Cybersicherheit So sichern Unternehmen ihre OT in sechs einfachen Schritten

Quelle: NTT Data 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Cyberattacken werden immer ausgeklügelter und effektiver. Industrieunternehmen müssen dringend handeln, um Störungen und Ausfälle zu vermeiden.

In einer vernetzten Welt kann ein erfolgreicher Cyberangriff verheerende Folgen haben.(Bild: ©  stocklancer - stock.adobe.com)
In einer vernetzten Welt kann ein erfolgreicher Cyberangriff verheerende Folgen haben.
(Bild: © stocklancer - stock.adobe.com)

NTT Data hat eine praxisbewährte Roadmap vorgestellt, mit der Industrieunternehmen ihre Operational Technology systematisch gegen Cyberangriffe absichern und ihre Resilienz nachhaltig stärken können. Laut einer Mitteilung des Unternehmens besteht angesichts der zunehmenden Vernetzung von OT, IT und IoT dringender Handlungsbedarf, da Produktionsumgebungen immer häufiger Ziel von Cyberattacken werden und Ausfälle erhebliche finanzielle sowie reputative Schäden nach sich ziehen können.

Neben der IT- wird auch die OT-Sicherheit immer wichtiger. (Bild:  NTT Data)
Neben der IT- wird auch die OT-Sicherheit immer wichtiger.
(Bild: NTT Data)

Im Mittelpunkt der Roadmap stehen sechs klar definierte Schritte, die Unternehmen bei der Einführung einer ganzheitlichen OT-Sicherheitsstrategie unterstützen. Den Auftakt bildet die Herstellung vollständiger Transparenz über alle vernetzten OT- und IoT-Komponenten, heißt es weiter. Eine strukturierte Asset Discovery schafft die Grundlage, um Steuerungen, HMIs, SCADA-Systeme, Sensoren oder Gebäudetechnik überhaupt gezielt schützen zu können. Darauf aufbauend empfiehlt NTT Data eine systematische Risikoanalyse, bei der Bedrohungen nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß bewertet werden. Ebenso wichtig ist dabei die Frage, welche Ausfallzeiten tolerierbar sind und wie schnell Systeme nach einem Sicherheitsvorfall wiederhergestellt sein müssen.

Parallel dazu sollten Unternehmen eine individuelle OT-Sicherheitsstrategie entwickeln, die technische und organisatorische Maßnahmen gleichermaßen berücksichtigt, so das Unternehmen. Normen und Frameworks wie ISO 27005 oder IEC 62443 dienen dabei als Leitplanken für ein kontinuierliches Risikomanagement. In einem nächsten Schritt gilt es, die größten Risiken konsequent zu reduzieren. Dazu zählen vor allem veraltete Softwarestände, unzureichend abgesicherte Fernzugriffe und zu weit gefasste Berechtigungen. Maßnahmen wie Netzwerksegmentierung, Multi-Faktor-Authentifizierung, verschlüsselte Verbindungen sowie ein strikt umgesetztes Rollen- und Rechtemanagement gelten hier als zentrale Hebel.

Langfristig müssen OT-Sicherheitsprozesse fest im Unternehmen verankert werden. Dazu gehören standardisierte Onboarding-Prozesse für neue Geräte, klare Zuständigkeiten zwischen IT-, OT- und Security-Teams und belastbare Konzepte für Business Continuity, Backup und Disaster Recovery. Da sich Angriffe trotz aller Prävention nicht vollständig ausschließen lassen, bildet die Fähigkeit zur frühzeitigen Erkennung und wirksamen Reaktion den sechsten Baustein der Roadmap. Ein kontinuierliches Monitoring und der Einsatz von SOC-Services ermöglichen es, verdächtige Muster frühzeitig zu identifizieren und Schäden zu begrenzen. NTT Data sieht hierin einen entscheidenden Faktor, um industrielle Produktionsumgebungen auch in einem zunehmend angespannten Bedrohungsumfeld zuverlässig zu schützen.

(ID:50664524)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung