Software Steuerungsplattform unterstützt automatisierte Fertigung

Quelle: Bosch Rexroth 2 min Lesedauer

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Aufgrund der offenen Systemarchitektur ermöglicht ctrlX Core eine nahtlose Kommunikation zwischen Stationen, Maschinen und im Werksnetz, was zu mehr Handlungsspielraum und höherer Effizienz führt.

Effiziente und konsistente Produktionsabläufe sind heute wettbewerbsentscheidend in der sich schnell verändernden Automobilindustrie. (Bild:  Bosch Rexroth)
Effiziente und konsistente Produktionsabläufe sind heute wettbewerbsentscheidend in der sich schnell verändernden Automobilindustrie.
(Bild: Bosch Rexroth)

Bosch hat seine automatisierte Fertigung in Blaichach mit der Steuerungsplattform ctrlX Core von Bosch Rexroth ausgestattet. Laut einer Mitteilung betrifft das vor allem die Montagezellen sowie das Transportsystem. Das Unternehmen verspricht sich dadurch eine höhere Effizienz.

Bosch fertigt in Immenstadt und Blaichach (Allgäu) unter anderem Hightech-Systeme für aktive Fahrsicherheit, Bremskraftverstärker, die überwiegend in Elektroautos zum Einsatz kommen, sowie Kamerasysteme. Doch damit die Abläufe nahtlos koordiniert und automatisiert werden können, brauchte das Unternehmen eine Kommunikation zwischen Maschinen, Anlagen und dem System. Niels Wefers, Abteilungsleiter Sondermaschinenbau bei Bosch am Standort Blaichach, erklärt: „Bei der Fertigung werden einzelne Prozessstationen verkettet zu einer Montagelinie zusammengefasst. Schritt für Schritt fertigen sie unter anderem Module zur Bremsensteuerung für ABS- bzw. ESP-Sicherheitssysteme im Fahrzeug. Bei den dafür eingesetzten Steuerungen wurde eine Umstellung erforderlich, da wir eine höhere Performance und Kommunikationsfähigkeit benötigten.“

Völlige Hardware-Unabhängigkeit

Die bereits bestehende langjährige Zusammenarbeit mit Bosch Rexroth im Bereich Hardware wurde um Software-Möglichkeiten der Steuerungsplattform ctrlX Core aus dem Automatisierungsbaukasten ctrlX Automation erweitert. Die Steuerung löst laut dem Unternehmen eine ältere Generation der Industrie-PCs ab und nutzt moderne Technologien wie EtherCAT Master, PLC-Lizenzen und OPC UA-Erweiterungen.

Mit dem Einsatz von ctrlX Core nutzt das Werk in Blaichach die Vorteile des Betriebssystems ctrlX OS und des Ökosystems. Während die zuvor eingesetzten Industrie-PCs auf Windows 7 basierten, setzt ctrlX Core auf Linux, was Offenheit, Erweiterbarkeit und „Secure by Design“ bedeutet. Das eigens entwickelte Betriebssystem ctrlX OS, das auf der Steuerung läuft, ziele perspektivisch auf völlige Hardware-Unabhängigkeit. Die Steuerungsplattform steigere zudem die Effizienz der Prozesse und biete eine höhere Skalierbarkeit sowie Taktzeitvorteile – im Ultra-Kurzzeitbereich beispielsweise um 10 Prozent. Es seien Taktzeiten um 1 Sekunde möglich.

Die deutlich höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit führe zu einer höheren Datenverfügbarkeit und biete die Möglichkeit, mehr Daten zu verarbeiten.

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