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Ziel ist ein Framework
Ziel muss es sein, ein Framework für die Roboterprogrammierung zu entwickeln. Es geht um wiederverwendbare Lösungen für die zahlreichen Anwendungsgebiete, um ein erweiterbares Domänenmodell, das den Roboter, die Befehle und die Werkstücke beschreibt sowie um transparente und automatisierte Kommunikation. „Der Programmierer muss in der Sprache der Anwendung beschreiben können, was der Roboter tun soll“, bringt es Alwin Hoffmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am ISSE, auf den Punkt. „Man sollte nicht immer wieder von vorn anfangen müssen.“ Der Programmierer soll sich dabei auf die Implementierung der Anwendungslogistik konzentrieren können.“ So stützt sich die Software-Architektur in SoftRobot auf die drei Ebenen: Echtzeitfähige Steuerung mit dem Realtime Primitive Interface (RPI), Programmierung mit dem Robotics API und Aufgabenbeschreibungen. Das RPI definiert dabei die Schnittstelle zur Echtzeisteuerung, die Robotics API stellt die objektorientierte Schnittstele dar. Und: Die Aufgabenbeschreibung enthält die Elemente Problemspezifische Anwendung, Grafische Programmierung und (Prozess-)Service. „Die Robotics API und die SoftRobot-Infrastruktur sind nur oder vielmehr Basistechnologien, die das Programmieren von Robotiksoftware vereinfachen. Die Entwicklung problemspezifischer Lösungen (auch betriebswirtschaftlich) ermöglichen und die Konzepte und Methoden der Softwaretechnik in die Robotik transferieren“, fasst Alwin Hoffman die Ergebnisse zusammen. Noch ist das Projekt nicht abgeschlossen. In Zukunft wollen die Forscher vom ISSE die systematische Entwicklung von Anwendungen mit der Robotics API untersuchen. Des weiteren will man serviceorientierte Architekturen für (grafische) Anwendungen und Automatisierungsprozesse untersuchen sowie graphische Methoden zum einfachen und intuitiven Beschreiben (touchNplace) von Aufgaben entwickeln.
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