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eks Engel Spezialist für Lichtwellenleiter-Technik erhält „Oscar“ des Mittelstandes

| Redakteur: Wolfgang Leppert

eks Engel hat den „Großen Preis des Mittelstands“ gewonnen. An diesem Wettbewerb der Oskar-Patzelt-Stiftung haben heuer 3580 Unternehmen aus ganz Deutschland teilgenommen. eks Engel wurde ausgezeichnet, weil man trotz Wirtschaftskrise expandiert und Personal eingestellt hat.

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eks-Geschäftsführer Ralph Engel bei der Preisverleihung
eks-Geschäftsführer Ralph Engel bei der Preisverleihung
( Archiv: Vogel Business Media )

Außerdem habe sich das mittelständische Unternehmen durch Innovationen und Kundennähe vorbildlich auf dem hart umkämpften Markt gegen größere Konzerne behauptet, so die Begründung der Jury. Die Produkte des Spezialisten für Lichtwellenleitertechnik (LWL) werden überall dort eingesetzt, wo es auf höchste Zuverlässigkeit bei der Datenübertragung ankommt, beispielsweise in der Fabrik- und Prozessautomatisierung, im Verkehrsbereich oder in der Sicherheitstechnik.

eks Engel zählt zu den so genannten „Hidden Champions“, also vergleichsweise unbekannten kleinen Unternehmen, die auf ihrem Gebiet jedoch zu den internationalen Marktführern gehören. „Wir bieten unseren Kunden nicht nur innovative Produkte, sondern unterstützen sie auch bei der Planung und Realisierung von maßgeschneiderten Kommunikationslösungen,“ so Geschäftsführer Ralph Engel. Die Basis für den Erfolg sieht er in der fast schon sprichwörtlichen Flexibilität mittelständischer Unternehmen: „Oft gewinnt eben nicht der Größte den Auftrag, sondern der Schnellste.“

Internationaler Erfolg und regionale Verantwortung

Dass der LWL-Spezialist aus Wenden ein guter Sprinter ist, belegen zahlreiche im In- und Ausland erfolgreich durchgeführte Projekte. So sind inzwischen Flughäfen, Bahnhöfe, U-Bahnen und Straßentunnel mit Technik von eks Engel ausgerüstet. Dies gilt ebenso für Bandstraßen in der Automobilindustrie oder explosionsgefährdete Anlagen der Petrochemie. Auch das deutsche Parlament vertraut auf Produkte made in Wenden, die im Berliner Reichstagsgebäude für eine sichere Vernetzung der Klima- und Lüftungstechnik sorgen.

Trotz aller Erfolge bleibt eks Engel, das mittlerweile seit drei Generationen in Familienhand ist, mit seiner Heimatgemeinde und den Menschen in der Region fest verbunden. „Hier finden wir gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erklärt Engel. Im Gegenzug biete sein Unternehmen vergleichsweise sichere Arbeitsplätze und ermögliche jungen Menschen eine fundierte Ausbildung für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Und dazu bietet der Expansionskurs von eks Engel die besten Voraussetzungen. Jüngstes Beispiel ist der Bau einer neuen 800 Quadratmeter großen Produktionshalle, die Anfang 2011 bezogen wird.

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