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Mobile Automation Steuerungen für bewegliche Arbeitsmaschinen

| Redakteur: Reinhard Kluger

Der Anteil der Steuerungselektronik in Mobilen Arbeitsmaschinen steigt stetig. Egal, ob man sich Feuerwehrfahrzeuge, Traktoren oder Kehrmaschinen anschaut: Controller, I/O-Knoten und Bediengeräte sind nicht mehr wegzudenken. Es gibt aber zur Zeit noch sehr wenige Anbieter, die komplette Steuerungssysteme dafür liefern können. Die eigentlich in der Industrieautomation etablierte Jetter AG ist solch ein Anbieter.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Mobile Steuerungslösungen haben einen hohen kundenspezifischen und applikationsspezifischen Anteil. Und doch gibt es grundlegende Funktionalitäten, die sich in vielen Anwendungen wiederfinden. Leistungsfähige Controller mit zugehöriger Programmiersoftware, Bediengeräte mit komfortablen Oberflächen und I/O-Knoten, die große Leistungen schalten können, gehören dazu. Da bietet es sich an, Standardhardware zu entwickeln und diese kundenspezifisch anzupassen.

Eine wesentliches Charakteristikum von Steuerungselektronik in Mobilen Arbeitsmaschinen ist die Robustheit. Auf Grund der hohen Anforderungen beim Schutz gegen Vibration, Schmutz, Staub und Flüssigkeiten werden die Komponenten in robusten Metallgehäusen verbaut. Dies ermöglicht Schutzarten bis IP69K. Darüber hinaus sind die Geräte bordspannungstauglich (acht bis 32 VDC) und voll funktionsfähig bei Umgebungstemperaturen von -40 °C bis +85 °C!

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Leistungsfähige Controller bilden den Kern

Kern vieler Steuerungslösungen von Mobilen Arbeitsmaschinen ist der Controller – eine Steuerung im robusten Aluminium-Gehäuse oder als Soft-SPS in einem Bediengerät. Die Steuerungshardware ist in mehreren Varianten verfügbar:

  • als reiner Controller,
  • als Controller kombiniert mit I/O-Knoten sowie
  • als Platine für den direkten Kabineneinbau.

Diese Controller zeichnen sich dank ihrer 32-Bit-Prozessoren durch eine sehr hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit aus. Der JCM-620 beispielsweise hat einen leistungsfähigen Dual-Windows-CE-Prozessorkern. Damit lassen sich zwei voneinander völlig unabhängige Anwendungen auf zwei Displays darstellen, die an der Steuerung via APIX angeschlossen sind. Zusätzlich lassen sich Bilder von vier Videokameras auf den Displays darstellen. Eine kostengünstige Variante ist die Lösung mit der Soft-SPS, bei der die CPU eines vorhandenen Bediengerätes als Steuerung genutzt werden kann - ganz ohne zusätzliche Hardware. Alle Steuerungen werden einheitlich mit der Software JetSym und deren Sprache STX programmiert, die im Weiteren näher vorgestellt wird.

Vielseitige Peripherie auf kleinstem Raum

Viel Leistung auf wenig Raum schalten und Signale verarbeiten − eine Aufgabe robuster I/O-Knoten. Die Peripheriemodule von Jetter bieten auf sehr kleinem Raum eine große Anzahl von digitalen und analogen Ein- und Ausgängen. Die robusten IP68-festen Gehäuse lassen sich an beliebiger Stelle im Fahrzeug anbringen. Sie bieten die Verarbeitung vielfältiger Signale:

  • digitale Eingänge plus- oder minusschaltend,
  • Frequenzeingänge,
  • Analoge Spannungs- und Stromeingänge,
  • digitale Ausgänge,
  • PWM-Ausgänge und
  • H-Brücken

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