Push-in-Anschlusstechnik

Stecken statt schrauben spart 50 % Zeit ein

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Fischer-Technik im Industriepark

Der Leiter des Schaltschrankbaus erzählt, dass die Verdrahtung mit Push-in heute seinen Mitarbeitern sogar richtig Spaß macht: „Es ist so ein bisschen wie Fischer-Technik: Es gibt keine Schraubbrücken mehr, sondern die Brücken werden genauso wie die Leiter einfach eingesteckt. Außerdem benötigt man keinen Akku-Schrauber mehr, mit dem Klemmen immer wieder beschädigt werden oder der einfach aus den Schlitzschrauben abrutscht. Und wenn man mal einen Fehler macht, lässt sich der Leiter einfach wieder lösen – ohne dass er eine Druckstelle oder Beschädigung hat.“ Letzteres war übrigens auch der Grund, warum Quick sich nicht für Klemmen mit Schneidtechnik entschieden hat: „Durch das „Anritzen“ des Leiters kann eine Bruchkante entstehen. Bei den Push-in-Klemmen wird der Leiter dagegen sehr sachte eingeklemmt und hält trotzdem sicher.“

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Auch die Prüfgruppe, deren Arbeit ja der originäre Grund für den Wechsel der Klemmentechnik war, profitiert von den Push-in-Klemmen: Denn die Klemmen verfügen über einen separaten Prüfabgriff, so dass die Installation direkt verifiziert werden kann, auch im Betrieb. Dabei kontaktieren alle Prüfstecker und -adapter im Funktionsschacht. „Damit die Prüfer mit ihren Messgeräten einfacher an die Kontakte kommen, setzen sie Prüfadapter ein“, erzählt Quick: „Das sind einfache Hülsen aus Kunststoff, mit deren Hilfe man nachträglich einfach besser messen kann.“ Die ersten Schränke mit Push-in-Technologie hat Quick vor drei Jahren gebaut.

* Olaf Meier ist freier Journalist

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