Push-in-Anschlusstechnik

Stecken statt schrauben spart 50 % Zeit ein

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Den richtigen Anschlusspunkt einfach erwischen

Mit der Push-in-Technologie lassen sich starre oder mit Aderendhülsen versehene Leiter ohne Werkzeug anschließen. Die Leiter werden dazu einfach per Hand in den Anschlusspunkt gesteckt. Die Kontaktfeder wird dabei vom Leiter selbst geöffnet. Gleichzeitig sorgt die Feder für hohe Kontakt- und Leiterauszugskräfte. Vor allem der Frontanschluss vereinfacht die Arbeit erheblich, wie der Leiter des Schaltschrankbaus erklärt: „Auch bei uns werden die Schaltschränke immer kleiner. Bei den bisherigen Klemmen wurden die Leiter von oben beziehungsweise unten eingeführt. Sind die Klemmleisten an nicht gut einsehbaren Stellen angebracht, kann es schon schwierig werden, den richtigen Anschlusspunkt zu erwischen.“ So sind zum Beispiel einige der Klemmleisten an der Seitenwand der Schaltschränke angebracht – hier mussten die Leiter bei den alten Klemmen also teilweise von hinten eingeführt werden. „Heute stecken wir die Leiter von vorne in die Anschlusspunkte, man sieht also alles, die gesamte Verdrahtung ist so übersichtlicher.“ Gleichzeitig reduziert sich durch die Frontanschlüsse auch der Platzbedarf im Schrank, wie Quick weiter erklärt: „Dadurch dass ich nicht mehr von oben und unten die Leiter einführen muss, kann ich die Kanäle enger zusammenbauen.“

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Verdrahtung reduziert Zeitaufwand um 50 %

Zudem wird bei der Verdrahtung kaum Werkzeug benötigt, wie Quick erklärt: „Wir arbeiten grundsätzlich mit Aderendhülsen mit Kragen. Damit stellen wir zum einen sicher, dass wirklich alle Drähte des Leiters im Anschlusspunkt sitzen. Zum anderen ermöglicht der Kragen eine einfache Sichtkontrolle, ob alle Leiter gleich tief im Anschlusspunkt sitzen.“ Mit den Aderendhülsen können die Leiter direkt in die Anschlusspunkte gesteckt werden, ohne Werkzeug. Nur bei Leitern mit einem Querschnitt von unter 1,5 Quadratmillimetern setzen Quick und sein Team Schraubendreher ein, um den Anschlusspunkt zu öffnen.

Die einfache Handhabung schlägt sich direkt in der Geschwindigkeit nieder, mit der die Verdrahtung durchgeführt wird – auch wenn das für Quick nicht der eigentliche Grund für die Entscheidung zu Gunsten der Push-in-Klemmen war: „Bei dem Bau unserer Schaltschränke kommt es nicht auf die Minute an. Weil wir dort auch Fehlermeldungen durchschleifen, liegt bei uns der Fokus vielmehr auf Sorgfalt und Sicherheit bei der Verdrahtung.“ Dennoch nimmt Quick gerne den Zeitvorteil mit, den ihm die Push-in-Technologie bietet. „Wir haben mit den Klemmen den Zeitaufwand für die Verdrahtung um 50 Prozent reduzieren können.“

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