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PLM Software Start-up entwickelt mit Siemens Software pfiffigen Stadtcruiser

| Redakteur: Katharina Juschkat

Mit der PLM Software von Siemens entwickelt das britische Start-up-Unternehmen Uniwheel ein „Einrad“, das ergonomisch und zuverlässig konzipiert sein soll. Vom ersten Entwurf bis zur ausgefeilten Konstruktion des fertigen Produkts dauerte es sieben Monate.

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Ein Einrad für den Stadtverkehr – ein britisches Start-up entwickelt das Uniwheel für den Individualverkehr in Städten.
Ein Einrad für den Stadtverkehr – ein britisches Start-up entwickelt das Uniwheel für den Individualverkehr in Städten.
(Bild: Siemens)

Segway, Hoverboard und jetzt ein Einrad? Das britische Start-up-Unternehmen Uniwheel entwickelt ein kompaktes Einrad, mit dem jeder einfach und schnell durch die Stadt düsen kann. Das Konzept ist nicht unbedingt neu, doch Uniwheel setzt vor allem auf durchdachtes Design und realisierte den Stadtcruiser mithilfe der PLM Software von Siemens in nur sieben Monaten.

Der pfiffige Stadtcruiser namens Uniwheel soll den Fahrer für bis zu 15 km bequem voranbringen – und das mit einer Geschwindigkeit von knapp 18 km/h. Angetrieben wird das Einrad von einem 1500-Watt-Motor, der auch Steigungen problemlos bewältigen soll. Am Zielort angekommen, kann man das Einrad wie einen Koffer mitnehmen – mit insgesamt 10,8 kg ist das Uniwheel derzeit eines der leichtesten seiner Art. Integrierte Lichter für die Nachtfahrt und ein austauschbarer Akku sollen das Rad alltagstauglich machen.

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Sensoren für die Sicherheit

Ein durchdachtes Design sollte der Schlüssel zu dem Fortbewegungsmittel sein. Für die Designer des Unternehmens war der Einsatz der NX Software von großer Bedeutung. Vom ersten Entwurf an setzte das Team die Software ein, um die Basismodelle in 3D zu erstellen. Die Hauptaufgabe bestand in der Einbauordnung für Elektronik und Software, die herausnehmbaren Akkus, den Motor und das Radgehäuse.

Eine ganze Reihe von Sensoren im Uniwheel soll für genügend Sicherheit sorgen. Über diese Sensoren reagiert der Motor automatisch und erkennt zum Beispiel, wenn das Gerät vom Boden hochgehoben wird. Mit der Software wurden fast 400 verschiedene Bauteile und 25 einzelne Werkzeuge entwickelt und bewertet, um zu gewährleisten, dass zwischen ihnen keine Störungen oder Konflikte auftreten.

Planbarkeit nimmt den Druck

Ingenieure entwickelten einen Prüfstand, auf dem physikalische Verschleißprüfungen in Nachbildung des ruppigen Alltagseinsatzes eines Einrades durchgeführt wurden. „Die einzigen Probleme, die wir fanden, waren kosmetischer Natur, und die feinen Details auf den Oberflächen konnten wir deutlich sehen und anpassen“, sagt Steve Godden, ein Uniwheel-Designer.

Nachdem mehrere internationale Zulieferer für die Werkzeuge am Projekt beteiligt waren, mussten die Designer des Uniwheels in der Lage sein, ihnen die grundlegenden Intentionen des Designs zu vermitteln. Der Einsatz der Software und die direkte Übertragung der CAD-Dateien machten eine klare und konstruktive Diskussion über die Werkzeuge und das Fertigungsverfahren möglich.

Uniwheel nutzt die steigende Nachfrage nach unterstütztem Individualverkehr und denkt bereits an zukünftige Entwicklungen. Auf dem Markt soll das Einrad in Kürze erhältlich sein, für knapp 1000 Pfund kann man es bereits vorbestellen. (kj)

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