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Hochleistungs-Prozessormodule

Steuerung für aufwändige Applikationen

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Der Atom-E600-Prozessors von Intel steht für maximale Leistung in anspruchsvollen Regelungsaufgaben, Prozesssteuerung und Signalverarbeitung sowie umfangreichen Kommunikationsprotokollen. Er ist in die neue Generation der CPUs MC210 und MC205 von Bachmann eingebaut.

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(Bachmann)

Die M1-Steuerung von Bachmann bearbeitet damit auch aufwändige Applikationen. Als Arbeitsspeicher ist ein Gigabyte DRAM integriert. Der Speicherzugriff auf die remanenten Daten im NVRAM wurde über Spiegelung ins DRAM sehr beschleunigt: So lassen sich Maschinenparameter, wie beispielsweise Stückzähler, mit jedem Zyklus aktualisieren. Ein zusätzlicher, autonomer Prozessabbild-Controller arbeitet die zyklische Kommunikation zu den Ein- und Ausgangsmodulen eigenständig ab. Die Rechenleistung der CPU steht währenddessen für andere Aufgaben bereit.

Neben den seriellen Schnittstellen COM1 und COM2 gibt es zwei Gigabit-Ethernet-Ports. Die Zeitsynchronisierung bei verteilter Automatisierung und die Synchronisation von Echtzeit-Feldbusprotokollen erfolgen durch präzise Zeitstempel nach IEE1588. Ein Service-Laptop lässt sich über eine USB Device-Schnittstelle angeschliessen. Auch der Massenspeicher erfuhr eine Veränderung: Die CFAST-Karte arbeitet nach Herstellerangaben bis zu 80-mal schneller als deren Vorgängergeneration. Über einen seitlichen Auswurf lässt sich die Speicherkarte tauschen. Bei Anwendungen, welche die modernen Schnittstellen und den Prozessabbildcontroller nutzen, werde ein deutlicher Leistungssprung gegenüber den entsprechenden MPC200-CPUs erreicht. Der Betriebstemperaturbereich wird von -30°C bis +60°C angegeben.

SPS IPC Drives 2013: Halle 7, Stand 391

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