten nur einem klar definierten Personenkreis zugänglich zu machen. Cloud Service Provider wie Amazon oder Microsoft unterstützen den Kunden hierbei mit einer Vielzahl an Authentifizierungsmechanismen. Doch auch bei der Entscheidung für die Einrichtung eines eigenen Dienstes, z. B. in Form eines MQTT-Brokers im Maschinen- oder Unternehmensnetzwerk, stellen solche Nachrichtenbroker entsprechende Methoden zur Zugriffskontrolle zur Verfügung. Die TwinCAT IoT-Produkte können solche Authentifizierungsmechanismen beim Zugriff auf den Dienst verwenden.

( Harting)

Dr. Jan Regtmeier: Das entscheiden unsere Kunden und Nutzer. Wir transportieren die Daten bis in die Cloud. Die Harting System Integration unterstützt dann weiter bei der eigentlichen Business Logik.

( Pfannenberg)

Christoph Kähler: Zunächst einmal nur unser Kunde. Zwar ist Telekom Deutschland als Betreiber grundsätzlich immer in der Lage, auf alle Daten zuzugreifen, doch geschieht dies nur im Falle einer Störung zu Support-Zwecken. Pfannenberg tritt als direkter Vertragspartner zur Telekom auf. Somit können wir bestimmen, welche Daten gespeichert werden, wie häufig diese Daten aktualisiert werden sollen und wie die Darstellung der Daten aussehen soll. Dies können wir für jeden Kunden individuell einrichten. Somit hat jeder Kunde Zugang zu seinen Daten und könnte diese über eine Schnittstelle auch in sein ERP übertragen. Wenn der Kunde Pfannenberg mit dem Service der Kühlgeräte beauftragen möchte, muss der Kunde erst die Daten für Pfannenberg freischalten.

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