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Mobile Equipment So unterstützen Sensoren den mobilen Außendienst

| Autor / Redakteur: Carsten Crowley-Nicol* / Dipl. -Ing. Ines Stotz

Besondere Umweltbedingungen stellen besondere Anforderungen – dies gilt gerade auch für den Outdoor-Einsatz von Sensoren in Nutzfahrzeugen. Mit unterschiedlichen Wirkprinzipien und störfest ausgelegter Elektronik – beides verpackt in robusten und integrationsfreundlichen Gehäusen – bietet Pepperl+Fuchs passende Sensorlösungen für mobile Maschinen im „Draußendienst“. Dies beweist auch eine induktive Flachserie – die jüngste Mobile Equipment-Innovation.

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In Pflanzenspritzen sorgen Ultraschallsensoren für die automatische Anpassung des Auslegerabstandes zum Boden.
In Pflanzenspritzen sorgen Ultraschallsensoren für die automatische Anpassung des Auslegerabstandes zum Boden.
(Bild: Pepperl+Fuchs)

Bagger, Kräne, Müllfahrzeuge, Landmaschinen, Löschfahrzeuge, Containerstapler – damit Sensoren in Nutzfahrzeugen ihrerseits einen höchstmöglichen Leistungsstandard und damit optimalen Nutzen sicherstellen können, müssen sie neben ihren detektionstechnischen Grundfunktionen im Besonderen die vom Outdoor-Umfeld geprägten Randbedingungen zuverlässig meistern.

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Perfekte Performance ist kein Zufall

Über normative Vorgaben hinaus stellt Pepperl+Fuchs mit mechanischen Qualifizierungen und elektrischen Eignungsprüfungen ein Höchstmaß an Betriebssicherheit, Verfügbarkeit und Langlebigkeit sicher. So werden die Dichtigkeit der Gehäuse und die Beständigkeit von Gehäuse-, Stecker- und Kabelwerkstoffen in aufwendigen, normierten Prüfungen untersucht. Die Mobile Equipment-Sensoren verfügen über einen erweiterten Temperaturbereich von -40 bis 85 °C, halten so extremen Temperaturen im Outdoor-Bereich stand und bieten eine hohe Verfügbarkeit. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf dem Verhalten der Sensoren im Kontakt mit Outdoor-üblichen Medien, wie Fahrzeug- und Hydrauliköl oder Streusalz.

Ergänzend zu dieser mechanischen Qualifizierung der Mobile Equipment-Sensoren erfolgt eine Reihe anspruchsvoller elektrischer Eignungsprüfungen. Die elektromagnetische Verträglichkeit wird ebenso geprüft wie die Auswirkungen elektrostatischer Kontakt- und Luftentladung, sowie das Verhalten bei Stoßspannungen, die beispielsweise beim Anlassen von Motoren, aber auch bei der Unterbrechung von Stromkreisen oder bei Blitzeinschlägen auftreten können.

Zuverlässige Detektion von metallischen Fahrzeug- und Aufbaukomponenten

Da mobile Maschinen und ihre Aufbauten aufgrund der hohen Anforderungen an die mechanische Robustheit eine Vielzahl potenzieller Metall-Betätigungselemente für induktive Sensoren aufweisen, bietet sich dieses Wirkprinzip in besonderem Maße an. Die vielfältigen, d.h. kubischen, zylindrischen und flachen Bauformen der Sensoren eröffnen dabei zahlreiche Montageoptionen. Bei mobilen Kranfahrzeugen detektieren induktive Sensoren u.a. die Mittelstellung bzw. Endlage von Lenkrädern, die Position der Fahrzeugstützen oder die Endlage eines kippbaren Fahrerhauses. In Kommunalfahrzeugen, zum Beispiel Bussen, bieten induktive Näherungsschalter durch die Überwachung von Türstellungen oder der Absenkung der Fahrzeugaufhängung beim Ein- und Aussteigen gleichermaßen Komfort und Betriebssicherheit.

Bestleistung bei beengten Platzverhältnissen

Langjährige Erfahrung im Einsatz von induktiven Mobile Equipment-Sensoren und der enge Dialog mit Fahrzeugbauern und Anwendern haben zur Entwicklung der induktiven Flachserie F148 für die Positionsüberwachung von Fahrzeugstützen geführt. Die Kombination aus einem schmalen Gehäusedesign, einer besonders flachen Bauform sowie einem gewinkelten Kabelabgang eröffnen völlig neue Freiheitsgrade bei der Integration der Sensoren. Die Montage ist dank bequemer Durchstecktechnik jetzt unerreicht einfach und zeitsparend – zumal der Sensor auch nicht mehr justiert werden muss, da er mit seinem Schaltabstand von 15 mm eventuelle mechanische Toleranzen auffängt.

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