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Steuerung

Synchrones Anschalten von Generatoren im Smart Grid

| Redakteur: Wolfgang Leppert

Energie muss in den Versorgungsnetzen zuverlässig und schnell bereitgestellt werden. In intelligenten Stromnetzen (Smart Grids) stellt das hohe Anforderungen ans Steuerungssystem. Mit dem Netzsynchronisations- und Überwachungsmodul GSP274 baut Bachmann seine M1-Steuerung für die Stromerzeugung weiter aus.

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Das neue Netzsynchronisations- und Überwachungsmodul GSP274 für Smart Grids
Das neue Netzsynchronisations- und Überwachungsmodul GSP274 für Smart Grids
(Bachmann Electronic )

Mit der steigenden Anzahl von dezentralen Stromerzeugern, die beispielsweise Sonnen- oder Windenergie nutzen, müssen Regelungsaufgaben vermehrt vom Kraftwerk selbst übernommen werden. Neben dem sicheren Betrieb auch bei kurzzeitigen Netzfehlern muss das Kraftwerk bei Schaltvorgängen für Sicherheit und den netzkonformen Betrieb (Frequenz, Spannung, Phase) sorgen. Das Netzsynchronisations- und Überwachungsmodul GSP274 ermöglicht eine sichere, zuverlässige und automatisierte Synchronisation von Generatoren ans Energieversorgungsnetz. Dazu überprüft das Modul durch eine Messung an drei Punkten die Synchronität von Verteilnetz und Generator. Ist dies gegeben, wird unter Berücksichtigung der Schaltverzögerung über einen Relaisausgang der Verbindungsschalter betätigt; dann erfolgt der Anschluss des Generators ans Verteilnetz. Darüber hinaus sind zahlreiche Schutzfunktionen in das Modul integriert.

GSP274 ist voll ins SolutionCenter von Bachmann eingebunden. Das Modul verfügt über einen integrierten Daten-Rekorder, der bis zu 16 Messkanäle mit höchster Genauigkeit erfassen kann. Auch alle Effektivwerte werden nach Beendigung einer Netzperiode über das Service-Variablen-Interface übermittelt. Eine Analyse aller Messwerte im SolutionCenter ist einfach möglich. Zusätzlich werden Fehlerereignisse permanent mitgeschrieben und mit einer hochgenauen Zeitangabe auf Basis des Precision-Time-Protocol (PTP) dauerhaft gespeichert. Diese Daten sind auch als Datei im .csv-Format exportierbar. Dank PTP ist es auch geographisch getrennten Messstationen möglich, auf eine gemeinsame Zeitbasis zurückzugreifen. Dies erlaubt die sowohl zeitliche als auch geographische Rückverfolgung von Fehlerereignissen.

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