Geschäftseinheit „Synapticon Intelligence“ will KI in Robotik etablieren Synapticon gewinnt zwei Experten für autonome mobile Roboter und gründet neue Business Unit

Quelle: Synapticon 4 min Lesedauer

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Synapticon, Anbieter von Lösungen für Integrated Motion, gab im Frühjahr den Start von Synapticon Intelligence als internes Projekt bekannt. 

Nikolai Ensslen, CEO und Co-Gründer von Synapticon.(Bild:  Synapticon)
Nikolai Ensslen, CEO und Co-Gründer von Synapticon.
(Bild: Synapticon)

Nun geht das Unternehmen den nächsten Schritt und etabliert Synapticon Intelligence als eigenständige Geschäftseinheit, welche ihren Standort im AI xpress Zentrum in Böblingen bekommen wird. Damit diese über die notwendige Schlagkraft verfügt kommen zwei externe Experten für intelligente, autonome und mobile Robotik an Bord, mit denen marktreife Angebote für Systemintegrations- und KI-Beratung entwickelt und realisiert werden sollen.

 „Ich war in den vergangenen Monaten auf drei Kontinenten unterwegs und habe an Events teilgenommen, bei denen deutlich wurde, dass die Beherrschung neuer Technologien im Bereich KI für die Hersteller von Robotern und Maschinen zu einer erfolgskritischen Kompetenz werden“, sagt Nikolai Ensslen, CEO und Co-Gründer von Synapticon. „Ein erfolgreiches Agieren in dieser neuen Umgebung erfordert nicht nur tiefes technologisches Können, sondern auch ein kreatives Verständnis dafür, wie diese Innovationen genutzt werden können, um Produktivität, Wirtschaftlichkeit aber auch die Sicherheit neu zu definieren. Dies erfordert die Bündelung von Kompetenzen, und das geschieht durch Synapticon Intelligence und speziell unsere beiden Neuzugänge.“

Ziel von Synapticon Intelligence und dessen Beraterteams ist es, Roboterbauern, Integratoren und Anwendern durch die Komplexität der Integration fortschrittlicher KI in ihre Systeme zu führen und gleichzeitig die höchsten Sicherheitsstandards zu realisieren. Die neue Business Unit stützt sich auf die umfangreiche Erfahrung von Synapticon bei der Entwicklung zertifizierter Sicherheitssysteme für Roboter und bietet Unternehmen, die sich im komplexen Umfeld der funktionalen Sicherheitszertifizierung für intelligente Roboter und ähnliche Maschinen zurechtfinden, umfassendes Fachwissen.

Dr.-Ing. Florian Weißhardt, zukünftig Head of Synapticon Intelligence (Software)
(Bild: Synapticon)

Eine wichtige Rolle bei Synapticon Intelligence übernimmt zukünftig Dr.-Ing. Florian Weißhardt, der als Head of Synapticon Intelligence (Software) an Bord kommt. Der 41-Jährige hat sich in den vergangenen Jahren sowohl als Entwicklungsleiter und Softwarearchitekt als auch als Wissenschaftler und Autor zahlreicher Fachartikel einen Namen gemacht. Er schloss 2009 in Stuttgart sein Studium Automatisierungstechnik in der Produktion / Mechatronik als Diplomingenieur ab und promovierte im Jahr 2023 ebenfalls in Stuttgart zum Thema „Automatisiertes Test- und Evaluierungsframework für die Servicerobotik“. Von 2009 bis 2017 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am Fraunhofer IPA in Stuttgart in der Abteilung für Robotik und Assistenzsysteme, Bereich Servicerobotik, Gruppe Systemintegration und Softwareengineering. Im Jahr 2015 rief er als Co-Founder, CTO und Leiter Softwareentwicklung die Mojin Robotics GmbH ins Leben, die später in 4am Robotics GmbH umbenannt wurde. Bei 4am leitete er ein interdisziplinäres Entwicklerteam und hat sich intensiv mit der Entwicklung von Autonomen Mobilen Robotern für die KLT-Handhabung, sowie mit autonomen Routenzügen und Gabelstaplern für die Intralogistik beschäftigt.

„In den vergangenen Jahren hat sich im Bereich der Mobilen Robotik und KI sehr viel getan. Nun geht es darum, Konzepte und Lösungen, die in Prototypen und Sonderlösungen funktionieren, zur Marktreife und Skalierung zu bringen. Dazu wollen wir beitragen“, berichtet Florian Weißhardt.

Dr.-Ing. Tim Fröhlich, zukünftig Head of Synapticon Intelligence (Hardware).
(Bild: Synapticon)

Zweiter im Bunde ist Dr.-Ing. Tim Fröhlich. Der 39-Jährige unterstützt Synapticon Intelligence zukünftig als Head of Synapticon Intelligence (Hardware). Er hat erfolgreich an der Universität Magdeburg/DLR Braunschweig Mechatronik studiert und im Jahr 2020 an der Universität Stuttgart zu dem Thema „Konzeption, Konstruktion und Evaluierung einer Dreiachskinematik als Kopf- und Torsogelenk eines Serviceroboters“ promoviert. Von 2011 bis 2017 war er am Fraunhofer IPA als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich der Roboter- und Assistenzsysteme tätig. Im Anschluss gründete er u.a. gemeinsam mit Florian Weißhardt die Mojin Robotics GmbH, wo er CTO und Leiter der Hardwareentwicklung war.

„Mit meinen Kollegen bei Synapticon Intelligence sehe ich eine große Chance, dass in Deutschland ein Thema erfolgreich vorangetrieben wird, welches sich mittelfristig auf sehr viele Branchen auswirken wird. Hochleistungsfähige Automatisierung in Form von Robotern und KI wird viele Industrien aber auch den Alltag von Menschen zuhause dramatisch verändern. Wir können hier an die Spitze der Entwicklung rücken, wenn wir unsere Kompetenzen bündeln und schnell voranschreiten“, meint Tim Fröhlich.

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Synapticon Intelligence baut mit seinen Services auf Entwicklungen auf, die aktuell vor allem noch aus dem Silicon Valley kommen. So zielen verschiedene Open- und Closed-Source Projekte wie NVIDIAs GR00T, Google’s RT-2 oder die Entwicklungen von spezialisierten Startups wie Physical Intelligence oder Scaled Foundations darauf ab, universelle Foundation Models für Roboter-Fähigkeiten zu schaffen. Diese “Robot Action Models” sollen es u.a. humanoiden Robotern ermöglichen, aus menschlichen Demonstrationen zu lernen, Reinforcement Learning zu nutzen und Roboterbewegungen als Output auf den Input von Videodaten zu generieren. Synapticon Intelligence will Roboterhersteller und ähnlichen Unternehmen bei der Einbettung solcher KI-Technologien in ihre Steuerungssysteme unterstützen, um deren Fähigkeiten und Effizienz zu steigern.

Synapticon Intelligence widmet sich wegweisenden Lösungen, die nicht nur aktuelle Sicherheitsstandards erfüllen, sondern auch zukünftige Vorschriften und Herausforderungen antizipieren. Ziel ist es, ein Maß an Safety zu erreichen, welches es humanoiden Robotern und anderen fortschrittlichen Robotersystemen ermöglicht, in verschiedenen Umgebungen nahtlos und sicher neben Menschen zu agieren.