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Eyes of Things

Das Internet der Dinge bekommt Augen

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

EU-gefördertes Forschungsprojekt will Cyber Physical Systems das Sehen beibringen.

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Prototyp eines „sehenden” Cyber Physical System
Prototyp eines „sehenden” Cyber Physical System
(Bild: Vision Markets)

Cyber Physical Systems (CPS), als Kern-Element des Internets der Dinge, benötigen universelle Sensorik, um ihre Umgebung zu analysieren und um ihren spezifischen Nutzen zu bieten, wie zum Beispiel die Kontrolle und Bearbeitung von Teilen in einer Fertigungsstraße der Industrie 4.0.

Eine der wichtigsten und flexibelsten Sensormodaliäten ist das „Sehen“. Daher entwickelt das neue EU-geförderte Forschungsprojekt „Eyes of Things” (EoT) fortschrittliche Konzepte zur Integration von automatischer Bildverarbeitung in CPSs. Große industrielle Partner beteiligen sich bereits an der Forschung, unter ihnen die Firmen Thales, Awaiba, Movidius, nVisio und Evercam.

Neben der laufenden Forschung möchte das Eyes-of-Things-Projekt innerhalb der Bildverarbeitungs-Branche eine breite Diskussion über Anwendungen, technische Möglichkeiten und kommerzielle Anforderungen an „sehende CPSs“ anregen.

Zu diesem Zweck brachte EoT jüngst 43 Experten von 31 verschiedenen Organisationen zu einem Symposium über eingebettete Bildverarbeitungssysteme in Oslo zusammen. Dabei gaben vier eingeladene Präsentatoren, unter ihnen Max Larin (Ximea) und Peter Corcoran (Foto Nation), inspirierende Einführungen in Anwendungen und Technologien von eingebetteten Bildverarbeitungssystemen.

Stromsparende Rechenkünstler

Neben dem Bedarf für hohe Rechenleistung sollen künftige sehende CPSs klein und kostengünstig sein. Die vielleicht wichtigste Anforderung ist jedoch, dass sie möglichst wenig Strom verbrauchen.

Von hoher Berechnungsgeschwindigkeit bei geringer Leistungsaufnahme über einheitliche Kameraschnittstellen bis zu hoch-effizienten Bildverarbeitungsalgorithmen - die Forschung im Rahmen von Eyes of Things untersucht die vielfältige Komplexität von eingebetteten Bildverarbeitungssystemen für die aufstrebende Industrie 4.0 und das Internet der Dinge.

Lebhafte Diskussion erwünscht

Auf der Webseite www.eyesofthings.eu sowie auf LinkedIn, Twitter, und Flickr informiert Eyes of Things kontinuierlich über Fortschritte und Veranstaltungen, um einen lebhaften Austausch unter Technologie-Experten, Herstellern und Endverbrauchern über die „Augen“ des Internets der Dinge zu initiieren.

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