infoteam Software Steuerungssoftware setzt auf Usability und neue Optik

Redakteur: Reinhard Kluger

Die Berücksichtigung ergonomischer Aspekte wird gerade bei der Softwareentwicklung für die Industrieautomatisierung oder für medizinische Diagnose- und Analysegeräte immer wichtiger. Der Programmierer soll die Funktionen schnell erfassen und einfach bedienen können. Fehlende oder unzureichende Dokumentation in der Bedienungsanleitung kann bei der Inbetriebnahme von Maschinen mitunter Menschen gefährden.

Firmen zum Thema

Startbildschirm der Steuerungssoftware OpenPCS 2010
Startbildschirm der Steuerungssoftware OpenPCS 2010
( Archiv: Vogel Business Media )

Wer die Zielgruppe außer Acht lässt, vernachlässigt nicht nur Sicherheitsaspekte, sondern gleichzeitig wichtige Produkteigenschaften, wie die Gebrauchstauglichkeit. Diese definiert die Mindestanforderung, auf deren Basis ein System zur Zufriedenstellung der Nutzer arbeitet, wohingegen die Benutzerfreundlichkeit auch die die emotionalen Aspekte des gesamten Nutzungserlebnisses, der sogenannten „User Experience“ berücksichtigt. Was nützen technologisch ausgefeilte Funktionen, die der Anwender kaum finden und letztlich auch nicht bedienen kann, weil er ihre Wirkung nicht versteht.

Daher müssen ganz konkrete Fragen schon beim Entwurf der Softwareentwicklung gestellt werden: was will der Endanwender damit tun? Wie müssen Benutzeroberflächen gestaltet sein, dass die wichtigen Funktionen auffindbar sind. Bei der Ergonomie geht es folglich ganz zentral um den Menschen mit seinen Fähig- und Fertigkeiten, deshalb stellt infoteam den Benutzer in den Mittelpunkt der Betrachtung und der Entwicklung innovativer Software. Des Weiteren wird aber auch die Arbeitswelt mit ihren produktiven Abläufen betrachtet. Effizienz, Effektivität und Zufriedenheit sind hier die bestimmenden Faktoren. Warum der Aufwand? Damit der Benutzer schneller zu besseren Ergebnissen gelangt.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

Mit System für mehr Benutzerfreundlichkeit

Software-Ergonomie als Teildisziplin der Informatik ist mittlerweile ein anerkanntes Wissenschaftsgebiet. Als Richtlinien gibt es in diesem Bereich produktorientierte Normen wie die ISO 9126 (Software Engineering - Product Quality) und speziell für den Ergonomiebereich entwickelte Normen wie die ISO 9241 (Ergonomic requirements for office work with visual display terminals). Gleiches gilt für die Prozessorientierung, z.B. die Norm 13407 (Human-centred design processes for interactive systems).

Eine systematische und nachhaltige Qualifikation ist notwendig, um die Voraussetzungen für die richtige Anwendung von Richtlinien, den professionellen Umgang mit den Anforderungen der Benutzer und den adäquaten Einsatz von Werkzeugen der Softwareentwicklung zu schaffen. Um dies sicher zu stellen und Software zuverlässig auf seine Gebrauchstauglichkeit zu testen, kooperiert infoteam in diesem Bereich mit der Ohm-Hochschule Nürnberg und deren Usability Lab.

infoteam Software hat erkannt, dass „… gerade die Bereiche Usability Engineering und Interaction Design kritisch für den Markterfolg von Softwareprodukten sind. Die Benutzer freundliche und gleichzeitig komfortable Handhabung muss den eigentlichen Produktnutzen ergänzen.“, erläutert Dr. Wolfgang Brendel, Geschäftsführer der infoteam Software GmbH. „Dass Software zuverlässig und ausfallsicher funktionieren muss, ist auch unseren Mitbewerbern bewusst, dass der Anwender mit der Bedienung zurecht kommt, weil Funktionen übersichtlich und aufgeräumt dargestellt werden, ist in der Automatisierungsbranche noch nicht so selbstverständlich. Industrielle Anwendungen haben hier sicherlich noch Nachholbedarf. Wir bei infoteam haben diesen Mangel erkannt und bewegen uns mit unserem Produktrelease OpenPCS auf neuen und zukunftsweisenden Pfaden.“

Bessere Ergebnisse in kürzerer Zeit

OpenPCS 2010 ist die neue Generation des bewährten IEC 61131-3 Programmiersystems aus dem Hause infoteam Software. Neben der Umstellung der Workbench auf die .NET Technologie, hat infoteam das neue Hauptaugenmerk auf Usability gelegt.

Das neue Release verbindet zuverlässige und sichere Funktionalität mit verbessertem, bedienerfreundlichem Design. Die grafische Benutzeroberfläche basiert auf dem innovativen Microsoft Office Fluent user interface. Diese verleiht dem IEC 61131 Programmiersystem ein in der Branche einzigartige Optik und erleichtert dem Anwender die Handhabung wesentlich. Die Botschaft von infoteam lässt sich auf aussagekräftige drei Worte zusammen fassen: „einfach . schön . zuverlässig.“

Mit OpenPCS 2010 läutet infoteam damit in der Automatisierungsbranche eine neue Ära ein, das Zeitalter für bessere Usability. Die grafische Benutzeroberfläche im Ribbon Design, sprich der Multifunktionsleiste, folgt dem Stil von Office-Anwendungen und bietet neben der übersichtlichen Anordnung von Funktionen und logischen Menüs auch etwas „für das Auge des Benutzers“.

Die Multifunktionsleiste ist per Definition ein grafisches Bedienkonzept für Anwendungsprogramme, das die Elemente Menüsteuerung und Symbolleiste miteinander verbindet. Sie nimmt in der Standardeinstellung mehr Raum auf dem Bildschirm ein als die klassische Kombination aus Menü und Symbolleiste. Die Symbole sind innerhalb des Ribbons sinnvoll gruppiert und angeordnet, hier der Workflow. Die Funktionen wiederum sind auf Gruppen verteilt. So gibt es in OpenPCS 2010 die Zwischenablage (Clipboard), sowie in der logischen Abfolge der Bearbeitungsschritte „Control“, „Edit“, „Compile“, „Execute“ und „Debug“. wobei sich die Anordnung in Abhängigkeit von Bildschirmauflösung bzw. Fenstergröße automatisch anpasst.

(ID:325496)