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Servoantriebstechnik Synchronservomotor-Baureihe für die vernetzte Fabrik

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Intelligente Lösungen mit kürzeren Zykluszeiten und mehr Flexibilität im Umfeld von Industrie 4.0: diese Marktanforderungen beantwortet Bosch Rexroth mit der neu konzipierten Synchronservomotor-Baureihe MS2N. Sie deckt den Bereich von 4 Nm bis 300 Nm Maximaldrehmoment mit erheblich gesteigerter Leistungsdichte und höherer Energieeffizienz ab.

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Die Baureihe MS2N ist in Leistung und Funktionalität an Anforderungen der Zukunft angepasst.
Die Baureihe MS2N ist in Leistung und Funktionalität an Anforderungen der Zukunft angepasst.
(Bosch Rexroth )

Im Verbund mit IndraDrive-Regelgeräten werden MS2N-Motoren zur Datenquelle für Aufgaben in der vernetzten Fabrik. Rexroth eröffnet damit neue Anwendungsmöglichkeiten und setzt neue Maßstäbe in der Servoantriebstechnik.

Intelligenz tastet sich bis zum Motor vor

Die individuellen Messwerte jedes einzelnen Motors sowie die Sättigungs- und Temperaturdaten sind im jeweiligen Motordatenspeicher hinterlegt und werden von IndraDrive-Regelgeräten automatisch verarbeitet.

Servomotor als Sensor und als Datenquelle nutzbar

Das steigert die Drehmomentgenauigkeit erheblich und reduziert den Toleranzbereich im laufenden Betrieb auf einen Bruchteil bisher üblicher Werte. Erstmals kann der Servomotor sowohl als zuverlässiger Sensor als auch als Datenquelle genutzt werden. So lassen sich Anwendungen im Umfeld von Industrie 4.0, wie Condition Monitoring, kostengünstig und ohne Zusatzkomponenten realisieren.

Bis zu 30 Prozent höhere Drehmomentdichte

Die Motoren sind trotz höherer Performance deutlich kompakter. Durch die neue Motorkonstruktion und optimierte elektromagnetische Auslegung erreichen sie eine um bis zu 30 Prozent höhere Drehmomentdichte. Das hat für Maschinenhersteller zwei Effekte: In bestehenden Antriebsaufgaben können kleinere Motoren eingesetzt werden, während bei vorgegebenem Motoreinbauraum mehr Leistung zur Verfügung steht.

Die bis zu fünffache Überlastfähigkeit bei durchgängig niedriger Rotorträgheit garantiert dabei hohe Beschleunigung und Dynamik in allen Baugrößen. Aufgrund hochwertiger Materialien lassen sie sich auch in höheren Drehzahlbereichen in Dauerleistung nutzen. Zusammen mit der optimierten Wicklungstechnik reduzieren sie die internen Verluste. Damit verbessert sich die Energieeffizienz.

Bis zu 75 Meter mit einem Kabel

Die durchgängig hochdynamische Baureihe MS2N gibt es in sechs Baugrößen mit jeweils bis zu fünf Baulängen. Sie deckt das Leistungsspektrum von 4 Nm bis 300 Nm Maximaldrehmoment und 0,8 Nm bis 148 Nm Stillstandsdauerdrehmoment ab. Alternative Varianten mit höherer Rotorträgheit zur besseren Massenanpassung ergänzen das umfangreiche Programm und erlauben die exakte Abstimmung zwischen Aufgabenstellung und Motorauswahl. Dazu passend gibt es drei abgestufte Gebersysteme.

Für den elektrischen Anschluss von Leistung und Gebersignal stellt Rexroth einen innovativen Einkabelanschluss sowie konventionelle Zweikabel-Lösungen mit hochflexiblen Kabelvarianten und praktischem Schnellverschluss bereit. Beide Optionen ermöglichen die volle Kabellänge nach IndraDrive-Standard, d.h. bis zu 75 Meter ohne Zusatzkomponenten. So sind beide Anschlusstypen kostenoptimal miteinander kombinierbar. Die Anlagenverkabelung unterliegt nicht mehr den Beschränkungen bisheriger Einkabelsysteme.

SPS IPC Drives: Halle 7, Stand 450

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