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EEG

Stichtag 30. September - Ausgleichsregelung beantragen

| Redakteur: Robert Weber

Noch bis Ende September können stromintensive Unternehmen in Deutschland eine Reduzierung ihrer Energiekosten über die besondere Ausgleichsregelung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beantragen. Eine wesentliche Voraussetzung: ein Energiemanagementsystem.

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Achtung EEG: Der Stichtag für die Industrie ist der 30. September 2014.
Achtung EEG: Der Stichtag für die Industrie ist der 30. September 2014.
(Bild: Ssgl unter CC BY-SA 3.0-Lizenz, wikicommons )

Mit dem Inkrafttreten des novellierten EEG am 1. August 2014 gelten veränderte Antragsvoraussetzungen und Fristen für die Beantragung der besonderen Ausgleichsregelung. In der Regel müssen Unternehmen ihre Anträge bis zum 30. Juni eines Jahres in elektronischer Form beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einreichen. Aufgrund der besonderen Rechtssituation wurde diese Antragsfrist 2014 jedoch bis zum 30. September verlängert.

Was ist ein Energiemanagementsystem?

Unternehmen mit einem Stromverbrauch von unter 10 GWh genießen bis dahin noch einen besonderen Vorteil: Das EEG 2014 verlangt grundsätzlich von allen beantragenden Unternehmen den Nachweis über ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach ISO 50001, ein alternatives Energiemanagementsystem nach §3 SpaEfV oder ein Umweltmanagementsystem nach EMAS - von dieser Zertifizierungspflicht sind diese Unternehmen aktuell jedoch befreit. Einzige Voraussetzung: Sie müssen den schriftlichen Nachweis eines Zertifizierers darüber erbringen, dass ihnen die Einführung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems bis zum 30. September 2014 nicht möglich war. Ab 2015 gilt dann der Regelfall.

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