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Durchflussmessung Strömungssensoren für anspruchsvolle industrielle Prozesse

Redakteur: Sariana Kunze

In vielen Industrieprozessen werden Luft bzw. Gase unterschiedlichster Art eingesetzt. Sie dienen dem Anlagenbetrieb oder sind unmittelbare Bestandteile von Prozessen. Volumen- und Massenströme, Strömungsgeschwindigkeiten oder Strömungsrichtungen müssen zuverlässig und oft hochgenau bestimmt werden. Schmidt Strömungssensoren, nach dem Prinzip der thermischen Anemometrie, tun dies auch unter schwierigsten Bedingungen.

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(Schmidt Technology)

Eine Basistechnologie zur Volumen- und Strömungsmessung ist die thermische Anemometrie, nach der die Schmidt Strömungssensoren arbeiten. Mit diesem Messprinzip gehen zwei Vorteile einher: Zum einen sind die Messungen unabhängig von den vorherrschenden Druck- und Temperaturverhältnissen, da der Sensor direkt den Massenstrom erfasst.

Kein Drift am Sensor

Eine Kompensation dieser beiden Parameter ist deshalb nicht nötig. Zum Anderen erfordern sie keine mechanischen Komponenten. Daraus ergibt sich eine lange Standzeit und die Sensoren sind unempfindlich gegenüber Stößen und Vibrationen. Des Weiteren erfährt der Sensor durch dieses Messprinzip keinerlei Drift während seines Betriebs. Mit solchen Strömungssensoren lassen sich Strömungsgeschwindigkeiten je nach Geräteausführung bereits ab 0,06 m/s, mit beispielsweise einem SS 20.500 Hantelkopfsensor in Messgenauigkeiten von ±1 Prozent präzise messen. Ebenfalls in der 1%-Klasse angesiedelt sind die SS 20.600 Kammerkopfsensoren, welche Strömungsgeschwindigkeiten bis zu 220 m/s erfassen. Letztere bieten unter anderem auch eine Überdruckfestigkeit bis 16 bzw. 40 bar und einen erweiterten Temperaturbereich bis +120°C. Die Geräteversion SS 20.650 kann, auf Grund ihrer speziellen Verbindungs- und Sensorelemente aus hochtemperaturbeständiger Keramik, sogar bis in Temperaturbereiche von 350°C eingesetzt werden.

Außer für Luft sind Schmidt Strömungssensoren für den Einsatz in unterschiedlichsten Gasen oder Gasmischungen erhältlich, z.B. für reinen Sauerstoff, CO2, Methan usw. Darüber hinaus gibt es sogar Ausführungen für Wasserstoff. Ein aus Edelstahl sowie einem glasfaserverstärkten PBT (Polybutylenterephthalat) gefertigter Sensorkopf, wie der des SS 20.500, ist auch resistent gegen aggressive Medien wie etwa Salzsäure, Aceton oder Schwefelsäure. Den besonderen Anforderungen in explosionsgefährdeter Umgebung genügen die ATEX-zertifizierten Varianten der Schmidt Strömungssensoren.

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