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Logger registriert und dokumentiert erhöhte Stromimpulse
Der Varitector-Logger 30 ist weit mehr als ein Blitzzähler. Während einfache Messsysteme ausschließlich Blitzströme zählen, zeichnet das neue Gerät von Weidmüller auch die Anzahl sowie den Zeitpunkt der Ereignisse auf.
Es unterstützt Anwender darin, ihren Blitz- und Überspannungsschutz zu messen und die Belastung von Anlagen zu dokumentieren. Hierzu misst das Gerät die Stärke von Stromimpulsen ab einem definierten Schwellenwert, die von Überspannungs-Schutzgeräten über den PE-Leiter abgeleitet werden (Ansprechstrom Itc 8/20 μs 0,1 kA, Zählgrenzwert des Entladestroms Imcw 8/20 μs 40 kA). Blitze und Überspannungen werden kontinuierlich aufgezeichnet, also die Belastung der Anlage und Komponenten permanent gemessen. Dank dieser Messungen können Anwender ihren Schutz bzw. die Beanspruchung der Anlage oder von Anlagenteilen bestmöglich prüfen und gegebenenfalls anpassen. Damit ergänzt der Varitector-Logger 30 perfekt die VPU-Überspannungsschutzgeräte vom Typ II und III.
Vereinfachte Ursachenermittlung mittels Plug&Play-Gerät
Zur präzisen Strommessung besitzt der Logger einen externen Sensor mit Ferrit-Toroid, welcher die Stromspitzen auf dem PE-Leiter detektiert, hervorgerufen beispielweise durch einen Blitzschlag. Das Gerät versieht die Messung mit einem stundengenauen Zeitstempel: Die gezählten Ereignisse werden gemeinsam mit Datum und Uhrzeit dokumentiert. Dies erleichtert jedem Anwender die Ursachenermittlung in signifikantem Maße. Der Gerätespeicher ist – zur umfassenden Dokumentation – großzügig dimensioniert. Zudem kann der austauschbare externe Sensor als Ersatzteil auf Anfrage bestellt werden.
Weitgehend sprachunabhängig visualisiert ein zweizeiliges LCD-Display die aktuellen Impuls-/Ereignisdaten auf einen Blick; Tasten dienen der einfachen Navigation durchs Menü.
Eine handelsübliche interne, austauschbare Batterie vom Typ CR123A 3V (mit mindestens vier Jahren Lebensdauer) sorgt für flexible Einsatzmöglichkeiten – dank ihr ist ein netzunabhängiger Betrieb möglich.
Das kompakt konstruierte Gerät (in Schutzart IP 20) wird per Plug&Play praktisch in jedem Schaltschrank einfach auf Tragschienen montiert (Installationsgehäuse, 2 TE). Er entspricht den Normen EN 62561-6 und VDE 0185-561-6. Das Gerät verrichtet im Temperaturbereich von -20 bis 60 °C zuverlässig seinen Dienst und ist gemäß Brennbarkeitsklasse V-0 nach UL 94 klassifiziert.
SPS IPC Drives: Halle 9, Stand 351
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