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Netztechnik Steuerungen sicherer machen

| Redakteur: Carina Schipper

Die Sicherheit von Stromnetzen ist in der Diskussion um die Energiewende bisher untergegangen. Smart Grids werden gefordert, aber die Komponenten sind wohl noch unzureichend geschützt. Ein Berliner Unternehmen will die Netze fit für die Zukunft machen.

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Um die Stabilität im Stromnetz gewährleisten zu können, müssen Energieversorger dezentrale Energieverbrauchs - und Energieerzeugungsanlagen fernsteuern, erklären die Berliner.
Um die Stabilität im Stromnetz gewährleisten zu können, müssen Energieversorger dezentrale Energieverbrauchs - und Energieerzeugungsanlagen fernsteuern, erklären die Berliner.
(Bild: KMJ unter CC BY-SA 3.0-Lizenz, wikipedia.org)

Kürzlich wurde e-Nergy des Unternehmens e-Message für den Innovationspreis Berlin Brandenburg vorgeschlagen. Preiswürdig: „Unsere M2M-Lösung e-Nergy sorgt für eine sichere Übertragung von Steuerungssignalen und nimmt damit eine zentrale Funktion im Energiemanagement ein“, so Dr. Dietmar Gollnick, Geschäftsführer von e-Message. Um die Stabilität im Stromnetz gewährleisten zu können, müssen Energieversorger dezentrale Energieverbrauchs - und Energieerzeugungsanlagen fernsteuern, erklären die Berliner. Darin besteht laut Entwicklern der Zweck von e-Nergy. Dem Konzept liegt Europas größtes Sicherheitsfunknetz, betrieben von e-Message zu Grunde. Dieses ist nicht an öffentliche Netze gebunden, satellitengestützt und das Funknetz umfasst rund 800 Sendestationen in ganz Deutschland. Das verspricht eine gleichmäßige Funkversorgung in hoher Qualität, heißt es von Unternehmensseite. e-Nergy nimmt so laut Hersteller eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet funkbasierter Steuerungstechnik ein und erreicht dank der leistungsstarken deutschlandweiten Sendeinfrastruktur direkt die in den Haushalten eingesetzten Steuerempfänger.

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