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Schülerwettbewerb Solarmobil Deutschland: Schüler bauen Solarflitzer

| Redakteur: Lena Gerhard

Der Startschuss für "SolarMobil Deutschland" ist gefallen: Ab jetzt können sich Schülerinnen und Schüler mit selbstgebauten Solar-Flitzern für den Bundeswettbewerb bewerben. Mit dem seit 2010 jährlich veranstalteten "SolarMobil Deutschland" wollen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) Kinder und Jugendliche ermuntern, eigene Lösungen für technische Fragen zu entwickeln.

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Seit 2010 findet der Schülerwettbewerb Solarmobil Deutschland jährlich statt. Bis Anfang September 2015 können sich Teilnehmer von 10 bis 18 Jahren mit selbstgebauten Solar-Flitzern für den Bundeswettbewerb bewerben.
Seit 2010 findet der Schülerwettbewerb Solarmobil Deutschland jährlich statt. Bis Anfang September 2015 können sich Teilnehmer von 10 bis 18 Jahren mit selbstgebauten Solar-Flitzern für den Bundeswettbewerb bewerben.
(Bild: VDE)

Die Finalteilnehmer qualifizieren sich von Mitte April bis Anfang September in den 16 Regionalwettbewerben in Augsburg, Bremen, Bühl, Chemnitz, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Emden, Erfurt, Ettenheim, Frankfurt a. M., Glücksburg, Göttingen, Kassel, Ostwestfallen und Wietow (bei Wismar). Mindestens 30 Regional-Siegerteams mit rund 100 jugendlichen Wettbewerbsteilnehmern werden beim Bundesfinale am 27. Oktober 2015 auf dem VDE-Mikrosystemtechnik-Kongress in der Stadthalle Karlsruhe erwartet. Wer 2015 oder im Folgejahr dabei sein möchte, hat zwei Möglichkeiten: Schülerinnen und Schüler von 10 bis 18 Jahren suchen sich in ihrer Region einen der 16 zugelassenen Wettbewerbe und qualifizieren sich dort. Oder sie bewerben sich als "Freie Starter" bis zum 30. Juni 2015 mit Foto und Darstellung ihres Fahrzeugs. Bewerbungsmöglichkeiten und die technischen Details gibt es hier.

Schuhkastengroße Solar-Modellfahrzeuge entwickeln

In zwei Kategorien und zwei Altersstufen treten die Jungkonstrukteure mit ihren schuhkastengroßen Modellfahrzeugen gegeneinander an. In der Ultraleichtklasse schicken sie ihre Leichtgewichte auf einer zehn Meter langen Bahn ins Rennen. Vorgegeben sind dabei die Abmessungen des Fahrzeugs und die Fläche, die mit Solarzellen bedeckt sein darf. Alles andere, vor allem die Wahl des Materials, bleibt den jungen Tüftlern überlassen. Es gewinnt das schnellste Team, das die Sonnenenergie so effizient wie möglich nutzt. Etwas anspruchsvoller wird es für die älteren Teilnehmer: Sie müssen eine Tunneldurchfahrt meistern, für die ein Energiespeicher erforderlich ist, was den Schwierigkeitsgrad erhöht.

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Einfallsreichste Gestaltung wird honoriert

Daneben gibt es eine Posterausstellung und ein Schaufahren mit besonders ausgefallen gestalteten Fahrzeugen, die in der Kreativklasse prämiert werden. Hier honoriert die Jury die einfallsreichste Gestaltung der Fahrzeuge, die aber auch ihre Fahrtüchtigkeit beweisen müssen. Hierbei wird auf das Thema Nachhaltigkeit besonderen Wert gelegt, also beispielsweise auf die Verwendung von Recyclingmaterialien. Den jeweils ersten drei Siegern der Wettbewerbs- und Altersklassen winken attraktive Preise im Gesamtwert von rund 1.500 EUR.

Über Berufschancen in den Zukunftstechnologien informieren

Der VDE-BMBF-Mikrosystemtechnikkongress findet vom 26.–28. Oktober 2015 in Karlsruhe statt. Er ist die größte deutschsprachige Veranstaltung auf dem Gebiet der Mikroelektronik und Mikrosysteme und stellt eine wichtige Plattform zur Netzwerkbildung vor allem für den mittelständischen Unternehmensbereich dar. Die Nachwuchsteilnehmer können sich bei der VDE-Young-Net-Convention über Berufschancen in den Zukunftstechnologien informieren oder an einem anspruchsvollen Workshop-Programm teilnehmen. Unter den Nachwuchspreisträgern sind auch die Sieger des Chip-Erfinderwettbewerbs Invent a CHIP und des Studierendenwettbewerbs Cosima. (sh)

Das Video zeigt das Bundesfinale in Dortmund des Solarmobil-Deutschland-Wettbewerbs 2014

Dieser Artikel erschien zuerst auf unserem Schwesterportal konstruktionspraxis. Verantwortliche Redakteurin: Sandra Häuslein.

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