Industrie Tesla setzt auf humanoide Roboter in Fabriken

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Tesla lässt nach eigenen Angaben zwei seiner humanoiden Optimus-Roboter Aufgaben in der Fabrik autonom erledigen.

Tesla-Chef Elon Musk hat den ersten Akt zu einem viele Milliarden Dollar schweren Aktienpaket erfolgreich hinter sich gebracht. Die Aktionäre wurden unter anderem von seiner Idee überzeugt, den Tesla-Roboter Optimus als Helfer in der Fabrik einzusetzen.(Bild:  Tesla)
Tesla-Chef Elon Musk hat den ersten Akt zu einem viele Milliarden Dollar schweren Aktienpaket erfolgreich hinter sich gebracht. Die Aktionäre wurden unter anderem von seiner Idee überzeugt, den Tesla-Roboter Optimus als Helfer in der Fabrik einzusetzen.
(Bild: Tesla)

Um welche Aufgaben, die von Tesla-Robotern übernommen werden sollen, es genau geht, ließ der Elektroautohersteller in seinem Beitrag auf der Online-Plattform X allerdings bisher offen. Die Neuigkeit war ohnehin nur ein Punkt in einer langen Auflistung von Tesla-Meilensteinen, die Aktionäre überzeugen sollen, erneut für ein milliardenschweres Vergütungspaket von Tesla-Chef Elon Musk zu stimmen. Im April sagte Musk noch, dass Teslas humanoider Roboter einfache Fertigungsaufgaben im Labor ausführen kann. Demnach will man die menschenähnlichen Roboter bis Ende des Jahres für einen eingeschränkten Einsatz in die Fertigungshallen bringen. Und bis Ende 2025 sollen sie auch anderen Unternehmen zum Kauf angeboten werden, wie es weiter heißt. Musk bekräftigte damals, dass nach seiner Meinung das Robotersystem Optimus auf lange Sicht wertvoller als alles andere bei Tesla sein kann. Und es hat geklappt! Die Tesla -Aktionäre haben also erneut einem riesigen Aktienpaket im Wert von mehreren Dutzend Milliarden Dollar für Elon Musk zugestimmt.

Elon Musk will mehr Einfluss auf Tesla haben


Der ursprünglich bereits 2018 genehmigte Vergütungsplan war im Januar von einem US-Gericht gekippt worden. Das neue Votum bedeute aber nicht, dass Musk das Aktienpaket nun automatisch bekomme. Aber es verbessere seine Chancen darauf. Die Aktionäre stimmten auch dafür, den eingetragenen Sitz von Tesla aus dem US-Bundesstaat Delaware nach Texas zu verlegen, wie das Unternehmen auf der Hauptversammlung kürzlich mitteilte. Bei der ersten Abstimmung 2018 bekam das Aktienpaket eine Mehrheit von 73 Prozent. Doch dann klagte ein Aktionär dagegen. Am Ende torpedierte eine Richterin in Delaware den Plan. Sie meinte, dass Musk bei den Verhandlungen über die großzügige Vergütung im Tesla-Verwaltungsrat zu viel Einfluss im Hintergrund gehabt habe, als dass man von einem fairen Verfahren sprechen könne. Musk hatte in den vergangenen Monaten in Aussicht gestellt, dass er die Entwicklung von Anwendungen mit künstlicher Intelligenz auch anderswo vorantreiben kann, wenn er nicht mehr Kontrolle über Tesla bekommt. Das löste am Donnerstag eine neue Anlegerklage in Delaware aus.

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