Jokab Safety Steuerungen sind flexibel und sicher gebettet

Autor / Redakteur: Johann Aulila / Ines Stotz

Als Jokab Safety und Allelektro die Hantierung von Betten des schwedischen Herstellers Hästens automatisierten, stand Sicherheit an erster Stelle. Wenn ein Bett erst einmal fertig gebaut ist, soll kein Handgriff mehr nötig sein. Die dafür eingesetzte SPS ermöglichte ein anwenderfreundliches und flexibles System sowie die Verteilung von 27 identischen Schaltschränken über die gesamte Anlage – mit erheblich verringertem Installations- und minimalem Serviceaufwand.

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Die handwerkliche Arbeit ist den vitalen Teilen des Produktes vorbehalten, das heißt dem eigentlichen Bett. Hästens Betten werden nämlich im Prinzip heute noch so hergestellt wie vor einhundertfünfzig Jahren, als Pehr Adolf Janson, der Ururgroßvater des heutigen Firmenbesitzers Jan Ryde in der Mitte des 19. Jahrhunderts das Unternehmen gründete. Hästens („Häst“ bedeutet auf Schwedisch „Pferd“) war ursprünglich eine Sattlerei: Damals war es üblich, dass Sattlermeister neben Sätteln auch Matratzen herstellten.

Automatisierung des internen Materialflusses

„Die schweren Betten auf kleinen Wagen von Arbeitsstation zu Arbeitsstation und ins Lager zu schieben, das gehört nun der Vergangenheit an“, berichtet Anders Lindh, Produktionstechniker bei Hästens im mittelschwedischen Köping. Schon vor einigen Jahren entschied die Firmenleitung, die Fertigung von 100-prozentiger Handarbeit in allen Bereichen auf die Automatisierung des internen Materialflusses umzustellen. Ganz oben auf der Prioritätenliste stand die so genannte Querbahn des Werks, auf der die fertigen Betten von der Produktionshalle ins Lager transportiert werden. Ziel des Projekts war es, Verbesserungen im gesamten Werk zu erzielen.

Entlastung bei der Hantierung

Neben den werksinternen Transporten sollte auch die Hantierung der Betten wie das Wenden der Rahmen während der einzelnen Arbeitsschritte vereinfacht werden. „Die Durchführung des Projekts lief völlig reibungslos“, so Anders Lindh. „Mit kompetenten und engagierten Unternehmen zusammenzuarbeiten, bringt ganz klar Vorteile. Wenn Lösungen auf gegenseitigem Erfahrungsaustausch beruhen und der Fertigungsprozess und die produktspezifischen Anforderungen mit in die Planung einfließen, lassen sich Lösungen erarbeiten, die den Bedingungen der Wirklichkeit standhalten und für alle an der Produktion Beteiligten von großem Nutzen sind.“

Steuerung und Sicherheit

Niklas Johansson von Jokab Safety demonstriert, wie die verschiedenen Pluto-Sektionen miteinander verbunden sind. Hier ein Sicherheitsvorhang Focus (Foto: Jokab Safety)

Für das Projekt benötigte man sowohl eine flexible Automatisierungssteuerung als auch ein zuverlässiges Sicherheitssystem. Die Wahl fiel auf die SPS Pluto von Jokab Safety, die beide Anforderungen erfüllen konnte. Die Gesamtlösung wurde vom Team des Consulting-Unternehmens Allelektro aus Eskilstuna entwickelt. „Das gesamte System auf Pluto aufzubauen, war für uns in mehrfacher Hinsicht vorteilhaft“, erläutert Fredrik Stråhle, Automatisierungstechniker bei Allelektro, der zusammen mit dem Servicetechniker Dick Stensson für die Durchführung des Projekts verantwortlich war.

Anwenderfreundlich und flexibel

Blockschaltbild der flexiblen Sicherheitslösung mit modularer Architektur auf der Basis der Sicherheits-SPS Pluto (Foto: Jokab Safety)

„Die SPS Pluto ermöglichte uns ein anwenderfreundliches und flexibles System. So konnten wir 27 identische Schaltschränke über die gesamte Anlage verteilen. Dass die Installation so schnell vonstatten ging, ist der modularen Architektur des Systems zu verdanken. Sie sorgt zudem für einen denkbar geringen Serviceaufwand und einfache Ausbaumöglichkeiten für den Fall, dass in Zukunft die Kapazität erhöht werden soll.“

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