Industrielle Bildverarbeitung

Starker Technologie-Mix

12.07.2010 | Autor / Redakteur: Kamillo Weiß / Ines Stotz

In der Medizintechnik und Pharmaindustrie ist die absolute Zuverlässigkeit von Qualitätskontrollsystemen im wahrsten Sinne des Wortes überlebenswichtig. Die kompakten und extrem leistungsfähigen Vision-Systeme In-Sight gewährleisten die hundertprozentige Qualitätskontrolle von medizinischen Filtern. Mit In-Sight werden die Positionen der aufgedruckten Füllmarken präzise überprüft, die korrekten Beschriftungen der Füllmarken verifiziert und zugleich die Beschriftung der Typenbezeichnung kontrolliert Bilder: Cognex
In der Medizintechnik und Pharmaindustrie ist die absolute Zuverlässigkeit von Qualitätskontrollsystemen im wahrsten Sinne des Wortes überlebenswichtig. Die kompakten und extrem leistungsfähigen Vision-Systeme In-Sight gewährleisten die hundertprozentige Qualitätskontrolle von medizinischen Filtern. Mit In-Sight werden die Positionen der aufgedruckten Füllmarken präzise überprüft, die korrekten Beschriftungen der Füllmarken verifiziert und zugleich die Beschriftung der Typenbezeichnung kontrolliert Bilder: Cognex

Im Wettbewerb mit starker technologie liegt die ChanceOptimierte Fertigungsprozesse in der gesamten Wertschöpfungskette sind die Basis für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Hier stecken noch enorme Potentiale zur Leistungssteigerung und Kostensenkung. Bildverarbeitungslösungen liefern dazu entscheidende Impulse.

Im Wettbewerb mit starker technologie liegt die Chance

Wer als Systemanbieter und Systemintegrator nur auf eine Branche konzentriert war, den konnte es in der Krise besonders hart im Auftragsrückgang treffen. Ein schnelles Umsatteln auf andere Branchen ist kaum möglich, weil man sich auf die branchenspezifischen Anforderungen nicht so schnell einstellen kann. Wer bereits breiter aufgestellt war, der verfügt auch über eine Bandbreite spezifischen Know-hows: Neben der Anwendungserfahrung und dem Einsatz entsprechender Komponententechnologie in Hard- und Software geht es nicht zuletzt auch um die effektive Verknüpfung mit den verschiedensten Bereichen der Automatisierung und Unternehmenskommunikation.

Bezüglich der Investitionssicherheit ist es für den Endanwender von Vision-Lösungen immer bedeutsamer, dass ihm eine Standardisierung der Komponenten in Hard- und Software geboten wird. Eine derartig im Systemaufbau und in den Komponenten sicher ineinander verzahnte Bildverarbeitungslösung vereinfacht in entscheidender Weise den Aufbau von eigenem Know-how und reduziert den Wartungsaufwand. Die Bildverarbeitung bekommt in der Optimierung von Fertigungsprozessen eine zunehmende Gewichtung. Das steigert die Flexibilität und minimiert die Kosten.

Erfolgreicher Branchen- und Technologie-Mix

In minimalen Abmessungen sind in der Produktfamilie DataMan 100 und 200 einzigartige Technologien konzentriert. Dadurch können diese leistungsstarken ID-Lesegeräte auch unter ungünstigen Platzverhältnissen zur lückenlosen Produktverfolgung recht einfach integriert werden
In minimalen Abmessungen sind in der Produktfamilie DataMan 100 und 200 einzigartige Technologien konzentriert. Dadurch können diese leistungsstarken ID-Lesegeräte auch unter ungünstigen Platzverhältnissen zur lückenlosen Produktverfolgung recht einfach integriert werden

