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GPU-basierte Bildverarbeitung Software-Release macht 3D-Bildverarbeitung schneller

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Bei 3D-Vision-Anwendungen spielt die Bildqualität eine immer wichtigere Rolle. Hersteller tragen dem mit immer besseren Industriekameras Rechnung. Leistungsstärkere Sensoren bedeuten in der Regel jedoch auch größere Datenmengen und potenziell längere Verarbeitungszeiten. IDS bietet mit dem EnsensoSDK 2.2 Release eine Lösung, die sehr schnelle Prozesse und hohe Taktraten gewährleisten soll.

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Das Release des EnsensoSDK 2.2 ermöglicht in Verbindung mit den Ensenso 3D-Kameras von IDS u.a. eine GPU-basierte Bildverarbeitung.
Das Release des EnsensoSDK 2.2 ermöglicht in Verbindung mit den Ensenso 3D-Kameras von IDS u.a. eine GPU-basierte Bildverarbeitung.
(Bild: IDS Imaging Development Systems)

Das Stereo-Matching kann nun beispielsweise durch die Grafikkarte Nvidia CUDA unterstützt werden, was den Prozess etwa um das Fünffache beschleunigt, so der Hersteller. Die Funktionen des SDK sind mit allen 3D-Kameras der Ensenso Serie nutzbar.

3D-Vision: schnellere Prozesse durch GPU-basierte Bildverarbeitung

Die modularen Ensenso Stereokameras ermöglichen 3D-Vision und Robot-Vision Anwendungen, die nicht nur mit Blick auf Präzision überzeugen sollen, sondern auch hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Schnelligkeit. Neben je zwei Kameras mit CMOS-Sensoren und einem Projektor zur exakten Erfassung von Objekten via 3D-Punktewolke bietet der Hersteller dazu auch ein entsprechendes Software Development Kit (SDK) an.

Verarbeitungsprozesse etwa um das Fünffache beschleunigt

Die Verarbeitung von 3D-Daten war bislang beispielsweise ausschließlich CPU-basiert möglich. Mit der neuen Version 2.2 des Software Development Kits kann das Stereo-Matching nun auch GPU-basiert erfolgen; die Funktion ist speziell mit Nvidia Grafikprozessoren nutzbar. Die zusätzliche Rechenkapazität des Grafikprozessors beschleunigt die Verarbeitungsprozesse – abhängig von der Parametrierung – etwa um das Fünffache.

Virtuelle Ensenso Kameras erstellbar

IDS führt zudem den NxProfiler ein – dieser stellt beispielsweise die verschiedenen NxLib-Aktionen grafisch dar und ermöglicht es, Abläufe zu beurteilen und zu optimieren. Zudem können Anwender mit NxLib nun sog. FileCameras erzeugen. Das bedeutet, dass sie auf Basis von bereits gespeicherten NxLib-Bildern virtuelle Ensenso Kameras erstellen und Daten damit offline (weiter-)bearbeiten können. Das EnsensoSDK 2.2 steht zum Download bereit.

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