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Photovoltaikanlagen Strom von der Fassade

| Redakteur: Carina Schipper

Solarenergie nimmt mit ihren Panels zum Teil riesige Flächen ein. Die größte Anlage Deutschlands, der Solarpark Lieberose, erstreckt sich über 500.000 m2. I-Katros geht mit seinen Modulen in die Höhe statt in die Breite - an den Außenwänden von Gebäuden.

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Die Ausrichtung der Module auf der Fassade spielt keine Rolle, so I-Kratos.
Die Ausrichtung der Module auf der Fassade spielt keine Rolle, so I-Kratos.
(Bild: I-Kratos)

Die Ausrichtung der Module, egal ob es sich um eine Süd-, Ost- oder Westseite handelt, spielt keine Rolle. Auch auf Nordseiten lassen sich Photovoltaikelemente anbringen, heißt es aus Franken. Eigenstromanlagen erfordern eine genauen Planung, Beratung, Einbeziehung des Lastprofiles und des persönlichen Lastverhaltens. Für die vertikale Montage eignen sich Dünnschicht- und kristalline Module. Die Leistungsabnahme von Dünnschicht-Modulen liegt unter der kristalliner Panels, erklärt das Informationsportal solarfassade.info.

Auf einer Fläche von 40 m2 beispielsweise lassen sich in einem Jahr rund 4000 kWh Strom erzeugen. Zusätzlich beeinflussen Solarverkleidungen die Wärmedämmung des Gebäudes, so die Experten. Die Module setzen sich aus mehreren Schichten und die photovoltaische Energieumwandlung selbst produziert Wärme. Umgekehrt kann ein semitransparenter Photovoltaikaufbau zur Beschattung dienen. Die Anlage steuert die Lichtverhältnisse und senkt den Aufwand an Kühlenergie.

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