Systemwissen vom Detail bis zum Ganzen, das ist die Firmenphilosophie der Partner-System-Integratoren (PSI) von Cognex. Deshalb arbeitet das Unternehmen mit vielen internationalen Herstellern aus den verschiedensten Branchen eng zusammen. Diese können sich nicht nur auf ein sehr breites ineinandergreifendes Portfolio von Komponenten in Hard- und Software der Bildverarbeitung stützen, sondern haben auch den Zugriff auf ein enormes technologisches Wissen und umfangreiche Anwendungserfahrungen in fast allen Branchen. Cognex hat in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder die industrielle Bildverarbeitung mit neuen Entwicklungen nachhaltig massiv beeinflusst und Trends mitbestimmt. Das betrifft sowohl die PC-basierte Bildverarbeitung, die kompakt und autark arbeitenden Vision-Systeme, Vision-Sensoren, ID-Lesesysteme als auch die komplexe Oberflächenprüfung. In den unterschiedlichsten Anwendungen geht es um die ganze Bandbreite der Prozessoptimierung mit 2D- und 3D-Bildverarbeitung, Qualitätssicherung, Inspektion und Anwesenheitskontrolle, bis hin zur vollständigen Rückverfolgbarkeit der Produkte durch ID-Lese- und -Verifiziersysteme.

Hochkomplexe Anforderungen sind kein Hindernis

Die Wirtschaftskrise hat dazu geführt, dass man die Einschätzung zu PC-gestützten Visionsystemen neu überdenkt. Deshalb wird in diesem Bereich sogar wieder ein Wachstum feststellt. Das hat ganz banale Gründe. Die zunehmende Leistungsfähigkeit von Vision-Software bewältigt selbst sehr anspruchsvolle Aufgaben. Beispielsweise der Einsatz von mehreren hochauflösenden Farbkameras zur Teileinspektion auf gleichzeitig sehr viele Merkmale oder auch komplexe 3D-Aufgaben. Trotz massiver Leistungssteigerung sind die Kameras als auch PCs preiswerter geworden. Neue noch leistungsfähigere Vision-Software berücksichtigt diese Aspekte.

Die automatisierte parallele Verarbeitung und Zusammenführung großer Datenpakete ermöglicht viele neue Anwendungen industrieller Bildverarbeitung. Höherer Komplexität kann wesentlich effizienter gestaltet, die Taktraten erhöht, und viele neue Lösungsansätze erschlossen werden. Deshalb ist es für anspruchsvolle Vision-Anwendungen sinnvoller, die Rechenvorgänge auf mehrere Kerne (Core) zu verteilen, als nur einen Prozessor mit höherer Taktfrequenz zu verwenden. Diese Multicore-Strategie muss aber die Vision-Software durch vereinfachte Programmierung und automatische Aufteilung und Zusammenführung der Datenpakete störungsfrei gewährleisten.

Im neuen VisionPro 6.0 sind bereits fast alle möglichen Bildquellen eingebunden. Beispielsweise etwa 3D-Profile von Scannern, Wärmebilder als auch Röntgenbilder. Hinzu kommen die erweiterten Vision-Tools — SearchMax, Color Extractor, NxM Filter und High Speed Color Conversion (RGB Gewichtung) — mit teils einzigartigen Funktionen und Anwendungsvielfalt. Außerdem Funktionen welche die bisherige Multicore-Arbeitsweise optimieren. Das betrifft sowohl eine deutlich schnellere Arbeitsweise mit PatMax und beispielsweise in der Druckbildinspektion mit PatInspect erfolgt dies bis zu 400 Prozent schneller. Neue Filterwerkzeuge — bis zur Bildgröße von 32 × 32 k Pixel und linear zur genutzten Anzahl der Prozessorkerne – steigern erheblich die Verarbeitungsgeschwindigkeit. Für die manuelle oder automatisierte Nutzung der zur Verfügung stehenden Cores stehen der Betriebsmode Shard und der empfohlene voreingestellte Balanced zur Verfügung.

Dank der Beteiligung der wichtigsten Anbieter von Vision-Kameras – aus dem Acquisition-Alliance-Programm von Cognex – kann jede nur mögliche Kombination von Framegrabbern oder Direct-Connect-Kameras innerhalb einer einzigen Anwendung verwendet werden.

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