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Sensorik

So unterstützen Dehnungssensoren neue Biegekinematik

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Die Dehnungssensoren sind weich, reagieren schnell und können selbst kleinste Dehnungen oder Stauchungen präzise erfassen. Auch bei der Kraftüberwachung der Biegewangen spielt der Sensor eine wichtige Rolle. Je nach Winkelgröße wenden die Wangen mehr oder weniger Kraft für die Verformung des Werkstückes auf. Diese in jedem Fall vordefinierte Kraft darf sich über den ganzen Zyklus hinweg nicht über die Toleranzgrenzen hinaus bewegen. Der Dehnungssensor ist langzeitstabil, so der Hersteller. Einmal eingestellt, sorgt er für kontinuierliche Winkelgenauigkeit bei allen Messungen. Zu Qualitätszwecken können die Messwerte auch protokolliert werden. Dank der neuen MAC 2.0 Technologie hängen gute Biegeresultate nicht länger von der Materialqualität ab, denn nun können Materialabweichungen während des Biegevorgangs erkannt und automatisch kompensiert werden. Hauptzeitparallel überwachen die Dehnungssensoren die Beschaffenheit der zu bearbeitenden Bleche. Stellen sie Abweichungen außerhalb der Toleranzgrenze fest, lösen sie Bewegungsanpassungen der Biegewangen aus. Unregelmäßigkeiten im Material werden dadurch automatisch kompensiert.

Den Sensor einfach aufschrauben

„Mit den universell einsetzbaren Dehnungssensoren DSRT von Baumer haben wir die optimalen Komponenten für unsere Biegemaschinen gefunden“, bestätigt Peter Mascher, Leiter Elektrotechnik beim österreichischen Maschinenbauer Salvagnini. „Wir sind sehr zufrieden. Mit nur einem Sensor decken wir mehrere Applikationen ab. Das hält unsere Kosten für Beschaffung und Logistik niedrig. Er braucht nicht an das Design unserer Maschinen angepasst, sondern kann einfach auf die ideale Stelle aufgeschraubt werden. Dadurch sparen wir Zeit bei Entwicklung, Montage und Service und können all diese Vorteile an unsere Kunden weitergeben“. Der mechanische Aufbau des Sensors ist auf eine möglichst geringe Beeinflussung der Maschinenstruktur ausgelegt. Das ermöglicht gute Messergebnisse und eine zuverlässige sowie genaue Prozessteuerung. Die Sensoren gibt es mit verschiedenen Messbereichen von 100 μɛ bis 750 μɛ und den Ausgangssignalen Spannungsausgang +/- 10 DVC, Passiv und mit CANopen-Schnittstelle. Zudem entspricht das Gerät der Schutzart IP67.

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* *Daniel Hunold, Business Development Manager, Baumer

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