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Lenord + Bauer Startschuss für Wettbewerb „Innovative Technologien bewegen Europa“

| Redakteur: Ines Stotz

Am 11.12.2009 läutete die Auftaktveranstaltung den internationalen Wettbewerb „Innovative Technologien bewegen Europa“ (ITBE) ein. 17 Teams aus NRW und Europa präsentierten erste Ideen. Science on Stage Deutschland: „Junge Talente müssen früh gefördert werden.“

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Die Städtische Hanse-Realschule Emmerich betritt die Bühne
Die Städtische Hanse-Realschule Emmerich betritt die Bühne
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit wackeligen Beinen betraten die Schüler das Rednerpult im Forum bei Lenord + Bauer in Oberhausen. Zum Teil mit zittriger Stimme aber dennoch von ihrer Idee überzeugt, ließen sie sich von etwa 120 gleichaltrigen Konkurrenten nicht verunsichern. Mit Unterstützung der Lehrkräfte präsentierten 17 Schüler-Teams eine kurze Zusammenfassung ihrer Projekte zum Thema Energie. Und das in mehr oder weniger perfektem Englisch, denn auch die ausländischen Teilnehmer sollten über die Vorhaben des Wettbewerbs im Bilde sein. Mit ihrer Darbietung brachten die 13- bis 19-Jährigen die Auftaktveranstaltung zum internationalen Wettbewerb „Innovative Technologien bewegen Europa“ erfolgreich über die Bühne. Und: Die Vorhaben versprechen schon jetzt einen kreativen und einfallsreichen Abschluss im Mai 2010.

... und aus ist der Kühlschrank

Vorbesprechung der Teams (Archiv: Vogel Business Media)

Drei Oberhausener Schulen stellen sich der Herausforderung des Wettbewerbes. Neben der Gesamtschule Weierheide und der Friedrich-Ebert-Realschule auch die Heinrich-Böll-Gesamtschule. Ihr Team haben sie „e-off“ getauft, denn statt Energie zu erzeugen, wollen sie diese ausschalten. Zumindest vorübergehend. Wie das funktioniert, erklärt der 17-Jährige Enzo Merlina: „Morgens, wenn die meisten Menschen aufstehen und Energie brauchen, ist der Strom besonders teuer. Wir wollen erreichen, dass man Energie und damit Geld einsparen kann, indem wir ein Computersystem entwickeln, das zum Beispiel einen Kühlschrank zur teuersten Tageszeit automatisch abschaltet.“ Dass den Lebensmitteln während der Zeit nichts passiert, haben die Schüler bereits im Vorfeld gestestet und damit den theoretischen Part ihres Projektes weitgehend abgeschlossen. Nun folgt die praktische Auseinandersetzung mit dem Thema. Interessante Idee.

Zukunft der Energie

Gespannte Zuhörer (Archiv: Vogel Business Media)

Dr. Wolfgang Welz, Vorstandsmitglied von Science on Stage Deutschland, brachte die Bedeutung des Wettstreits wie folgt auf den Punkt: „Junge Talente müssen früh gefördert werden und bekommen hier die Möglichkeit, technische Themen mit professioneller Unterstützung anzufassen. Das sind tolle Erfahrungen, die für überraschende Ergebnisse sorgen.“

Der Geschäftsführer des Automatisierungsunternehmens Lenord + Bauer Hans Georg Wilk ergänzte: „Ich bin sehr gespannt und stehe bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite.“ Er begleitet den Wettbewerb seit seiner Entstehung 2005.

Für die fünfte Auflage gewann Science on Stage Deutschland außerdem die Firma Bocholter Grunewald, die Probat-Werke von Gimborn Maschinenfabrik aus Emmerich sowie Weseler Clyde Bergemann als Kooperationspartner. Vier Unternehmen unterschiedlicher Ausrichtung, die ihren angeschlossenen Schüler-Teams bei der Umsetzung mit viel Praxiserfahrung helfen.

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